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	<title>Jakobsweg-Nachbereitung Archive - WanderVeg</title>
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	<description>Dein veganer Wander- und Outdoor-Blog</description>
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	<title>Jakobsweg-Nachbereitung Archive - WanderVeg</title>
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		<title>6 Erkenntnisse meiner Jakobsweg-Reise, die mein Leben verändern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominik]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2015 13:55:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jakobsweg]]></category>
		<category><![CDATA[Jakobsweg-Nachbereitung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Da bin ich wieder. Das ist mein zweiter Artikel seit dem 16. Juli 2015. Am Tag danach bin ich auf meinen ganz persönlichen Jakobsweg aufgebrochen. 100 Tage sollten es werden, 88 Tage wurden es letztendlich. Damit war mein Jakobsweg die längste Reise, die ich jemals unternommen habe.  88 Tage war ich unterwegs. 88 lehrreiche Tage [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Da bin ich wieder. Das ist mein zweiter Artikel seit dem 16. Juli 2015. Am Tag danach bin ich auf meinen ganz persönlichen Jakobsweg aufgebrochen. 100 Tage sollten es werden, 88 Tage wurden es letztendlich. Damit war mein Jakobsweg die längste Reise, die ich jemals unternommen habe. <span id="more-1423"></span></p>
<p>88 Tage war ich unterwegs. 88 lehrreiche Tage ohne meine Freundin und größtenteils ohne Familie und Freunde. 88 Tage voller neuer Erfahrungen und ungewohnter Situationen. 88 Tage mit vielen neuen Bekanntschaften, tollen Gesprächen und ganz viel Einsamkeit. Die 88 Tage haben mich auf ganz unterschiedliche Art und Weise geprägt. Nachfolgend möchte ich mit euch die sechs wichtigsten Erkenntnisse meiner Reise teilen:</p>
<h2>1. Sei du selbst – Du bist schon wer</h2>
<p>Ich habe unterwegs immer wieder gemerkt, dass ich in Gesprächen mit anderen Menschen nicht 100% zu mir selbst stehe: gerade im Zusammenhang mit der Kündigung meines Jobs und meiner weiteren beruflichen Zukunft hatte ich oft Probleme, offen mit Pilgern meiner Elterngeneration zu sprechen. Danach habe ich mich dann immer geärgert, dass ich nicht zu mir und meiner bewussten Entscheidung selbstbewusst gestanden bin, aus Angst, Erwartungshaltungen von anderen nicht erfüllen zu können. Dabei sind die anderen vollkommen egal. Ich bin ich, Du bist Du und wir beide sind nicht auf dieser Welt, um die Erwartungshaltung anderer zu erfüllen, sondern um unser Leben zu leben und daraus unser Glück zu schöpfen.</p>
<h2>2. Du bist nicht allein</h2>
<p>Ich bin ein Mensch, der nur sehr schwer über Gefühle, Ängste und Sorgen reden kann. Oftmals, wenn mir etwas Schlimmes passiert ist oder ich mich, egal in welcher Situation, ungerecht behandelt fühlte, dachte ich, dass ich der einzige benachteiligte Mensch auf dieser Welt bin. Das ist natürlich totaler Quatsch – die Welt dreht sich weder um mich noch um Dich. Sie ist ein Wechselspiel dessen, was wir und andere aus unserem Leben machen. Das wurde mir in vielen Gesprächen auf dem Jakobsweg bewusst: viele Menschen haben die gleichen Sorgen und Ängste wie ich.</p>
<h2>3. Emotionen gehören zu dir</h2>
<p>Wir haben Emotionen. Emotionen machen sogar einen großen Teil unserer Persönlichkeit aus. Wir empfinden Freude, Hoffnung, Glück, Dankbarkeit, Bewunderung und Stolz aber auch Trauer, Leid, Zorn, Scham, Neid und sogar Hass. Oftmals sind andere Menschen die Auslöser solcher Emotionen, wir selbst sind jedoch dafür verantwortlich, wie wir damit umgehen. Wir können uns von den Emotionen bestimmen lassen oder wieder lernen, diese Emotionen wahrzunehmen und richtig mit ihnen umzugehen. Das scheinen viele von uns, inklusive mir, in unserer modernen Welt verlernt zu haben, falls wir es überhaupt jemals richtig gelernt haben. Auf dem Jakobsweg habe ich täglich verschiedene Emotionen durchlebt. Hätte ich mich immer von ihnen bestimmen und leiten lassen, hätte ich meine Reise schon innerhalb der ersten ersten zehn Tage abgebrochen.</p>
<h2>4. Kopf schlägt Körper</h2>
<p>Unsere Gedanken bestimmen darüber, was unser Körper macht und wie er sich fühlt. Das haben wir alle schonmal gehört. Du bestimmt auch, oder? Ich entdecke mich oft dabei, zunächst zu überlegen, was Schlechtes passieren könnte oder wieso ein Plan nicht funktionieren wird. Damit programmieren wir uns selbst schon darauf, dass es nicht funktioniert. Gerade auf dem Jakobsweg habe ich gemerkt, wie wichtig unsere eigenen Gedanken sind. Wenn der Kopf mitgespielt hat und ich es schaffte, positiv zu denken und offen für neue Erfahrungen zu sein, waren sowohl das Gehen als auch der Weg eine wahre Wohltat. Es hat Spaß gemacht, in der Natur unterwegs zu sein und mit anderen Menschen zu kommunizieren – unabhängig vom Wetter. Wenn ich es nicht geschafft habe, die zweifelnde Stimme in meinem Kopf durch positive Gedanken abzuschalten, zogen sich die Tage, ich hatte wahlweise in den Füßen, den Beinen, dem Rücken, den Schultern oder überall Schmerzen und jeder Schritt war eine Qual.</p>
<h2>5. Vertraue auf Dich selbst</h2>
<p>Selbstvertrauen bedeutet, auf sich selbst vertrauen. Der Duden sagt über das Wort Selbstvertrauen folgendes: „jemandes Vertrauen in die eigenen Kräfte, Fähigkeiten“. Das finde ich paradox, denn Selbstvertrauen nur auf „Kräfte“ und „Fähigkeiten“ zu beziehen, ist mir einfach nicht genug. Gerade hier spielen Emotionen und Gefühle eine wichtige Rolle. Der Körper ist ein Wunderwerk der Natur (auch das durfte ich auf dem Jakobsweg täglich feststellen). Oftmals habe ich den Zeichen und Hinweisen dieses Wunderwerks nicht vertraut. Dabei weiß der Körper ganz genau, was er benötigt. Die Zeichen, die Dein Körper sendet, wahrzunehmen, zu verstehen und dann auch nach ihnen zu handeln: das gehört ebenso zum Selbstvertrauen wie das Vertrauen auf die eigenen „Kräfte“ und „Fähigkeiten“. Auch ich habe am Anfang des Weges diese Zeichen mehrmals ignoriert, was sich anschließend in körperlichen Schmerzen und mentaler Schwäche bemerkbar machte.</p>
<h2>6. Liebe ist alles</h2>
<p>Das ist meine wichtigste Erkenntnis überhaupt. „Es geht immer nur um die Liebe.“ Genau das sagte eine Dame, mit der ich beim Abendessen ein nettes Gespräch führte. Und je mehr ich darüber nachgedacht habe, desto mehr gebe ich ihr Recht. Am Anfang habe ich noch erwidert: „Und es geht ums Leben. Viele leben ihr Leben nicht, sondern erfüllen die Erwartungen von anderen und von der Gesellschaft.“ Doch das „Leben leben“ drückt sich genau darin aus, dass Du das tust, was Du liebst und das liebst, was Du tust. Dass Du liebst, wer Du selbst bist. Dass Du Dich mit Menschen umgibst, die Du liebst. Zu lieben und Liebe zu erfahren, ist wahrscheinlich das größte Glück, das Du auf Erden erleben kannst.</p>
<p>Du merkst sicher, dass meine Reise auf dem Jakobsweg einiges in mir bewegt hat. Die Erkenntnisse sind prinzipiell jedem bewusst &#8211; und doch leben die meisten von uns nicht nach ihnen. Auch ich bin kein Profi im Leben der oben genannten Erkenntnisse. Sich diese Dinge jedoch immer wieder aktiv ins Bewusstsein zu rufen, ist ein erster Schritt, um sie umzusetzen.</p>
<p>Was denkst Du über meine Erkenntnisse? Erkennst Du Dich darin wieder? Sag&#8217;s mir mit einem Kommentar!</p>
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		<title>4135mal DANKE!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominik]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2015 13:50:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jakobsweg]]></category>
		<category><![CDATA[Jakobsweg-Nachbereitung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Keine Schuld ist dringender, als die, Dank zu sagen“. Das wusste schon Marcus Tullius Cicero. Und da meine bewusste Blog-Abstinenz nun vorüber ist, möchte ich als Wiedereinstieg die Gelegenheit beim Schopfe packen, um Danke zu sagen.  Ich bin mittlerweile schon seit über zwei Wochen zurück in Deutschland. Ich habe mich die letzten Tage bewusst  aus [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">„Keine Schuld ist dringender, als die, Dank zu sagen“. Das wusste schon Marcus Tullius Cicero. Und da meine bewusste Blog-Abstinenz nun vorüber ist, möchte ich als Wiedereinstieg die Gelegenheit beim Schopfe packen, um Danke zu sagen. <span id="more-1421"></span></p>
<p align="justify">Ich bin mittlerweile schon seit über zwei Wochen zurück in Deutschland. Ich habe mich die letzten Tage bewusst  aus dem Instagram-Facebook-Blog-Geschehen zurückgezogen, um meinen Jakobsweg noch einmal in Ruhe Revue passieren zu lassen. Auch darüber werde ich in folgenden Artikeln einiges berichten, zunächst möchte ich jedoch diesen Blog-Artikel dazu nutzen, Danke zu sagen.</p>
<p align="justify">Vielen Dank an…</p>
<ul>
<li>
<p align="justify">&#8230;alle Spender der insgesamt 4.135€! Ihr habt dazu beigetragen, dass ich mein Spendenziel übertroffen habe und ich kann meinen Dank dafür nicht in Worte fassen – das macht mich vielmehr sprachlos. Dank euch freuen sich Kinder und Tiere über großartige 4.135€!</p>
</li>
<li>
<p align="justify">&#8230;alle Leser, die mich unterwegs per Facebook, Instagram, Twitter oder auf meinem Blog verfolgt haben. Ihr habt mir immer wieder nette Nachrichten und Kommentare geschrieben, mir eure Likes gegeben, meine Beiträge geteilt und mit jeder einzelnen dieser Aktionen Werbung für mich gemacht. Viele von euch sind im Geiste jeden Schritt meiner Reise mit mir gegangen und haben mir damit durch Phasen geholfen, von denen ich nicht weiß, ob ich sie ohne euch geschafft hätte.</p>
</li>
<li>
<p align="justify">&#8230;meine Freundin. Du hast mich bedingungslos unterstützt und bist hinter mir und meiner Idee gestanden, so abstrus sie auch am Anfang für Dich klingen musste. Das ist absolut nicht selbstverständlich und ich weiß sehr zu schätzen, dass Du mich hast gehen lassen! Auch während der Reise hast Du an schlechten Tagen meine Tränen aus der Ferne getrocknet, mir jedoch an guten Tagen die Möglichkeit gegeben, den Moment zu leben. Ich liebe dich.</p>
</li>
<li>
<p align="justify">&#8230;meine Familie und meine Freunde. Ihr habt mich supportet wann immer es euch möglich war, egal ob aus der Ferne oder mit physischer Anwesenheit. Neben bequemen Schlafplätzen und genialer Verpflegung hatte ich bei euch das Gefühl von Heimat. Ohne euch wäre mir wohl viel öfter der Himmel auf den Kopf gefallen. Ohne die Vorfreude auf euch und die „Nachfreude“, nachdem ich bei euch war, hätte die Einsamkeit mir viel mehr anhaben können.</p>
</li>
<li>
<p align="justify">&#8230;alle Bekannschaften, die ich unterwegs machen durfte. Es war mir eine große Freude, den Weg für ein paar Minuten, ein paar Stunden oder sogar ein paar Tage mit euch teilen und damit Teil eures Weges sein zu dürfen.</p>
</li>
<li>
<p align="justify">&#8230;alle Trail-Angel, die mir, mal offensichtlich, mal eher versteckt, immer wieder unterwegs geholfen haben. Ihr habt einen großen Anteil daran, dass der Weg dieses besondere Etwas hat und ohne euch und eure Hilfe hätte ich sicher nicht durchgehalten.</p>
</li>
<li>
<p align="justify">&#8230;das Team von <a href="http://www.vivobarefoot.de/stores/koeln/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vivobarefoot Köln</a> für den Schuhnachschub per Express. Eure Flexibilität, die Beratung aus der Ferne und euer Kümmern waren großartig. Dass ihr immer wieder Werbung für mich gemacht habt und mir zudem die Möglichkeit gebt, meine Reise bei euch vorzustellen übersteigt alles, was ich mir vorher an Support hätte erträumen können. Dass ein Besuch in eurem Laden für jeden Läufer ein Muss ist, muss ich wohl nicht mehr erwähnen – eure Schuhe sind der Hammer und ich tue damit meinen Füßen was Gutes!</p>
</li>
</ul>
<ul>
<li>
<p align="justify">&#8230;Christian, den Besitzer der <a href="http://www.landaurunning.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Landau Running Company</a>, für den Austausch meiner durchgelatschten Schuhe und für den tollen Hoodie. Allein deine entspannte, unkomplizierte Art machen einen Besuch bei dir bereits zu einem Erlebnis. Gepaart mit deinem Fachwissen und deiner Kompetenz entsteht das, was die Landau Running Company ist: ein Paradies für Läufer.</p>
</li>
<li>
<p align="justify">&#8230;Christoph, der auf seinem Blog einen Beitrag über mich und meinen Weg geschrieben hat. Christoph ist selbst begeisterter Pilger des Küstenwegs und bloggt auf <a href="http://www.jakobsweg-kuestenweg.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.jakobsweg-kuestenweg.com</a> nicht nur über den Weg, sondern veranstaltet auch Reisen zum und auf dem Camino del Norte und hat einen Online-Guide für den Küstenweg im Angebot (den Artikel über mich gibt’s <a href="http://jakobsweg-kuestenweg.com/2015/07/25/pilgern-fuer-einen-guten-zweck/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>). Den Blog solltest Du Dir unbedingt mal anschauen!</p>
</li>
<li>
<p align="justify">&#8230;all die guten Geister, die ich hier nicht explizit erwähne. Es gab so viele liebe Menschen, die mich unterstützt und supportet haben und das, ohne etwas dafür zu verlangen. Diese Erkenntnis bereitet mir Freude. Geld ist eben nicht immer alles…</p>
</li>
</ul>
<p align="justify">Ihr alle habt mitgeholfen, mein Abenteuer Jakobsweg zu dem zu machen, was es für mich geworden ist und dafür möchte ich mich herzlich bedanken!</p>
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