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	<title>Dominik, Autor auf WanderVeg</title>
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	<description>Dein veganer Wander- und Outdoor-Blog</description>
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	<title>Dominik, Autor auf WanderVeg</title>
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		<title>6 Tricks, um die Wärmeleistung deines Schlafsacks zu steigern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominik]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Feb 2025 14:19:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausrüstung Tipps & Tricks]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Artikel wurde am 3. Juli 2016 veröffentlicht und am 18. Februar 2025 überarbeitet. Du liegst im Zelt, der Himmel ist sternenklar, es ist kalt. Du schaust dir den tollen Sternenhimmel über dir an und bist fasziniert über die unendlichen Weiten unseres Universums. Die folgenden Tricks helfen dir dabei, dass du den Sternenhimmel genießen kannst [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wanderveg.de/6-tricks-waermeleistung-schlafsack/">6 Tricks, um die Wärmeleistung deines Schlafsacks zu steigern</a> erschien zuerst auf <a href="https://wanderveg.de">WanderVeg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><em>Dieser Artikel wurde am 3. Juli 2016 veröffentlicht und am 18. Februar 2025 überarbeitet.</em></p>
<p style="text-align: left;">Du liegst im Zelt, der Himmel ist sternenklar, es ist kalt. Du schaust dir den tollen Sternenhimmel über dir an und bist fasziniert über die unendlichen Weiten unseres Universums. Die folgenden Tricks helfen dir dabei, dass du den Sternenhimmel genießen kannst und die Kälte dich nicht davon abhält. Diese Erfahrung musste ich <a href="https://wanderveg.de/mein-veganer-jakobsweg-2015/">auf meiner ersten Reise auf dem Jakobsweg</a> machen. Ich versuchte bei Temperaturen zwischen 2 und 3°C in einem Wohnwagen auf einer Höhe von 1.200m zu schlafen. Doch das war in meinem Sommer-Schlafsack mit einer Komforttemperatur von +10°C gar nicht so einfach. Wenn dir erstmal kalt ist, ist wieder warm werden ein nahezu unmögliches Unterfangen.<span id="more-411"></span></p>
<h1 style="text-align: left;">Die Wärmeleistung deines Schlafsacks</h1>
<p style="text-align: left;">Bevor wir zu den Tricks kommen, mit denen du die Wärmeleistung deines Schlafsacks steigern kannst, gehe ich auf die verschiedenen Temperaturangaben auf deinem Schlafsack und damit auf die Wärmeleistung ein.</p>
<h2 style="text-align: left;">Die Temperaturangaben auf deinem Schlafsack und ihre Bedeutung</h2>
<p style="text-align: left;">Auf jedem in der EU gekauften Schlafsack findest du drei verschiedene Temperaturangaben.</p>
<ol style="text-align: left;">
<li>Die Komforttemperatur (die höchste angegebene Temperatur)</li>
<li>Die Grenztemperatur</li>
<li>Die Extremtemperatur (die niedrigste angegebene Temperatur)</li>
</ol>
<p style="text-align: left;">Diese Temperaturangaben sind nach der EU Norm <em><strong>EN 13537</strong></em> normiert und haben daher immer die gleiche Bedeutung.</p>
<ol style="text-align: left;">
<li><strong>Komforttemperatur:</strong> Diese Temperaturangabe bezieht sich auf die „Standard-Frau“ mit einer Größe von 1,60m und einem Gewicht von 60kg. Eine solche Frau kann bei dieser Temperatur komfortabel durchschlafen, wenn sie vollständig und in entspannter Körperhaltung im Schlafsack liegt.</li>
<li><strong>Grenztemperatur</strong>: Diese Temperaturangabe bezieht sich auf den „Standard-Mann“ mit einer Größe von 1,73m und einem Gewicht von 70kg. Ein solcher Mann friert bei dieser Temperatur gerade nicht, wenn er vollständig und in zusammengerollter Körperhaltung (Embryostellung) im Schlafsack liegt.</li>
<li><strong>Extremtemperatur</strong>: Dieser Wert wird wiederum unter Betrachtung der „Standard-Frau“ (1,60m groß, 60kg schwer) berechnet. Er gibt an, bei welcher Temperatur der Schlafsack eine Person sechs Stunden lang vor dem Erfrieren schützt. Es besteht jedoch das Risiko der (starken) Unterkühlung!</li>
</ol>
<p style="text-align: left;"><strong>Die Grenztemperatur ist die Temperatur, die für Vergleiche oder Artikelbezeichnungen genutzt wird!</strong></p>
<p style="text-align: left;">Wie so häufig bei Normen lässt sich durchaus hinterfragen, wen diese &#8222;Standard-Frau&#8220; und dieser &#8222;Standard-Mann&#8220; wirklich abdecken. Du hast, unabhängig von deinem Geschlecht ein anderes Temperaturempfinden als ich, und eine dritte Person, mit der wir beide uns vergleichen, hat wiederum ein anderes Temperaturempfinden. Deshalb gilt: achte darauf, was du brauchst. Wenn du schnell frierst, kauf dir einen Schlafsack, auf dem die Temperaturangaben etwas niedriger sind. Wenn du heißblütig bist, kannst du Gewicht sparen, da weniger gefütterte und damit nicht so warme Schlafsäcke gleichzeitig auch leichter sind.</p>
<p style="text-align: left;">Kommen wir nun zu den 6 Tricks:</p>
<h1 style="text-align: left;">Sechs Tricks, um die Wärmeleistung deines Schlafsacks zu steigern</h1>
<h2 style="text-align: left;">1. Lerne deinen Schlafsack kennen</h2>
<p style="text-align: left;">Der erste Trick ist fast zu einfach um wahr zu sein: <strong>Lerne deinen Schlafsack kennen und nutze all seine Funktionen</strong>. Viele Schlafsäcke kannst du per Kordel oder Reißverschluss komplett verschließen, die meisten lassen sich auch am Kopf bzw. Hals enger stellen bzw. haben eine Kapuze. Da sich die Luft im Schlafsack an der warmen Haut erwärmt, ist bei kalten Außentemperaturen das Ziel, den Luftaustausch zwischen der Luft in deinem Schlafsack und der Luft außerhalb möglichst gering zu halten. Das gelingt dadurch, dass du den Schlafsack so weit wie irgendwie möglich schließt, notfalls so weit, bis nur noch dein Mund bzw. deine Nase rausschauen.</p>
<h2 style="text-align: left;">2. Benutze ein Inlet</h2>
<p style="text-align: left;">Ein Inlet kannst du bei sommerlichen Temperaturen oder auch in Herbergen als Schlafsack benutzen. Es kann dir jedoch in kälteren Gefilden auch dabei helfen, dein &#8222;Schlafsack-Setup&#8220; variabler zu gestalten. Du schlüpfst erst in das Inlet und dann mit dem Inlet in den Schlafsack, hast also quasi einen Schlafsack im Schlafsack (siehe Nummer 3). Es gibt Inlets aus vielen verschiedenen Materialien, die alle ihre Vor- bzw. Nachteile bezüglich Wärmeleistung, Packmaß und Gewicht haben. Je nachdem, für welches Material du dich entscheidest, kannst du die Wärmeleistung deines Schlafsacks um 5°C +/- steigern.</p>
<h2 style="text-align: left;">3. Benutze zwei Schlafsäcke</h2>
<p style="text-align: left;">Mit zwei &#8222;richtigen&#8220; Schlafsäcken (statt einem Inlet und einem Schlafsack wie in Punkt 2) kannst du die Wärmeleistung viel besser steigern als mit einem Inlet. Damit bist du variabler und kannst selbst entscheiden, welche zwei Schlafsäcke für dein Abenteuer die richtigen sind. Wenn du zwei Schlafsäcke nutzen möchtest, läuft das genauso wie beim Inlet. Schlüpfe erst in den ersten Schlafsack und mit diesem dann in den zweiten Schlafsack. Je nachdem, wo und wann du unterwegs bist, kannst du die Schlafsäcke separat oder zusammen nutzen. Von daher empfehle ich dir, zwei Schlafsäcke mit unterschiedlichen Wärmeleistungen zu kombinieren, da du so die größtmögliche Flexibilität erhältst.</p>
<h2 style="text-align: left;">4. Zieh Kleidung an</h2>
<p style="text-align: left;">Wenn du dir das Geld für ein Inlet oder einen weiteren Schlafsack sparen möchtest, kannst du auch Kleidung in deinem Schlafsack tragen, um seine Wärmeleistung zu steigern. In Dokumentationen zu Expeditionen sieht man die Protagonist*innen bei Interviews in ihrem Zelt oft in ihrer dicken Montur. So legen sie sich auch in den Schlafsack, denn an den kältesten Orten der Welt ist selbst sind selbst Schlafsäcke mit Komfort-Temperaturen im zweistelligen Minus-Bereich nicht immer ausreichend (laut dem Hersteller Pajak ist sein Modell Radical 16H mit einer Komfort-Temperatur von -31°C der wärmste Schlafsack der Welt; um diese Wärmeleistung zu erreichen werden mehr als 1kg Daunen genutzt). Wenn das bei dir auch mal der Fall ist: Thermounterwäsche, ein Fleece-Pullover und eine warme Hose plus eine dicke Jacke helfen dabei, die Wärmeleistung deines Schlafsacks enorm zu steigern. Dabei spielt auch der nächste Trick eine wichtige Rolle.</p>
<h2 style="text-align: left;">5. Trage Kopf- und Halsbedeckung</h2>
<p style="text-align: left;">Wir verlieren sehr viel Wärme über den Kopf und den Halsbereich. Was ist also naheliegender, als eine warme Mütze und einen Schal im Schlafsack zu tragen, um die Wärmeleistung zu steigern? Der einfachste Trick ist gleichzeitig einer der effektivsten. Für mich hat er schon mehrere Male wunderbar funktioniert. Deshalb: Bewahre keinen kühlen Kopf, sondern einen warmen!</p>
<h2 style="text-align: left;">6. Nutze eine Isomatte</h2>
<p style="text-align: left;">Der letzte Tipp betrifft nicht direkt deinen Schlafsack, kann dir jedoch dabei helfen, deinen Schlafsack optimal zu nutzen. Wenn du direkt auf dem Boden liegst, bringt dir der Schlafsack mit den niedrigsten Komforttemperaturen nichts. Ohne Isolation unter dir hat dein Schlafsack so gut wie keine Wärmeleistung; beim Liegen drückst du die Unterseite des Schlafsacks durch dein Körpergewicht platt und liegst dadurch direkt auf dem Boden. Die Wärmeleistung deiner Schlafsack-Unterseite liegt in diesem Moment quasi bei Null. Das kannst du vermeiden, in dem du eine Isomatte nutzt. Bei der Isomatte gibt es den so genannten R-Wert. Je höher dieser Wert ist, desto höher ist die Isolationswirkung deiner Isomatte. Wenn du mehr darüber erfahren willst, <a href="https://wanderveg.de/ebook-basiswissen-wanderausruestung/">schau dir mein kostenloses e-Book &#8222;Basiswissen Wanderausrüstung&#8220; an</a>.</p>
<p style="text-align: left;"><em><strong>Hast du schon ähnliche Erfahrungen gemacht wie ich? Was sind deine Tipps, um die Wärmeleistung deines Schlafsacks zu steigern?</strong></em></p>
<p style="text-align: left;">
<span class="et_bloom_bottom_trigger"></span><p>Der Beitrag <a href="https://wanderveg.de/6-tricks-waermeleistung-schlafsack/">6 Tricks, um die Wärmeleistung deines Schlafsacks zu steigern</a> erschien zuerst auf <a href="https://wanderveg.de">WanderVeg</a>.</p>
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		<title>Diät für deine Ausrüstung – Mit diesen 8 Tipps bist du leichter unterwegs</title>
		<link>https://wanderveg.de/diaet-ausruestung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominik]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Apr 2018 13:30:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausrüstung Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Gehen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Artikel wurde erstmals am 28. August 2016 veröffentlicht. Ich habe ihn am 11. April 2018 überarbeitet und ergänzt. Ich habe Artikel, die ich selbst gerne benutze, verlinkt. Wenn Du über diese Links einkaufst, erhalte ich eine kleine Provision, für dich bleibt der Preis natürlich der gleiche. Weniger Gewicht bedeutet für die meisten Pilger auch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wanderveg.de/diaet-ausruestung/">Diät für deine Ausrüstung – Mit diesen 8 Tipps bist du leichter unterwegs</a> erschien zuerst auf <a href="https://wanderveg.de">WanderVeg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieser Artikel wurde erstmals am 28. August 2016 veröffentlicht. Ich habe ihn am 11. April 2018 überarbeitet und ergänzt.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ich habe Artikel, die ich selbst gerne benutze, verlinkt. Wenn Du über diese Links einkaufst, erhalte ich eine kleine Provision, für dich bleibt der Preis natürlich der gleiche.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Weniger Gewicht bedeutet für die meisten Pilger auch weniger Schmerzen und damit mehr Zeit für das Wesentliche: die Beschäftigung mit sich, mit Mitpilgern, mit der tollen Landschaft und mit dem Weg. Deshalb schnapp&#8216; dir deine Ausrüstung und verpass&#8216; ihr eine Diät, um leichter unterwegs zu sein.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Tipp 1: Nimm nur das Nötigste mit</h2>
<p style="text-align: justify;">Beim Niederschreiben des ersten Tipps dachte ich: &#8222;Dieser Tipp ist zu trivial, um ein Tipp zu sein.&#8220; Dabei ist er die Grundlage dafür, dass deine Ausrüstungs-Diät ohne Jojo-Effekt funktioniert. Während der Vorbereitung auf meine Reise fand ich schnell heraus, dass es sehr schwer ist, nur das Nötigste mitzunehmen. Brauche ich dieses und jenes wirklich? Kann ich nicht auch xyz dafür benutzen? Erfüllt die bereits vorhandene Ausrüstung noch ihren Zweck? Diese Fragen lassen sich nur individuell beantworten. Dennoch empfehle ich jedem, der mit dem Rucksack unterwegs ist, seine Ausrüstung auf Diät zu setzen. Bei längeren Touren zählt jedes Gramm. Für mich hat sich das Prinzip &#8222;Probieren geht Hand in Hand mit studieren&#8220; bewährt. Beobachte aufmerksam, was du unterwegs wirklich brauchst und was nach zwei Tagen ganz unten im Rucksack versauert. Auch für zukünftige Touren sind das wichtige Informationen.</p>
<p><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2016/08/Ausruestung_wanderveg.jpg" rel="prettyPhoto"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-705 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2016/08/Ausruestung_wanderveg-1024x768.jpg" alt="Ausrüstung WanderVeg.de leichter unterwegs" width="669" height="502" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2016/08/Ausruestung_wanderveg-1024x768.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2016/08/Ausruestung_wanderveg-500x375.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2016/08/Ausruestung_wanderveg-300x225.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2016/08/Ausruestung_wanderveg-768x576.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2016/08/Ausruestung_wanderveg.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Um beim Packen darauf zu achten, dass nur das Nötigste den Weg in den Rucksack findet, hat sich für mich folgende Vorgehensweise bewährt:<br />
<strong>Hinterfrage jeden Ausrüstungsgegenstand 3 Mal</strong>. Wenn du dir unsicher bist, frage dich, was das Schlimmste ist, was passieren kann, wenn du ihn nicht dabei hast? Denkst du, ohne diesen Gegenstand in Situationen geraten zu können, die deine Gesundheit und/oder die Gesundheit anderer gefährden könnten, ist die Antwort eindeutig: Ab in den Rucksack damit! Ist das nicht der Fall, lass‘ diesen Teil der Ausrüstung zu Hause.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Tipp 2: Kauf deinen Rucksack eine Nummer kleiner</h2>
<p style="text-align: justify;">Wenn du Platz in deinem Rucksack hast nutzt du ihn auch aus. Einen Rucksack halb leer zu lassen fällt den meisten von uns schwer. Kauf den Rucksack einfach eine oder sogar zwei Nummern kleiner. Wenn du in der Klasse &#8222;65 Liter&#8220; spielst, versuch es mit einem Rucksack der 55 Liter-Klasse. Oder sogar in der mit 45 Litern? Ich selbst war mit 34 + 6 Litern drei Monate lang auf dem Jakobsweg unterwegs. Ich hatte kein Zelt dabei, habe aber drei paar Schuhe in den Rucksack gepackt. Mit dem Kauf eines kleinen Rucksacks zwingst du dich selbst dazu, Tipp 1 zu befolgen.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-714" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2016/08/rucksaecke_wanderveg-1.jpg" alt="rucksaecke_wanderveg leichter unterwegs" width="700" height="394" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2016/08/rucksaecke_wanderveg-1.jpg 1200w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2016/08/rucksaecke_wanderveg-1-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2016/08/rucksaecke_wanderveg-1-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2016/08/rucksaecke_wanderveg-1-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2016/08/rucksaecke_wanderveg-1-1024x576.jpg 1024w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></p>
<h2 style="text-align: justify;">Tipp 3: Kauf unterwegs ein</h2>
<p style="text-align: justify;">Proviant ist schwer. Wenn möglich, schleppe nicht alles mit sondern gehe unterwegs immer wieder einkaufen. Viele Lebensmittel sind mehrfach verpackt – lasse die Packungen direkt im Supermarkt oder noch besser: kauf‘ einfach ohne Verpackung ein. Gerade bei Obst und Gemüse ist das oft kein Problem. Beim Aufbrauchen deines Proviants arbeite dich vom Schwersten zum leichtesten durch. Achte außerdem auf eine gute Gewicht-Kalorien-Relation: in dieser Kategorie spielen Nüsse in der Champions-League!</p>
<h2 style="text-align: justify;">Tipp 4: Haushalte klug mit Wasser</h2>
<p style="text-align: justify;">Auf dem Jakobsweg ständig 5 Liter Wasser mit dir herumzuschleppen wäre nicht klug. Im Hochsommer bei 30°C ohne einen Schluck Wasser aufzubrechen ebenfalls. Wieviel Wasser du zu Tagesbeginn dabei hast ist also von vielen Faktoren abhängig. Generell lohnt es sich Wasser (und Essen) im Körper und nicht in deinem Rucksack zu transportieren. Dennoch solltest du nie ohne Wasservorrat auf den Weg starten.</p>
<p style="text-align: justify;"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2016/08/wassertrinken_wanderveg.jpg" rel="prettyPhoto"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-712" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2016/08/wassertrinken_wanderveg.jpg" alt="wassertrinken_wanderveg leichter unterwegs" width="450" height="600" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2016/08/wassertrinken_wanderveg.jpg 900w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2016/08/wassertrinken_wanderveg-500x667.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2016/08/wassertrinken_wanderveg-225x300.jpg 225w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2016/08/wassertrinken_wanderveg-768x1024.jpg 768w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Trinken ist wichtig. Hör deshalb auf deinen Körper und trinke, bevor du Durst bekommst. Da du nachts durch Schwitzen Flüssigkeit verlierst, trinke gleich nach dem Aufstehen mind. ein, besser zwei Gläser Wasser oder Tee. So kannst du mit einem positiven Wasserhaushalt auf den Weg starten. Weiterhin ist es sinnvoll, eine Trinkflasche (<a href="http://amzn.to/2bqEogf" target="_blank" rel="noopener">ich nutze eine Flasche von Nalgene</a>) mit mind. einem Liter Wasser mitzunehmen, den du immer als &#8222;Reserve&#8220; dabei haben solltest. Ans Trinken erinnert werde ich vom <a href="http://amzn.to/2bIXpK5">Trinkschlauch</a>, den ich auf Brusthöhe befestige.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Tipp 5: Nutze das Zwiebelprinzip für dich</h2>
<p style="text-align: justify;">Kluge Köpfe toben sich in der Produktentwicklung aus, um die Ausrüstung noch ein bisschen funktioneller, besser und manchmal auch leichter zu machen. Das macht es für uns als Nutzer einfacher, mit möglichst wenig Gewicht unterwegs zu sein, erhöht jedoch die Komplexität. Das Zwiebelprinzip ist weit mehr als einfach nur viele Schichten übereinander anziehen. Viel wichtiger als die Anzahl der Schichten ist ihre Funktion. Nutze das Zwiebelprinzip klug für dich und kombiniere die richtigen Kleidungsstücke miteinander. Jedes Stück, dass von seiner Funktion her nicht zu deiner persönlichen Zwiebel passt, kann zu Hause bleiben. Mehr Infos dazu findest du in meinem kostenlosen e-Book – <a href="#ebook">das erhältst du hier!</a></p>
<h2 style="text-align: justify;">Tipp 6: Fang beim Kauf von Ultraleichtausrüstung mit der schwersten Ausrüstung an</h2>
<p style="text-align: justify;">Du hast noch keine Ausrüstung und beginnst bei Null? Dann empfehle ich dir, gleich auf das Gewicht deiner Schätze zu achten. Ich hatte den Luxus genau das tun zu können. Oftmals ist es auch eine finanzielle Frage, wieviel Gramm du wirklich sparen kannst, denn Ultraleicht-Ausrüstung ist oft teurer als „herkömmliche“ Ausrüstung.</p>
<p style="text-align: justify;">Hast du hingegen bereits Ausrüstung, möchtest aber dennoch Gewicht reduzieren, empfehle ich einen Blick auf die schweren Ausrüstungsgegenstände: deinen Rucksack, deinen Schlafsack, deine Isomatte und dein Zelt (falls du eines dabei hast). Hier lassen sich schnell mehrere hundert Gramm sparen, die sich eindeutig bemerkbar machen! Mein Rucksack wiegt weniger als 500g, <a href="https://wanderveg.de/produkt/hagloefs-lim-synthetic10/">mein Schlafsack</a> ist mit knappen 350g ein absolutes Leichtgewicht und es gibt <a href="https://amzn.to/2qriEUB" target="_blank" rel="noopener">Zwei-Personen-Zelte, die weniger als 2kg wiegen</a>. Oft lässt sich bei Auktionsplattformen oder Verkaufsgruppen in sozialen Medien das ein oder andere Schnäppchen machen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Tipp 7: Barfußsschuhe</h2>
<p style="text-align: justify;">Bei Tipp 2 habe ich geschrieben, dass ich drei Paar Schuhe in einem 34 + 6 Liter Rucksack dabei hatte. Kam dir das nicht etwas komisch vor? Wenn du mich kennst, musste es dir nicht komisch vorkommen. Du weißt, dass ich ein „Barfußjünger“ bin, seitdem ich auf meiner Reise beschwerden- und blasenfrei damit unterwegs war. Das waren viele meiner Mitpilger nicht. Barfußschuhe sind leichter als konventionelle Schuhe und um einiges flexibler – so lassen sie sich perfekt im Rucksack verstauen. Falls Barfußschuhe gar nicht dein Ding sind oder du aus anderen Gründen darauf verzichtest, probiere doch mal das Wandern in <a href="https://amzn.to/2EDEE3S">Multifunktionsschuhen</a> oder <a href="https://amzn.to/2quwKVA">Trail-Laufschuhen</a> aus.</p>
<p><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2016/07/trailfreak_lieferung.jpg" rel="prettyPhoto"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-650" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2016/07/trailfreak_lieferung.jpg" alt="Barfußschuhe Wanderveg.de leichter unterwegs" width="600" height="338" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2016/07/trailfreak_lieferung.jpg 800w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2016/07/trailfreak_lieferung-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2016/07/trailfreak_lieferung-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2016/07/trailfreak_lieferung-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Du tust deinen Füßen einen Gefallen, wenn du auch mal barfuß unterwegs bist. Falls du Barfußschuhe mal ausprobieren möchtest, erhältst du mit dem Gutscheincode <strong>XVIC-DOAL-50KO</strong> 10% auf deinen Einkauf im <a href="http://www.vivobarefoot.de/?campaign=VIV/AF/DOAL/BT3p7vSCwE" target="_blank" rel="noopener">Onlineshop von Vivobarefoot</a>! Mehr zum Thema Barfußwandern findest du <a href="https://wanderveg.de/barfuss/">in diesem Artikel</a>.</p>
<h2>Tipp 8: Gib mir das letzte Hemd&#8230;ähm&#8230;Gramm</h2>
<p style="text-align: justify;">Du willst mit deiner Ausrüstung um das letzte Gramm feilschen? Werde kreativ. Dazu ein paar Denkanstöße:</p>
<ol>
<li style="text-align: justify;">Die meisten Rucksackbänder sind viel zu lang. Kürze sie, wenn du den Rucksack richtig eingestellt hast und sorge mit Hilfe eines Feuerzeugs dafür, dass sich die Bänder nach dem Abschneiden nicht aufdröseln können. Du weißt nicht, wie du deinen Rucksack richtig einstellst? Das und noch viel mehr erfährst du in meinem kostenlosen e-Book. <a href="#newsletter">Lad&#8216; es dir jetzt runter!</a></li>
<li style="text-align: justify;">Nutze Probepackungen von Kosmetika, wie es sie beispielsweise immer wieder in Starterbeuteln von Lauf- und Triathlonveranstaltungen gibt. Nimm Seife mit statt Duschgel in der Plastikflasche. Sie hält länger und wiegt meist nicht so viel, wie eine volle Flasche Duschgel.</li>
<li>Reiß aus deinem <a href="https://amzn.to/2IQ0jsb">Reiseführer</a> die Seiten mit den Wegbeschreibungen heraus, die du bereits hinter dir gelassen hast. Papier ist schwer und so lässt sich schnell viel Gewicht einsparen.</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Und zum Abschluss noch drei Varianten für die richtigen Grammjäger:</p>
<ol>
<li style="text-align: justify;">Kürze deine Zahnbürste</li>
<li style="text-align: justify;">Schneide die Zettelchen aus deiner Kleidung heraus</li>
<li style="text-align: justify;">Schneide deine Isomatte auf deine Körperform zu</li>
</ol>
<h2>Weiterführende Informationen</h2>
<p style="text-align: justify;">Ich habe in <a href="http://amzn.to/2bzILRU" target="_blank" rel="noopener">Stefan Dapprichs Buch</a> eine Menge über Ultraleicht-Trekking gelernt und blättere regelmäßig darin herum. Ich kann dir „Trekking Ultraleicht“ also wärmstens empfehlen, wenn du noch mehr über das Thema erfahren möchtest. Unter <a href="http://www.ultraleicht-trekking.com/" target="_blank" rel="noopener">http://www.ultraleicht-trekking.com/</a> findest du ein Forum zum Austausch mit anderen Ultraleicht-Trekkern.</p>
<h3></h3>
<h3 style="text-align: justify;">Was sind deine Tipps zum Sparen von Gewicht? Ich freue mich auf deinen Kommentar!</h3>
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		<title>11 Dinge, die du vor deiner ersten Reise auf dem Jakobsweg wissen musst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominik]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2018 20:45:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Jakobsweg zieht von Jahr zu Jahr mehr Menschen an. Während im Jahr 2005 ca. 93.000 Menschen in Santiago de Compostela ankamen und die Compostela im Pilgerbüro abholten, waren es im Jahr 2015 schon über 260.000. Das entspricht fast einer Verdreifachung in 10 Jahren. Ich war letztes Jahr von Köln aus 88 Tage auf dem Jakobsweg unterwegs [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Jakobsweg zieht von Jahr zu Jahr mehr Menschen an. Während im Jahr 2005 ca. 93.000 Menschen in Santiago de Compostela ankamen und die Compostela im Pilgerbüro abholten, waren es im Jahr 2015 schon über 260.000. Das entspricht fast einer Verdreifachung in 10 Jahren. <a href="http://jakobsweg.wanderveg.de" target="_blank" rel="noopener">Ich war letztes Jahr von Köln aus 88 Tage auf dem Jakobsweg unterwegs</a> und bin dieses Jahr gemeinsam mit Stefano in Porto gestartet, um von dort aus in 12 Tagen nach Santiago zu gehen. Mit meinen 11 Tipps meisterst du den Jakobsweg entspannter! <span id="more-338"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Diesen Artikel habe ich ursprünglich am 5. Juni 2016 veröffentlicht. Ich habe ihn am 13. März 2018 überarbeitet und ergänzt.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ich habe Artikel, die ich selbst gerne benutze, verlinkt. Wenn Du über diese Links einkaufst, erhalte ich eine kleine Provision, für dich bleibt der Preis natürlich der gleiche.</em></p>
<h1 style="text-align: justify;">11 Dinge, die du vor deiner ersten Reise auf dem Jakobsweg wissen musst</h1>
<p style="text-align: justify;">Ich habe seit meiner Kündigung Mitte letzten Jahres insgesamt 100 Tage und rund 3.500 Kilometern auf neun verschiedenen Jakobswegen zurückgelegt. Die Tipps, die ich für dich zusammengestellt habe, helfen dir dabei, deinen ersten Jakobsweg entspannt anzugehen und dir das Leben auf dem Camino leichter zu machen. Deshalb spanne ich dich auch nicht auf die Folter und lege gleich los. Ich habe Ausrüstung, die ich selbst gerne benutze, verlinkt – wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich eine kleine Provision – für dich bleibt der Preis natürlich der gleiche. Los geht&#8217;s:</p>
<h2 style="text-align: justify;">1. Weniger ist mehr!</h2>
<p style="text-align: justify;">Beim Packen gilt der Leitsatz <strong>weniger ist mehr</strong>! Klar ist die zweite Regenjacke, der dritte Pullover und die vierte Unterhose schön und wägt dich in der Sicherheit, immer Ersatz zu haben. Das macht jedoch nicht nur dein Gepäck schwerer sondern verkompliziert auch das tägliche Packen deines Rucksacks! Ich empfehle dir, deiner Ausrüstung vor deiner Abreise eine Diät zu verpassen. Einen Artikel darüber, wie das funktioniert, findest du <a href="https://wanderveg.de/diaet-ausruestung/">hier</a>.</p>
<h2 style="text-align: justify;">2. Dein Smartphone kann alles &#8211; naja, fast!</h2>
<p style="text-align: justify;">Ich weiß, dass <strong>Smartphones</strong> auf dem Jakobsweg eine große Plage sein können. Dennoch sind sie ein <strong>Allround-Tool</strong>, wenn du sie richtig einsetzt. Das Handy kann dir als Wecker (bitte mit Vibrationsalarm im Schlafsack!), Notizbuch, e-Book Reader, Kamera, Taschenlampe, Adressbuch, mp3-Player und als Navigationshilfe dienen. Ich hatte meine Reiseführer digitalisiert, um Gewicht zu sparen. Jetzt wirst du vielleicht denken: &#8222;Ich will gar nicht erreichbar sein.&#8220; Sehr gute Entscheidung &#8211; das kann ich absolut nachvollziehen. Gut, dass Smartphones auch dafür eine Funktion haben: <strong>den Flugmodus</strong>. Das ist die wichtigste Funktion auf dem Jakobsweg, denn nichts lenkt dich mehr von der Faszination des Weges ab, als dein Handy. Lass das Smartphone auch mal (am besten häufig) komplett im Rucksack verstaut, damit der Griff danach nicht leicht fällt</p>
<h2 style="text-align: justify;">3. Nutze die Schwarmeigenschaften der anderen!</h2>
<p style="text-align: justify;">Viele deutsche Pilger benutzen entweder den Reiseführer aus dem <a href="https://www.amazon.de/s/ref=as_li_ss_tl?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-keywords=outdoor%20jakobsweg&amp;linkCode=ur2&amp;site-redirect=de&amp;tag=domibility-21&amp;url=search-alias%3Daps" target="_blank" rel="noopener">Outdoor-Verlag</a> oder dem <a href="https://www.amazon.de/s/ref=as_li_ss_tl?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-keywords=rother%20jakobsweg&amp;linkCode=ur2&amp;rh=i%3Aaps%2Ck%3Arother%20jakobsweg&amp;site-redirect=de&amp;tag=domibility-21&amp;url=search-alias%3Daps" target="_blank" rel="noopener">Rother-Verlag</a>. &#8222;Den Rother&#8220; gibt es in verschiedenen Sprachen &#8211; er wird also nicht nur von Deutschen genutzt. Wenn du die in den Reiseführern vorgeschlagenen Routen gehst, wirst du, vor allem in der Hauptsaison, viele Pilger treffen. Falls du das möchtest &#8211; perfekt. Falls du Zeit für dich möchtest, <strong>gehe azyklisch</strong>. So entkommst du den Pilgermassen und musst dich nicht um dein Bett in einer Herberge sorgen. Pilgermassen triffst du vor allem zur Hauptsaison (Mai &#8211; August) auf dem Camino Francés. Pilgern wird jedoch generell beliebter und damit werden auch die restlichen Jakobswege von Jahr zu Jahr voller. Wenn du wirklich ganz allein unterwegs sein willst, kann ich dir die deutschen Jakobswege ans Herz legen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">4. Der gelbe Pfeil ist für dich da!</h2>
<p style="text-align: justify;">Der gelbe Pfeil zeigt dir den Weg. Wenn du in Spanien unterwegs bist, benötigst du keine zusätzliche Karte und kannst, wie mein Pilgergefährte Maarten sagen würde, &#8222;mit dem Flow gehen&#8220;. Je nachdem auf welchem Jakobsweg du unterwegs bist, solltest du aufgrund der Abstände der Pilgerherbergen zumindest grob planen, wohin du gehen möchtest. Du kannst natürlich auch ein Zelt mitnehmen und anhalten, wannimmer du willst (Achtung: wildes Campen ist in Spanien nicht erlaubt). Doch nicht nur Spanien hält Wegweise für dich bereit &#8211; in Deutschland habe ich vor allem auf dem <a href="http://amzn.to/2tLJyvq" target="_blank" rel="noopener">linksrheinischen Jakobsweg</a> sehr gute Erfahrungen mit der Beschilderung gemacht. Dort habe ich mein <a href="http://amzn.to/2p9Kvcl" target="_blank" rel="noopener">GPS-Gerät</a> nur ganz selten genutzt.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-352" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2016/04/gelberPfeil_wanderVeg.jpg" alt="Der gelbe Pfeil zeigt dir den Weg!" width="500" height="281" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2016/04/gelberPfeil_wanderVeg.jpg 800w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2016/04/gelberPfeil_wanderVeg-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2016/04/gelberPfeil_wanderVeg-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2016/04/gelberPfeil_wanderVeg-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /><img alt="" /></p>
<h2 style="text-align: justify;">5. Weis&#8216; dich aus!</h2>
<p style="text-align: justify;">Du benötigst in vielen Herbergen in Spanien (und anderen Ländern wie Portugal oder Frankreich) einen <strong>Pilgerausweis </strong>(du erhältst ihn beispielsweise im <a href="http://www.pilginoshop.com/Pilgerausweis-credencial-del-peregrino" target="_blank" rel="noopener">Pilgino-Shop</a> &#8211; den Inhaber habe ich übrigens auf meiner ersten Jakobsweg-Reise kennengelernt). Anfangs fand ich das &#8222;Stempel-Sammeln&#8220; nicht wirklich interessant und eher lästig. Je voller mein Pilgerpass wurde, desto schöner fand ich ihn. Wenn ich heute in Erinnerungen schwelge, packe ich den Pilgerpass aus und schaue mir die Stempel an &#8211; mit vielen verbinde ich Erinnerungen an Orte, Menschen und einzigartige Erlebnisse. Der Pilgerpass ist im Nachhinein ein tolles Andenken an eine extrem spannende Zeit.</p>
<p style="text-align: justify;"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2016/04/pilgerausweis_WanderVeg.jpg" rel="prettyPhoto"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-351" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2016/04/pilgerausweis_WanderVeg.jpg" alt="pilgerausweis_WanderVeg" width="1003" height="127" /></a></p>
<h2 style="text-align: justify;">6. Ein Sommerschlafack reicht aus!</h2>
<p style="text-align: justify;">Ein dünner <a href="https://www.amazon.de/gp/search/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;bbn=3024235031&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;fst=as%3Aoff&amp;keywords=schlafsack%20ultraleicht&amp;linkCode=ur2&amp;qid=1465119017&amp;rh=n%3A16435051%2Ck%3Aschlafsack%20ultraleicht%2Cn%3A!16435121%2Cn%3A16435151%2Cn%3A3024224031%2Cn%3A3024235031%2Cp_n_feature_four_browse-bin%3A3045875031&amp;rnid=3045873031&amp;site-redirect=de&amp;tag=domibility-21" target="_blank" rel="noopener">Sommerschlafsack</a> reicht im Frühling, Sommer und Herbst vollkommen aus. Die meisten Herbergen bieten dir zusätzlich zu deinem Bett auch Wolldecken an. Die Herbergen, die keine Wolldecken haben, besitzen meist eine Heizung und machen damit einen schweren, warmen Schlafsack überflüssig.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Aber Achtung:</strong> Jeder empfindet Wärme bzw. Kälte anders. Für mich war ein Schlafsack mit einer Komforttemperatur von +10°C oftmals zu warm. Wenn du schnell frierst, solltest du zur Sicherheit vielleicht eine etwas wärmere Variante wählen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">7. Nur trockenes Equipment ist gutes Equipment!</h2>
<p style="text-align: justify;">Auch in Spanien regnet es ab und an. In manchen Regionen, wie beispielsweise Galicien, auch gerne mal häufiger.<strong> Achte darauf, dass deine Sachen im Rucksack trocken bleiben</strong>. Sind deine Sachen einmal komplett nass, ist es schwer, sie wieder trocken zu bekommen. Damit die Sachen im Rucksack gar nicht erst nass werden, empfehle dir wasserdichte Packbeutel. Diese sollten &#8222;raschelfrei&#8220; sein, damit du den anderen Pilgern beim Aus- und Einpacken nicht auf die Nerven gehst, was leider mit Gefrierbeuteln immer wieder passiert. Ich habe sehr gut Erfahrungen mit den <a href="https://www.amazon.de/s/ref=as_li_ss_tl?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-keywords=sea%20to%20summit%20packsack&amp;linkCode=ur2&amp;rh=n%3A3024235031%2Ck%3Asea%20to%20summit%20packsack&amp;site-redirect=de&amp;tag=domibility-21&amp;url=node%3D3024235031" target="_blank" rel="noopener">Packbeuteln von Sea to Summit</a> gemacht.</p>
<p style="text-align: justify;">Um deine Gesundheit nicht aufs Spiel zu setzen und keine Grippe zu riskieren solltest du natürlich auch dafür sorgen, dass du selbst trocken bleibst. Mir hat dabei eine <a href="http://amzn.to/2pcFHSx" target="_blank" rel="noopener">Regenjacke</a> geholfen, die atmungsaktiv ist &#8211; ich habe mich darin also auch nich nassgeschwitzt. Andere schwören hingegen auf einen <a href="http://amzn.to/2p8Lmdl" target="_blank" rel="noopener">Poncho</a>. Am besten probierst du vorher aus, was für dich besser passt.</p>
<h2 style="text-align: justify;">8. Wasser ist dein Lebenselixier!</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Starte morgens mit genügend Wasser</strong>. Auf vielen Jakobswegen gibt es immer wieder Brunnen unterwegs, je nach Temperatur können jedoch schon fünf Kilometer ohne Wasser ein Kampf mit dem Tod durch Verdursten (minimale Übertreibung ;-)) sein. Ich hatte auf meinem zweiten Jakobsweg <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001N7V1QG/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B001N7V1QG&amp;linkCode=as2&amp;tag=domibility-21" target="_blank" rel="noopener">eine Trinkflasche</a> inklusive <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001GHIPDA/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B001GHIPDA&amp;linkCode=as2&amp;tag=domibility-21" target="_blank" rel="noopener">Trinksystem</a> dabei &#8211; dadurch hilfst du zusätzlich, den Plastikmüll zu reduzieren (der dir in Spanien, Portugal und Frankreich noch stärker auffallen wird als bei uns in Deutschland).</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-350" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2016/04/wasser_lebenselixier_wanderVeg.jpg" alt="wasser_lebenselixier_wanderVeg" width="400" height="533" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2016/04/wasser_lebenselixier_wanderVeg.jpg 600w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2016/04/wasser_lebenselixier_wanderVeg-500x667.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2016/04/wasser_lebenselixier_wanderVeg-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<h2 style="text-align: justify;">9. Das Taxi kennt den Weg!</h2>
<p style="text-align: justify;">Auf den Jakobswegen gibt es immer mehr <strong>private Fahrdienste und Angebote von Taxianbietern</strong>. Während die einen die Kommerzialisierung kritisieren, freuen sich die anderen, einen solchen Service in Anspruch nehmen zu können. <strong>Höre auf deinen Körper!</strong> Wenn du Schmerzen hast oder aus sonstigen Gründen nicht weitergehen kannst, nutze diese Services, bevor du dir eine Verletzung zuziehst und deine Reise im schlimmsten Fall abbrechen musst. <a href="https://wanderveg.de/10-tipps-weniger-schmerzen-wandern/">Meine 10 Tipps für weniger Schmerzen beim Wandern</a> können dir dabei helfen, Schmerzen zu verhindern!</p>
<h2 style="text-align: justify;">10. Gehe deinen Weg!</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gehe deinen Weg</strong>. Du musst niemandem etwas beweisen und willst dir persönlich etwas Gutes tun. Auch auf den Jakobswegen gibt es Menschen, die andere mit großen Kilometerzahlen, langen Touren, viel oder wenig Gepäck oder was auch immer beeindrucken wollen. Lass dich nicht davon mitreißen oder ansticheln. Entscheide selbst, was für dich richtig ist! Entscheide selbst, mit wem du deinen Weg teilen willst und trenne dich von Weggefährten, die dir mehr Ärger als Freude bereiten. <strong>Es ist dein Weg!</strong></p>
<h2 style="text-align: justify;">11. Sei offen!</h2>
<p style="text-align: justify;">Natürlich kann ich dir nicht deine eigenen Erfahrungen &#8222;vorwegnehmen&#8220; &#8211; die musst du schon noch selbst machen. Aber das ist das tolle am Jakobsweg &#8211; jeder macht eigene Erfahrungen. Selbst wenn ich dir die Erfahrungen vorwegnehmen könnte, würde ich das nicht wollen. Ich weiß, dass die Erfahrungen die du auf dem Jakobsweg machst, dein Leben verändern können. Mit dieser Erwartungshaltung an deine erste Pilgerreise heranzugehen wäre jedoch vielleicht etwas zu viel des Guten. <strong>Sei offen für das, was der Weg für dich bereithält.</strong> Dann wirst du die &#8222;Camino-Magie&#8220; spüren und mit einem breiten Grinsen in Santiago de Compostela einlaufen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Warst du schonmal auf einem Jakobsweg unterwegs und hast noch weitere Tipps? Oder möchtest du bald einen Jakobsweg gehen und hast noch Fragen zur Vorbereitung? Lass&#8216; es mich wissen und hinterlasse mir einen Kommentar oder sende mir eine <a href="mailto:dominik@k8682-3.server1.febas.net">e-Mail</a>!</strong></em></p>
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		<title>Die 8 wichtigsten Fragen der Jakobsweg-Vorbereitung</title>
		<link>https://wanderveg.de/jakobsweg-vorbereitung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominik]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jan 2018 12:49:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jakobsweg]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[camino]]></category>
		<category><![CDATA[camino vorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[jakobsweg]]></category>
		<category><![CDATA[jakobsweg-vorbereitung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Artikel ist am 17.12.2015 auf meinem Blog domibility.de erschienen und wurde vor der Veröffentlichung auf wanderveg.de überarbeitet. Ich habe ein paar Produkte verlinkt. Wenn Du über diesen Link einkaufst, erhalte ich eine kleine Provision – für Dich bleibt der Preis natürlich der gleiche! Meine Reise auf dem Jakobsweg hat mein komplettes Jahr 2015 bestimmt. Ich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieser Artikel ist am 17.12.2015 auf meinem Blog <a href="http://domibility.de">domibility.de</a> erschienen und wurde vor der Veröffentlichung auf <a href="https://wanderveg.de">wanderveg.de</a> überarbeitet. </em><em>Ich habe ein paar Produkte verlinkt. Wenn Du über diesen Link einkaufst, erhalte ich eine kleine Provision – für Dich bleibt der Preis natürlich der gleiche!</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://jakobsweg.wanderveg.de" target="_blank" rel="noopener">Meine Reise auf dem Jakobsweg</a> hat mein komplettes Jahr 2015 bestimmt. Ich habe bereits im März mit der Jakobsweg-Vorbereitung begonnen, habe Unmengen an Büchern und Blogs zu dem Thema gelesen und war anschließend 88 Tage auf meiner Reise von Köln nach Finisterra ans Ende der Welt. Dieses Abenteuer hat mein Leben verändert und wird mir immer im Gedächtnis bleiben. Ich bin gestärkt von dieser Reise zurückgekehrt mit vielen Erkenntnissen, von denen ich einige bereits mit Dir geteilt habe.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine gute Vorbereitung gehört für mich zum Jakobsweg dazu, damit du die Zeit vor Ort voll auskosten kannst. Ich weiß, dass die Worte Jakobsweg und Planung zunächst widersprüchlich klingen. Schließlich gehen viele Pilger den Weg auch, um nicht jeden Tag von morgens bis abends nach einem festen Plan zu leben und selbst die Kontrolle über ihr Leben zurückzugewinnen. Mein Weggefährte Maarten hat es in passende Worte gepackt: &#8222;Go with the flow.&#8220; Sobald du unterwegs bist ist das eine sehr gute Vorgehensweise. Bis dahin lohnt es sich aber, einige Fragen zu beantworten, um möglichst viele Erkenntnisse aus deiner Reise auf dem Jakobsweg zu ziehen.</p>
<h1 style="text-align: justify;">Diese 8 Fragen solltest du bei deiner Jakobsweg-Vorbereitung klären</h1>
<h2 style="text-align: justify;">1. Frage zur Jakobsweg-Vorbereitung: Wie viel Zeit steht dir zur Verfügung?</h2>
<p style="text-align: justify;">Zeit ist ein wichtiges Gut. Die meisten von uns haben nicht unbegrenzt Zeit und können nicht einfach mal drei Monate auf Jakobswegen unterwegs sein. Deshalb ist die wirklich zentrale Frage, wie viel Zeit du dir für deine Reise auf dem Jakobsweg nehmen willst oder kannst. Diese Frage ist richtungsweisend für die komplette Reise. Je mehr Zeit du hast, desto länger kannst du unterwegs sein und desto länger kann auch die zurückzulegende Strecke sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Meine Erfahrung: 3 Wochen sollten es mindestens sein. Wenn du weniger Zeit hast, fällt es schwer, sich gedanklich vom Alltag zu lösen und in einen &#8222;Flow-Zustand&#8220; zu gelangen, auch weil dein Körper sich zunächst an die tägliche Belastung gewöhnen muss. Bezüglich der Maximaldauer habe ich keine Empfehlung &#8211; 88 Tage waren mir auf jeden Fall immer noch nicht zu lange.</em></p>
<h2 style="text-align: justify;">2. Frage zur Jakobsweg-Vorbereitung: Wie viel Budget steht dir zur Verfügung?</h2>
<p style="text-align: justify;">Ebenfalls richtungsweisend ist die Frage nach dem Budget, welches du bereit bist, für deine Reise auf dem Jakobsweg auszugeben. Ich habe unterwegs Menschen getroffen, die mit 7€ pro Tag geplant haben. Ich habe insgesamt (mit den Zugfahrten nach Hause) rund 46€ / Tag benötigt. Dass der Unterschied zwischen 7€ und 46€ ziemlich groß ist, muss ich dir wahrscheinlich nicht vorrechnen. Das Budget, das dir zur Verfügung steht, ist ausschlaggebend dafür, wo du übernachtest und wie du dich unterwegs ernährst. In Hotels und Pensionen zu schlafen und täglich im Restaurant zu essen ist teurer, als in Herbergen unterzukommen und mit anderen Pilgern gemeinsam zu kochen. Dein Budget ist ebenfalls entscheidend für die nächste Frage, denn Pilgern ist in Deutschland und Frankreich teurer als in Spanien und Portugal.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Meine Erfahrung: Geißel Dich nicht mit einem zu kleinen Budget &#8211; der Jakobsweg ist entbehrungsreich genug. Deine Ernährung und Regeneration unterwegs sind wichtig, denn die Belastung für deinen Körper ist überdurchschnittlich hoch. 46€ / Tag ist allerdings ein sehr hoher Betrag, der vor allem von den teuren Unterkünften in Deutschland und Frankreich herrührt (durchschnittlich über 26€ meines Tagesbudgets von 46€ gehen zu Lasten der Übernachtungskosten). Irgendwo zwischen 7€ und 46€ liegt die goldene Mitte, mit der du gut und ohne zu große Entbehrungen (ernährungs- und schlaftechnischer Natur) über die Runden kommst: 15 &#8211; 30€ / Tag sind absolut realistisch.</em></p>
<h2 style="text-align: justify;">3. Frage zur Jakobsweg-Vorbereitung: Wo willst du starten?</h2>
<p style="text-align: justify;">Der bekannteste Startort für den Jakobsweg ist Saint-Jean-Pied-de-Port direkt an der spanischen Grenze. Von dort starten viele Pilger auf den <a href="http://amzn.to/2DHaqNO" target="_blank" rel="noopener">Camino Francés</a>. Um auf den <a href="http://amzn.to/2niAYyq" target="_blank" rel="noopener">Camino del Norte</a>, also den Küstenweg zu gelangen, starten Pilger gewöhnlicherweise in Irun. Irun befindet sich bereits in Spanien, jedoch ebenfalls direkt an der Grenze zu Frankreich. Es gibt in ganz Europa Jakobswege, d.h. du bist nicht an diese Startorte gebunden, sondern kannst oftmals direkt vor der Haustür starten. Natürlich ist es auch möglich, Teilstücke des Weges zurückzulegen und beispielsweise jedes Jahr zwei Wochen auf dem Jakobsweg zu verbringen. Finde deinen Weg!</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Meine Erfahrung: Für mich war es großartig, einfach mit meinem Rucksack aus der Haustüre zu gehen und zu starten. Ich halte das für eine tolle Art, eine (Pilger)Reise zu beginnen. Hast Du dich für einen der Wege in Spanien entschieden, bleibt die Anreise per Zug oder Flugzeug übrig. Wie bereits erwähnt, ist das Pilgern in Deutschland und Teilen Frankreichs teurer als in Spanien und Portugal &#8211; von daher spielt auch dein Budget eine Rolle, wenn es um die Klärung der Frage geht, wo du startest.</em></p>
<h2 style="text-align: justify;">4. Frage zur Jakobsweg-Vorbereitung: Weshalb begibst du dich auf den Jakobsweg?</h2>
<p style="text-align: justify;">Was du mit deiner Reise auf dem Jakobsweg für dich persönlich erreichen willst ist ebenfalls eine zentrale Frage für die Jakobsweg-Vorbereitung. Dazu kannst du dir beispielsweise folgende Fragen stellen:</p>
<ul>
<li style="text-align: justify;">Was suche ich auf dem Weg? Will ich nur wandern, suche ich Gott oder ein anderes &#8222;höheres Wesen&#8220; oder bin ich auf der Suche nach dem Sinn des Lebens?</li>
<li style="text-align: justify;">Will ich vor allem allein für mich unterwegs sein oder suche ich aktiv die Gesellschaft von anderen?</li>
<li style="text-align: justify;">Will ich eine sportliche Herausforderung und täglich möglichst weite Strecken zurücklegen oder ist mir die tägliche Kilometeranzahl vollkommen egal?</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><em>Meine Erfahrung: Wenn du allein unterwegs sein willst, empfehle ich die <a href="http://amzn.to/2rQ9HYY" target="_blank" rel="noopener">Jakobswege in Deutschland</a>. Auf den Wegen in Deutschland habe ich nicht einen einzigen Pilger getroffen und nur äußerst selten Bekanntschaft mit Wanderern oder Einheimische gemacht. Um möglichst vielen Menschen zu begegnen, ist der Camino Francés sicherlich die richtige Wahl. Einen &#8222;Mittelweg&#8220; bietet der Küstenweg, der jedoch körperlich etwas anspruchsvoller ist als der Camino Francés.</em></p>
<div id="attachment_1331" style="width: 243px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2018/01/T0_1.png" rel="PrettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1331" class="wp-image-1331 size-medium" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2018/01/T0_1-233x300.png" alt="Jakobsweg-Vorbereitung Jakobswege in Deutschland" width="233" height="300" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2018/01/T0_1-233x300.png 233w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2018/01/T0_1-500x644.png 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2018/01/T0_1.png 520w" sizes="(max-width: 233px) 100vw, 233px" /></a><p id="caption-attachment-1331" class="wp-caption-text">Übersichtskarte deutscher Jakobswege von <a href="http://www.deutsche-jakobswege.de" target="_blank" rel="noopener">deutsche-jakobswege.de</a></p></div>
<h2 style="text-align: justify;">5. Frage zur Jakobsweg-Vorbereitung: Welchen Weg möchtest du gehen?</h2>
<p style="text-align: justify;">Bevor ich angefangen habe, mich mit meiner Reise zu beschäftigen, war der Jakobsweg für mich immer ein Weg in Spanien. Wie bereits in der vorherigen Frage erwähnt, gibt es jedoch in ganz Europa Jakobswege. Der am meisten frequentierte Weg ist der besagte Camino Francés, der vor allem durch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3492251757/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3492251757&amp;linkCode=as2&amp;tag=domibility-21" target="_blank" rel="noopener">Hape Kerkelings &#8222;Ich bin dann mal weg&#8220;</a> bekannt wurde. Daneben gibt es jedoch auch in Spanien einige andere Wege, wie beispielsweise den Camino del Norte (Küstenweg) oder den Camino Primitivo. Vielleicht magst du ja auch lieber in Porto starten und von dort aus auf dem <a href="https://wanderveg.de/7-gruende-caminho-portugues/">portugiesischen Jakobsweg</a> (<a href="http://camino-portugues.de" target="_blank" rel="noopener">darüber habe ich zusammen mit meinem Pilgerfreund Christoph ein Buch veröffentlicht</a>). Richtung Santiago de Compostela pilgern. Jeder Weg hat seinen eigenen Reiz und seinen eigenen Schwierigkeitsgrad. Deshalb ist es wichtig, dass du dich im Vorhinein schlau machst, welcher Weg zu deinen Vorstellungen passt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Meine Erfahrung: Ich habe mich für den <a href="http://amzn.to/2nkZRcj" target="_blank" rel="noopener">linksrheinischen Jakobsweg</a> in Deutschland entschieden, weil ich einen Zwischenstopp bei meinem Bruder und meiner Familie einlegen wollte. Über den Danach habe ich den Weg von <a href="http://amzn.to/2nkZyyM" target="_blank" rel="noopener">Metz nach Le Puy</a> gewählt, weil ich eine sportliche Herausforderung gesucht habe &#8211; und die hat man auf diesem mit seinen ständigen Auf- und Abstiegen definitiv. Den <a href="http://amzn.to/2niAYyq" target="_blank" rel="noopener">Küstenweg in Spanien</a> habe ich aufgrund seiner Nähe zum Meer gewählt. </em></p>
<h2 style="text-align: justify;">6. Frage zur Jakobsweg-Vorbereitung: Wo willst du übernachten?</h2>
<p style="text-align: justify;">Übernachtungen gestalten sich auf dem Jakobsweg sehr unterschiedlich. Von Hotel und Hostel über Herberge bis hin zum Zelt oder dem Schlafen unter freiem Himmel ist nahezu alles möglich. Diese Frage geht zum einen mit der Frage nach dem Budget einher (siehe oben), zum anderen auch mit der Frage nach deinen eigenen Vorlieben. Hast du Angst, allein zu zelten, ist das keine geeignete Alternative für dich (es sei denn, du möchtest lernen, mit dieser Angst umzugehen). Prinzipiell lässt es sich in Herbergen sehr gut schlafen, solange dir das Schlafen in Gruppenräumen und das Schnarchen von Mitpilgern nichts ausmacht. Herbergen sind eine gute und günstige Alternative und bieten Raum zum Austausch mit anderen bei einem unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnis (die Übernachtung in einer Herberge in Spanien / Portugal kostet zwische 0 (Spendenbasis) und 10€). Hotels und Pensionen sind teurer, bieten dir dafür mehr Privatsphäre.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Meine Erfahrung: Ich habe mich dafür entschieden, in Hostels / Hotels / Herbergen zu übernachten. Leider gibt es in Deutschland und Teilen Frankreichs keine gute Herbergeninfrastruktur, weshalb ich keine andere Wahl hatte, als auch in Hotels zu übernachten. Wenn ich den kompletten Weg noch einmal gehen würde, würde ich auf jeden Fall ein Zelt mitnehmen, denn damit lässt sich (in DE und FR) viel Geld sparen. Für die Übernachtung in den Herbergen benötigst du einen Pilgerausweis, den du online oder in den gängigen Startorten für einen kleinen Obulus erwerben kannst (mehr Infos findest du <a href="https://jakobsweg-kuestenweg.com/pilgerausweis-jakobsweg-beantragen/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>).</em></p>
<h2 style="text-align: justify;">7. Frage zur Jakobsweg-Vorbereitung: Wie weit möchtest du täglich gehen?</h2>
<p style="text-align: justify;">Aus der Kombination des von dir gewählten Startortes und Weges ergibt sich die Strecke, die du insgesamt zurücklegen wirst. Kombiniert mit der dir zur Verfügung stehenden Zeit, kommst du auf die Kilometerleistung, die du im Durchschnitt täglich absolvieren musst. Ein Beispiel: Ich hatte mich für den Start vor meiner Haustür entschieden und mit den Wegen, die ich ausgewählt habe, kam ich auf ca. 3.150km. Ich hatte für meine Reise von Köln nach Santiago de Compostela 100 Tage eingeplant, was einer durchschnittlichen tägliche Kilometerleistung von ca. 31,5km entspricht.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Meine Erfahrung: Ich empfehle dir, konservativer zu planen als ich. 15 bis 25km stellen bereits eine Belastung für deinen Körper da, an die er sich zunächst gewöhnen muss. Bei diesen Entfernungen artet das Pilgern nicht in Stress oder ein Wettrennen aus. Ich habe mich mit knapp über 30km pro Tag aktiv für die sportliche Herausforderung entschieden und bereue es nicht. Solch große Kilometerleistungen gehen jedoch mit starken körperlichen Belastungen einher. Schätze dich selbst realistisch ein und höre auf deinen Körper &#8211; damit du auch morgen noch fröhlich pilgern kannst.</em></p>
<h2 style="text-align: justify;">8. Frage zur Jakobsweg-Vorbereitung: Mit wem möchtest du gehen?</h2>
<p style="text-align: justify;">Möchtest du den Weg allein bestreiten oder doch lieber gemeinsam mit einem Familienmitglied, einem Freund oder sogar einem Fremden? Ich habe unterwegs alle möglichen Konstellationen gesehen. Am häufigsten habe ich Menschen getroffen, die alleine gestartet sind, um unterwegs Freundschaften zu schließen und Teilstücke des Weges gemeinsam zu gehen. Dabei ist es auf dem Jakobsweg ganz normal, dass sich solche &#8222;Reisegemeinschaften&#8220; bilden und wieder auflösen, was einen gewissen Reiz hat, da man so viele verschiedene Charaktere kennenlernen kann und sich aktiv Zeit allein nehmen kann.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Meine Erfahrung: Ich empfehle, alleine loszugehen. Die Zeit, in der ich allein in Deutschland und Frankreich unterwegs war, war für mich persönlich sehr wertvoll. Dadurch hatte ich viel Zeit, mein bisheriges Leben Revue passieren zu lassen und mich gedanklich damit auseinanderzusetzen, welchen Weg ich zukünftig einschlagen will. Ich habe unterwegs immer wieder Strecken mit anderen Menschen gemeinsam zurückgelegt und neue Bekanntschaften gemacht. Letztlich musst du dich auf deinem Weg wohlfühlen. Wenn du das alleine nicht tust oder du dich alleine nicht traust, starte gemeinsam mit einem Freund oder in einer Gruppe. </em></p>
<div id="attachment_1337" style="width: 559px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2018/01/T48_3.jpg" rel="PrettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1337" class="wp-image-1337" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2018/01/T48_3-1024x576.jpg" alt="" width="549" height="309" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2018/01/T48_3-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2018/01/T48_3-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2018/01/T48_3-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2018/01/T48_3-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2018/01/T48_3.jpg 1200w" sizes="(max-width: 549px) 100vw, 549px" /></a><p id="caption-attachment-1337" class="wp-caption-text">Allein unterwegs zu sein, kann auf Dauer anstrengen. Sich ein paar Tage einer Gruppe anzuschließen schafft Abhilfe und sorgt für Abwechslung.</p></div>
<h3 style="text-align: justify;">Es gibt viele Dinge, die sich spontan ergeben und die du auch unterwegs klären kannst. <strong>Wenn du die grundlegenden Fragen bereits während der Jakobsweg-Vorbereitung klärst, kannst du dich ganz und gar dem Wunder Jakobsweg widmen und deine Pilgerreise in vollen Zügen genießen.</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Die Frage, welches Equipment für dich das richtige ist, kannst du erst beantworten, wenn du die obenstehenden Fragen beantwortet hast. Welchen Rucksack ich genutzt habe und was ich alles darin verstaut habe, <a href="https://wanderveg.de/packliste-jakobsweg/">erfährst du in meiner Packliste für den Jakobsweg</a>. Vor deiner Abreise empfehle ich dir auf jeden Fall <a href="https://wanderveg.de/diaet-ausruestung/">eine Diät für deine Ausrüstung</a>. Zuletzt möchte ich dir noch <a href="https://wanderveg.de/11-dinge-erster-jakobsweg/">ein paar Dinge ans Herz legen, die du vor deiner ersten Reise auf dem Jakobsweg wissen solltest</a> und <a href="https://wanderveg.de/10-tipps-weniger-schmerzen-wandern/">dir Tipps an die Hand geben, wie du Schmerzen vorbeugen und sie unterwegs vermeiden kannst</a>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Jede Pilgerreise beginnt im Kopf &#8211; viel Spaß bei deiner Jakobsweg-Vorbereitung!</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Welche essentiellen Fragen fehlen Dir in der Auflistung noch? Hast Du andere Erfahrungen gemacht? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!</strong></em></p>
<span class="et_bloom_bottom_trigger"></span><p>Der Beitrag <a href="https://wanderveg.de/jakobsweg-vorbereitung/">Die 8 wichtigsten Fragen der Jakobsweg-Vorbereitung</a> erschien zuerst auf <a href="https://wanderveg.de">WanderVeg</a>.</p>
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		<title>Mein Jakobsweg-Tagebuch Woche 13</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominik]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Oct 2017 22:01:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jakobsweg]]></category>
		<category><![CDATA[Mein Jakobsweg-Tagebuch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier erscheint jeden Tag ein neuer Tagebucheintrag aus der dreizehnten und damit letzten Woche meiner 88-tägigen Reise auf dem Jakobsweg. In dieser Woche habe ich an den 4 Tagen, an denen ich noch unterwegs war, einen Tagebucheintrag geschrieben. In der letzten Woche habe ich folgende Strecken zurückgelegt: Falls du gerade erst auf mein Tagebuch stößt, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-13/">Mein Jakobsweg-Tagebuch Woche 13</a> erschien zuerst auf <a href="https://wanderveg.de">WanderVeg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Hier erscheint jeden Tag ein neuer Tagebucheintrag aus der dreizehnten und damit letzten Woche meiner 88-tägigen Reise auf dem Jakobsweg. In dieser Woche habe ich an den 4 Tagen, an denen ich noch unterwegs war, einen Tagebucheintrag geschrieben.</p>
<p>In der letzten Woche habe ich folgende Strecken zurückgelegt:</p>
<p><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/08/woche13.jpg" rel="PrettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-1170 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/08/woche13-1024x576.jpg" alt="" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/08/woche13-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/08/woche13-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/08/woche13-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/08/woche13-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/08/woche13.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a></p>
<p>Falls du gerade erst auf mein Tagebuch stößt, findest du hier die Einträge aus den anderen Wochen:</p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-1/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 1</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-2/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 2</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-3/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 3</a></p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-4/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 4</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-5/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 5</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-6/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 6</a></p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-7/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 7</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-8/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 8</a></p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-9/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 9</a></p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-10/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 10</a></p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-11/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 11</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-12/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 12</a></p>
<p>Der neuste Tagebucheintrag steht jeweils unten. Du kannst meinem Kopf beim Rattern und Springen von A nach B zusehen &#8211; viel Spaß dabei.</p>
<p><em>Ich habe ab und an ein Produkte verlinkt. Wenn Du über diese Links einkaufst, unterstützt du meine Arbeit an WanderVeg.de &#8211; für dich bleibt der Preis natürlich der gleiche.</em></p>
<h2>Tagebucheintrag von Freitag, den 09.10.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag </i></span><span style="color: #000000;"><i>8</i></span><span style="color: #000000;"><i>5</i></span><span style="color: #000000;"><i>,</i></span><span style="color: #000000;"><i> Sobrado dos Monxes – </i></span><span style="color: #000000;"><i>Monte de Gozo</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>58</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>25</i></span><span style="color: #000000;"><i>0</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Heute morgen bin ich mit Fabio und Paula gestartet. Ich mag die beiden. Morgen werden wir uns wahrscheinlich schon wieder in Santiago sehen. Einen Facebook-Follower werde ich wohl auch noch treffen. Mit Wiebke und Luca kommen am Samstag zwei Hauptdarsteller meines Weges nach Santiago und wir trinken auf das gemeinsame Ankommen. Darauf freue ich mich schon sehr.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Heute habe ich mit 58km eine letzte Monstertour absolviert und es war hart. Am Ende hat sich der Weg gezogen wie Gummi und dann habe ich nicht mal was von Santiago gesehen – obwohl ich dachte (und gelesen habe), auf dem Monte de Gozo hätte man einen tollen Blick auf die Stadt. Dafür verbringe ich nun eine Nacht in der Riesenherberge, die eigentlich ein Dorf ist (es gibt 3.000 Schlafplätze hier). Da es bisher auf dem Camino del Norte eher entspannt zuging, wollte ich dieses Erlebnis auch einmal mitmachen. Nach dem Essen habe ich draußen den Sternenhimmel angeschaut und geheult, während es mir eiskalt den Rücken runter gelaufen ist. Santiago ist nur noch 5km entfernt. Was für ein geiles Gefühl! Mehr als 3.000km zu Fuß. Alles aus eigener Kraft. 85 Tage und nur 4 Tage Pause. Unglaublich. Immer noch und schonwieder. Jedes Mal, wenn ich darüber nachdenke. Danke lieber Körper, du bist der Hammer! Welche geniale Leistung. Gänsehaut. Immer und immer wieder. Am Ziel. &#8222;If you are ready to die, you&#8217;ll live forever, if you are ready to cry, you&#8217;re truly alife&#8220; (Patrice).</span></p>
<div id="attachment_1306" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag85_wanderveg.jpg" rel="PrettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1306" class="wp-image-1306 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag85_wanderveg-1024x576.jpg" alt="Jakobsweg-Tagebuch Woche 13 wanderveg" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag85_wanderveg-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag85_wanderveg-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag85_wanderveg-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag85_wanderveg-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag85_wanderveg.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a><p id="caption-attachment-1306" class="wp-caption-text">Ein magischer Moment am Morgen von Tag 85: der Blick zurück auf das Kloster von Sobrado dos Monxes, welches vom Himmel in eine unglaubliche Farbenpracht gehüllt wurde. So kann man die letzten Kilometer Richtung Santiago angehen&#8230; #nofilter</p></div>
<h2>Tagebucheintrag von Samstag, den 10.10.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag </i></span><span style="color: #000000;"><i>8</i></span><span style="color: #000000;"><i>6</i></span><span style="color: #000000;"><i>,</i></span><i> </i><span style="color: #000000;"><i>Monte de Gozo – Negreira</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>28</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>25</i></span><span style="color: #000000;"><i>0</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Meine Ankunft in Santiago. Ich bin morgens extra früh in der Herberge auf dem Monte de Gozo aufgebrochen, um einer der ersten in Santiago zu sein und die Ruhe genießen zu können. Auf den 5km habe ich mir schon Zeit gelassen, um jeden Meter voll auszukosten. Ich habe sie voll und ganz genossen und war einfach im Hier und Jetzt. Zum Glück war ich so früh dran. Dadurch war ich zunächst fast allein auf dem Platz vor der Kathedrale, wo ich die Reise noch einmal in meinem Kopf Revue passieren lassen konnte. Ein irres Gefühl. Ich habe geheult vor Freude. Selten hatte ich so eine grandiose Zeit. Ich strahle noch immer über das ganze Gesicht.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Fabio und Paula sind extra früh los, damit sie mich in Santiago wiedertreffen. Um die kurze Wartezeit zu überbrücken, habe ich mich dann im veganen Laden in Santiago noch mit Süßigkeiten eingedeckt. Dennoch fiel das Weitergehen Richtung Finisterre nicht so leicht&#8230;</span></p>
<div id="attachment_1305" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag86_wanderveg.jpg" rel="PrettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1305" class="wp-image-1305 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag86_wanderveg-1024x576.jpg" alt="WanderVeg Jakobsweg-Tagebuch Woche 13 Jakobsweg Ankunft Santiago de Compostela" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag86_wanderveg-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag86_wanderveg-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag86_wanderveg-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag86_wanderveg-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag86_wanderveg.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a><p id="caption-attachment-1305" class="wp-caption-text">JAAAAAAA &#8211; ich habs geschafft. Nach 86 Tagen und über 3.000km bin ich an der Kathedrale in Santiago de Compostela angekommen. Das war und bleibt ein unbeschreibliches Gefühl&#8230;</p></div>
<p align="justify">
<h2>Tagebucheintrag von Sonntag, den 11.04.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag </i></span><span style="color: #000000;"><i>8</i></span><span style="color: #000000;"><i>7</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>Negreira – Olveiroa</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>34</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>40</i></span><span style="color: #000000;"><i>0</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western">Heute sind wir sehr spät los und Paula ist relativ früh mit Knieschmerzen ausgestiegen. Ich war also mit Fabio allein Richtung Olveiroa unterwegs. Es hat Spaß gemacht und Fabio erinnert mich in so vielen Dingen an mich – er hatte nur viele Erkenntnisse bereits, für die ich ein paar Jahre länger gebraucht habe.</p>
<p class="western">Ich freue mich riesig darauf, viele neue Sachen zu beginnen, wenn ich wieder zu Hause bin. Aber: morgen ist der letzte Tag, den gilt es ebenfalls zu genießen. Außerdem hat ein Freund gestern 500 unglaubliche Euro gespendet und Christian will mit seiner Firma ebenfalls noch spenden. Das Ist einfach nur der Überhammer. Ich freu mich so&#8230;</p>
<div id="attachment_1304" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag87_wanderveg.jpg" rel="prettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1304" class="wp-image-1304 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag87_wanderveg-1024x576.jpg" alt="Jakobsweg-Tagebuch Woche 13 Wanderveg" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag87_wanderveg-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag87_wanderveg-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag87_wanderveg-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag87_wanderveg-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag87_wanderveg.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a><p id="caption-attachment-1304" class="wp-caption-text">Der vorletzte Tag geizte etwas mit gutem Wetter &#8211; aber auch die in Nebel gehüllte Landschaft hat etwas Magisches</p></div>
<h2>Tagebucheintrag von Montag, den 12.10.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag </i></span><span style="color: #000000;"><i>8</i></span><span style="color: #000000;"><i>8</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>Olveiroa – Finisterre</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>33</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>25</i></span><span style="color: #000000;"><i>0</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western">Tag 88 meines Jakobsweges ist eine irre Gefühlsachterbahn. Ich war den ganzen Tag mit Fabio unterwegs und teilweise hätte ich echt lieber meine Ruhe gehabt. Das lag weniger an ihm sondern viel mehr daran, dass mir heute schlagartig bewusst wurde, dass meine Reise zu Ende geht. Ich habe mich tagelang nach diesem Moment gesehnt und jetzt würde ich ihn gern abwenden.</p>
<p class="western">Unterwegs haben wir Mike getroffen, der meinen Weg auf Facebook verfolgt hat. Deshalb stellt mich deshalb bei jedem als &#8222;The Legend&#8220; vor, was irgendwie lustig ist. Als „Nicht-Rampensau“ ist mir das jedoch unangenehm. Mike ist ein sehr witziger Typ.</p>
<p class="western">Dann war es irgendwann soweit: die letzten Kilometer meines Weges standen bevor. Ein ziemlich komisches Gefühl, eine gewisse Leere durch die Gewissheit, dass es wirklich „das Ende der Welt“ ist. Ich wollte noch einmal alles aufsaugen und habe gehofft, dass einige Momente ewig dauern. Der Weg zum Leuchtturm war intensiv, ich habe meine ganze Reise auf diesen wenigen Metern noch einmal durchgespielt. Am Leuchtturm habe ich ohne etwas zu sagen mit Fabio etwas abwärts von einer größeren Gruppe, in der Paula und ein paar andere aus unserer Herberge saßen, den Sonnenuntergang betrachtet. Dann hat es „Zoom“ gemacht, die Sonne ist am Horizont verschwunden und das war‘s – meine Reise nähert sich dem Ende mit jeder Sekunde die verrint.</p>
<p class="western">Nach dem Sonnenuntergang haben wir noch ein Bierchen in einer Bar getrunken und ich hatte ein interessantes Gespräch mit einer älteren Dame, die, wie sie sagt, „einfach vertraut“. In allen Lebensbereichen. Auf sich und auf andere. Das war ein toller Abschluss für meinen Weg.</p>
<p class="western">Morgen früh fahre ich mit dem Bus zurück nach Santiago und dann nachmittags zu meinem Bruder und seiner Freundin. Ich freu mich riesig. Am Freitag geht es dann endlich nach Köln. Ich glaub ich heule, wenn ich meine Freundin endlich wieder in die Arme schließen kann.</p>
<div id="attachment_1303" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag88_wanderveg.jpg" rel="PrettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1303" class="wp-image-1303 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag88_wanderveg-1024x576.jpg" alt="Jakobsweg-Tagebuch Wanderveg Woche 13 " width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag88_wanderveg-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag88_wanderveg-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag88_wanderveg-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag88_wanderveg-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag88_wanderveg.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a><p id="caption-attachment-1303" class="wp-caption-text">Der letzte Weg zum Leuchtturm von Finisterre war bewegend, der Sonnenuntergang ein Traum und ein gebührender Abschluss für meine lange Reise</p></div>
<p align="justify">
<h2>Tagebucheintrag von Dienstag, den 13.10.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag </i></span><span style="color: #000000;"><i>8</i></span><span style="color: #000000;"><i>9</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>Rückreise au</i></span><span style="color: #000000;"><i>s</i></span><span style="color: #000000;"><i> Finisterre nach Santiago de Compostela, von dort mit dem Nachtzug Richtung Barcelona und über Paris zurück in die Heimat</i></span></p>
<p class="western">Ich bin jetzt auf dem Rückweg im Nachtzug nach Barcelona. Schlafen ist hier wahrscheinlich nicht wirklich drin. Aber ich werde es natürlich trotzdem versuchen. Von der Romantik, die ich in meiner Vorstellung mit dem Fahren im Nachtzug verbunden habe, ist leider nicht viel zu sehen. Keine Schlafwägen sonder einzelne Sitze, die sich fast komplett umlegen lassen. In meiner Vorstellung liege ich in einem Hochbett im Schlafwagen und unten leuchtet eine schöne Nachttischleuchte und verbreitet ein gedimmtes, warmes Licht&#8230;</p>
<p class="western">Heute habe ich noch einmal in vollen Zügen Santiago genossen. Ich bin erst entspannt durch die schönen, kleinen Gassen geschlendert, war dann mit Burkard einen Kaffee trinken und habe mich anschließend, zur Feier des Tages und ihrer Ankunft, mit Wiebke und Luca getroffen. Es war sehr lustig mit den beiden &#8211; wir haben ein bisschen zu viel getrunken, was unserem Spaß jedoch keinen Abbruch getan hat (oder ihm sogar zuträglich war?! Immer diese Drogen…). Wir haben viel gelacht und die letzten Stunden genossen. Das werde ich vermissen: Menschen, die man nur zwei oder drei Tage kennt, mit denen es sich jedoch so vertraut anfühlt wie mit der Familie. Ich bin, typisch für mich, schon eine dreiviertel Stunde bevor mein Zug kam, aufgebrochen. Wiebke hat noch ihre Späße drüber gemacht, aber den Zug Richtung Heimat wollte ich auf keinen Fall verpassen (habe ich natürlich auch nicht – ich war 35min zu früh am Bahnhof…).</p>
<p class="western">Jetzt freue ich mich darauf, in Landau auf der Couch zu sitzen, meine Gedanken zu ordnen und neue Pläne zu schmieden. Ich sprieße vor Tatendrang und neuen Ideen und das fühlt sich verdammt gut an. Danke Jakobsweg!</p>
<div id="attachment_1302" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag89_wanderveg.jpg" rel="PrettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1302" class="￼ wp-image-1302 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag89_wanderveg-1024x576.jpg" alt="Jakobsweg-Tagebuch Woche 13 Wanderveg" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag89_wanderveg-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag89_wanderveg-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag89_wanderveg-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag89_wanderveg-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag89_wanderveg.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a><p id="caption-attachment-1302" class="wp-caption-text">Angetrunken und erschöpft aber überglücklich sitze ich im Nachtzug nach Barcelona. Der Bart zeigt, dass ich lange unterwegs war <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p></div>
<p align="justify">
<h2>Tagebucheintrag von Mittwoch, den 14.10.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag 90</i></span><span style="color: #000000;"><i>,</i></span><span style="color: #000000;"><i> Ankunft in der Heimat</i></span></p>
<p>Kein Tagebucheintrag</p>
<p align="justify">
<h2>Tagebucheintrag von Donnerstag, den 15.10.2015:</h2>
<p class="western">Es ist 23:30 Uhr und ich liege bei meinem Bruder im Arbeitszimmer. Ich fange langsam wieder an, meine Zehen richtig zu spüren und das ist gerade ein irres Gefühl. Genauso wie meine Gedanken an den Weg. Verrückt, dass ich fast drei Monate unterwegs war und dabei über 3.000km zurückgelegt habe. Ich kann es immer noch nicht glauben.</p>
<p class="western">Steffen zu seinem Geburtstag zu überraschen ist wirklich gelungen. Der Weg nach Landau mit dem Zug war jedoch eine Schinderei. Die Sitze im Nachtzug waren unbequem, weil man sie nicht komplett umlegen konnte. In Sitzhaltung schlafen fand ich noch nie so angenehm. Im Anschluss an den Nachtzug bin ich mit dem TGV von Barcelona nach Paris gefahren. Darin ging schlafen noch weniger und so hatte ich über die 28 Stunden Zugfahrt verteilt nur 5 oder 6 Stunden Schlaf, was alles in allem nicht wirklich erholsam war. Umso schöner ist es, hier in einem „normalen“ Bett zu schlafen und mich wieder zu Hause zu fühlen. Ich habe zum ersten Mal seit Wochen durchgeschlafen ohne einmal aufzuwachen. Das Gefühl kannte ich echt nicht mehr.</p>
<p class="western">Mein Jakobsweg-Projekt geht zu Ende aber ich bin mir sicher: ganz viel Neues fängt gerade erst an…</p>
<p align="justify">Mit diesem Eintrag endet die zwölfte Woche meines Tagebuchs. Nächste Woche berichte ich dann von der Ankunft in Santiago de Compostela und von meiner Heimreise.</p>
<p align="justify"><strong>Mit diesem Eintrag endet mein Jakobsweg-Tagebuch. Schön, dass du an meiner Reise virtuell teilgenommen hast. Ich freue mich auf dein Feedback.</strong></p>
<p align="justify">
<h3 align="justify">Hier geht&#8217;s zu den vorherigen Tagebucheinträgen:</h3>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-1/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 1</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-2/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 2</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-3/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 3</a></p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-4/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 4</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-5/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 5</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-6/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 6</a></p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-7/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 7</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-8/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 8</a></p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-9/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 9</a></p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-10/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 10</a></p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-11/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 11</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-12/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 12</a></p>
<span class="et_bloom_bottom_trigger"></span><p>Der Beitrag <a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-13/">Mein Jakobsweg-Tagebuch Woche 13</a> erschien zuerst auf <a href="https://wanderveg.de">WanderVeg</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mein Jakobsweg-Tagebuch Woche 12</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominik]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Oct 2017 10:20:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jakobsweg]]></category>
		<category><![CDATA[Mein Jakobsweg-Tagebuch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier erscheint jeden Tag ein neuer Tagebucheintrag aus der zwölften und damit vorletzten Woche meiner 88-tägigen Reise auf dem Jakobsweg. In dieser Woche habe ich an 6 von 7 Tagen einen Tagebucheintrag geschrieben. In der zwölften Woche habe ich folgende Strecken zurückgelegt: Falls du gerade erst auf mein Tagebuch stößt, findest du hier die Einträge [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-12/">Mein Jakobsweg-Tagebuch Woche 12</a> erschien zuerst auf <a href="https://wanderveg.de">WanderVeg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Hier erscheint jeden Tag ein neuer Tagebucheintrag aus der zwölften und damit vorletzten Woche meiner 88-tägigen Reise auf dem Jakobsweg. In dieser Woche habe ich an 6 von 7 Tagen einen Tagebucheintrag geschrieben.</p>
<p>In der zwölften Woche habe ich folgende Strecken zurückgelegt:</p>
<p><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/08/woche12.jpg" rel="PrettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-1169 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/08/woche12-1024x576.jpg" alt="" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/08/woche12-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/08/woche12-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/08/woche12-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/08/woche12-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/08/woche12.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a></p>
<p>Falls du gerade erst auf mein Tagebuch stößt, findest du hier die Einträge aus den anderen Wochen:</p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-1/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 1</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-2/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 2</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-3/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 3</a></p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-4/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 4</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-5/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 5</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-6/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 6</a></p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-7/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 7</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-8/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 8</a></p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-9/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 9</a></p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-10/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 10</a></p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-11/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 11</a></p>
<p>Der neuste Tagebucheintrag steht jeweils unten. Du kannst meinem Kopf beim Rattern und Springen von A nach B zusehen &#8211; viel Spaß dabei.</p>
<p><em>Ich habe ab und an ein Produkte verlinkt. Wenn Du über diese Links einkaufst, unterstützt du meine Arbeit an WanderVeg.de &#8211; für dich bleibt der Preis natürlich der gleiche.</em></p>
<h2>Tagebucheintrag von Freitag, den 02.10.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag </i></span><span style="color: #000000;"><i>78</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>Gijon &#8211; Salinas</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>30</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>300</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Kein Tagebucheintrag</span></p>
<div id="attachment_1290" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag78_wanderveg.jpg" rel="PrettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1290" class="wp-image-1290 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag78_wanderveg-1024x576.jpg" alt="Jakobsweg-Tagebuch Woche 12 WanderVeg" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag78_wanderveg-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag78_wanderveg-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag78_wanderveg-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag78_wanderveg-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag78_wanderveg.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a><p id="caption-attachment-1290" class="wp-caption-text">Auf dem Weg von Gijon nach Salinas eröffnen sich immer wieder Ausblicke auf eine Industrie-Romantik, wie sie sonst auf dem Jakobsweg seinesgleichen sucht</p></div>
<h2>Tagebucheintrag von Samstag, den 03.10.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag </i></span><span style="color: #000000;"><i>79</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>Salinas – Santa Marina</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>46</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>900</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Gestern bin ich irgendwie nicht mehr zum Schreiben gekommen. </span><span style="color: #000000;">Ich w</span><span style="color: #000000;">ar mit Wiebke und Luca i</span><span style="color: #000000;">n einem</span><span style="color: #000000;"> Hostel und habe die beiden echt lieb gewonnen. Doch irgendwie siegt im Moment der Drang, wieder Richtung Heimat zu wollen. Weil ich </span><span style="color: #000000;">gerne noch etwas Zeit mit den beiden verbringen wollte</span><span style="color: #000000;">, habe ich gestern langsam gemacht und bin mit ihnen von Gijon aus Richtung Salinas gegangen. Das Hostel war nicht so doll, aber wir hatten einen tollen Abend beim Italiener und haben viel gelacht.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Heute morgen sind wir dann erstmal in einem Trucker-Cafe gelandet und haben ganz entspannt einen </span><span style="color: #000000;">Kaffee </span><span style="color: #000000;">(OK es waren zwei) getrunken, bevor wir dann aufgebrochen sind. Erst hinter Soto del Barco haben wir uns </span><span style="color: #000000;">an einer Weggabelung </span><span style="color: #000000;">getrennt: die beiden </span><span style="color: #000000;">wollten </span><span style="color: #000000;">den Küstenweg gehen, ich die </span><span style="color: #000000;">Variante durchs Landesinnere (</span><span style="color: #000000;">weil sie kürzer </span><span style="color: #000000;">ist)</span><span style="color: #000000;">. Die Trennung war relativ einfach, auch wenn ich die beiden echt mochte. </span><span style="color: #000000;">Vielleicht sehen</span><span style="color: #000000;"> wir uns in Santiago wieder.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Nach ein paar tollen Waldstücken war die Strecke </span><span style="color: #000000;">heute </span><span style="color: #000000;">ziemlich öde und führte viel an der Straße entlang. In Santa Marina in der Herberge hab ich Charlotte aus Flensburg und Marina aus der Schweiz kennengelernt und wir hatten einen </span><span style="color: #000000;">schönen</span><span style="color: #000000;"> Abend. </span><span style="color: #000000;">Morgen</span><span style="color: #000000;"> frühstücken wir noch zusammen, </span><span style="color: #000000;">bevor ich dann wieder allein weiterziehe</span><span style="color: #000000;">. Ich will nach Hause.</span></p>
<div id="attachment_1291" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag79_wanderveg.jpg" rel="PrettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1291" class="wp-image-1291 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag79_wanderveg-1024x576.jpg" alt="Jakobsweg-Tagebuch Woche 12 Cudillero WanderVeg" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag79_wanderveg-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag79_wanderveg-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag79_wanderveg-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag79_wanderveg-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag79_wanderveg.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a><p id="caption-attachment-1291" class="wp-caption-text">Die kleine Stadt Cudillero direkt am Meer ist mit seinen verwinkelten Gassen und seiner in den Fels gebauten Häuserstruktur ein echtes Highlight</p></div>
<p align="justify">
<h2>Tagebucheintrag von Sonntag, den 10.04.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag </i></span><span style="color: #000000;"><i>80</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>Santa Marina – La Colranda</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>44</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>600</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Ich habe gerade ein <a href="https://www.youtube.com/watch?v=hXFIKyYyQHY" target="_blank" rel="noopener">inspirierendes Video vom Norseman</a> gesehen mit Menschen, die im Ziel zu Tränen gerührt </span><span style="color: #000000;">sind</span><span style="color: #000000;">. Dabei denke ich an mein eigenes Ankommen in Santiago </span><span style="color: #000000;">und ich merke, wie ich in den letzten Tagen immer und immer wieder in eine Falle getappt bin: i</span><span style="color: #000000;">ch </span><span style="color: #000000;">rede </span><span style="color: #000000;">mir selbst Santiago schlecht </span><span style="color: #000000;">und sage / schreibe die ganze Zeit, dass ich endlich nach Hause will</span><span style="color: #000000;">. Die Compostela nicht zu holen ist die eine Sache und ok. Aber die Stadt und vor allem meine Ankunft </span><span style="color: #000000;">nach einer solchen Reise zu </span><span style="color: #000000;">genießen, </span><span style="color: #000000;">ist ein absolutes Muss</span><span style="color: #000000;">. </span><span style="color: #000000;">Ich habe die Sorge, dass mich Santiago so nervt wie es Saint Jean Pied de Port getan hat. Ich habe mir dennoch nach dem Schauen des Videos vorgenommen,</span><span style="color: #000000;"> das, was noch kommt, </span><span style="color: #000000;">zu genießen </span><span style="color: #000000;">und </span><span style="color: #000000;">mich</span><span style="color: #000000;"> mit jedem Schritt darauf </span><span style="color: #000000;">zu freuen</span><span style="color: #000000;">! Jetzt dehne ich </span><span style="color: #000000;">mich </span><span style="color: #000000;">noch </span><span style="color: #000000;">ei</span><span style="color: #000000;">ne Runde </span><span style="color: #000000;">u</span><span style="color: #000000;">nd morgen gehe ich entspannt um 8 los.</span></p>
<div id="attachment_1292" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag80_wanderveg.jpg" rel="prettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1292" class="wp-image-1292 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag80_wanderveg-1024x576.jpg" alt="Jakobsweg-Tagebuch Woche 12 Wanderveg" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag80_wanderveg-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag80_wanderveg-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag80_wanderveg-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag80_wanderveg-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag80_wanderveg.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a><p id="caption-attachment-1292" class="wp-caption-text">Die Luxusvariante der Herberge: das Hotel. Wenn ich das Bedürfnis nach Ruhe und Alleinsein hatte, habe ich manchmal auf diese teure Alternative zurückgegriffen und mich dann ausgebreitet&#8230;</p></div>
<h2>Tagebucheintrag von Montag, den 05.10.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag </i></span><span style="color: #000000;"><i>81</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>La Colranda &#8211; Vilela</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>47</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>400</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Juhu endlich wieder dieses Gefühl der Leichtigkeit. Gestern Abend habe ich darüber geschrieben, heute habe ich es umgesetzt. 46km ohne große Probleme und es fühlte sich nach ein paar Tagen der Negativität und des „sich-weg-wünschens“ endlich wieder richtig an, was ich tue.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Heute habe ich keine Pilger unterwegs gesehen, habe nur ganz kurz mit einem Finnen gesprochen, aber das wars. Ich bin gespannt, ob die Herbergen jetzt wirklich voll werden &#8211; wenn sie denn existieren. Die in Navile war heute geschlossen. Gut, dass es zwei Kilometer weiter eine Unterkunft gab. Morgen habe ich noch einmal strammes Programm mit 44km vor mir und dann wird es etwas entspannter. </span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Ich überlege, jetzt schon die Züge zu buchen, bin mir aber irgendwie noch nicht 100% sicher, ob ich es zeitlich wirklich so schaffe, wie ich es geplant habe. 250€ für die Zugfahrten sind eine Menge Geld, dafür brauche ich kein Hotel mehr und fahre Nachtzug. Darauf freue ich mich auch schon. Aber jetzt erstmal Fokus auf Santiago. Ich freu mich riesig auf den Moment meiner Ankunft und weiß schon jetzt, dass er überwältigend sein wird.</span></p>
<div id="attachment_1293" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag81_wanderveg.jpg" rel="PrettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1293" class="wp-image-1293 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag81_wanderveg-1024x576.jpg" alt="Jakobsweg-Tagebuch Woche 12 Santa Gadea" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag81_wanderveg-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag81_wanderveg-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag81_wanderveg-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag81_wanderveg-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag81_wanderveg.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a><p id="caption-attachment-1293" class="wp-caption-text">Die spanische Atlantikküste ist ein Traum &#8211; umso schwerer, &#8222;Tschüss&#8220; zu sagen, um den Weg ins Landesinnere einzuschlagen (Aufnahme in der Nähe von Santa Gadea)</p></div>
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<h2>Tagebucheintrag von Dienstag, den 06.10.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag </i></span><span style="color: #000000;"><i>82</i></span><span style="color: #000000;"><i>,</i></span><span style="color: #000000;"><i> Vilela &#8211; Gontan</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>44</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>900</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Die Tickets sind gebucht, ich zieh es durch. Ich habe aber auch richtig Bock drauf, endlich wieder Richtung Heimat zu kommen. Und ich hab meinen Fokus wieder. Santiago ich komme und ich freu mich wirklich drauf.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Die 44km von Vilela nach Gontan heute gingen vom Kopf her sehr entspannt, auch wenn die Füße weh tun. Die Herberge war bereits ausgebucht (oder, wie die Spanier sagen, „Completo“), als ich ankam. Morgen gibt es 94 Plätze – da sollte ich doch einen abbekommen. Obwohl die Herberge heute voll war, durfte ich darin kochen. Ich hab dort länger mit einer Pilgerin aus Polen und ein paar anderen gequatscht. </span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Ich hab gestern und heute das Hörbuch von Fidel Castro auf den Ohren gehabt und bin beeindruckt. Ich teile viele Sichtweisen und Einstellungen mit ihm. „Jeder trägt nach seinen Fähigkeiten etwas bei und erhält das, was er benötigt.“ Auch wenn das in Cuba unter Castro sicher nicht immer der Fall war, wäre vielen mit der Ausübung dieses Prinzips geholfen. Wenn es nur nicht immer Menschen geben würde, die das Bedürfnis haben, sich über andere zu stellen…</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Morgen wird wieder stramm und ich geh jetzt schlafen. </span></p>
<div id="attachment_1294" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag82_wanderveg.jpg" rel="PrettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1294" class="￼ wp-image-1294 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag82_wanderveg-1024x576.jpg" alt="Jakobsweg-Tagebuch Woche 12 Beschilderung" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag82_wanderveg-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag82_wanderveg-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag82_wanderveg-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag82_wanderveg-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag82_wanderveg.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a><p id="caption-attachment-1294" class="wp-caption-text">Welchen Weg nehme ich nur? Die Kommerzialisierung des Jakobsweges treibt kurz vor Santiago in Form von Schilderwahn sein Unwesen, hier noch in einer harmlosen Variante.</p></div>
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<h2>Tagebucheintrag von Mittwoch, den 07.10.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag </i></span><span style="color: #000000;"><i>83</i></span><span style="color: #000000;"><i>,</i></span><span style="color: #000000;"><i> Gontan – Baamonde</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>41</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>250</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Tag 83 und mal wieder über 40km von Gontan nach Ba</span><span style="color: #000000;">am</span><span style="color: #000000;">o</span><span style="color: #000000;">nd</span><span style="color: #000000;">e. Die gingen nicht ganz so locker wie gestern, aber </span><span style="color: #000000;">ich hab sie geschafft</span><span style="color: #000000;">. </span><span style="color: #000000;">E</span><span style="color: #000000;">s hat nicht geregnet und das Wetter war gut.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Leider war</span><span style="color: #000000;"> letzte Nacht ziemlich beschissen. Ich bin um kurz nach 2 wach geworden, bin auf die Toilette gegangen und danach konnte ich einfach nicht mehr einschlafen. Bis vier oder halb fünf. Mittlerweile habe ich nachts auch diverse Schmerzen. Es wird Zeit, dass </span><span style="color: #000000;">ich</span><span style="color: #000000;"> mein</span><span style="color: #000000;">em </span><span style="color: #000000;">Körper eine Pause </span><span style="color: #000000;">gönne</span><span style="color: #000000;">. </span><span style="color: #000000;">Es sind n</span><span style="color: #000000;">ur noch fünf Tage, </span><span style="color: #000000;">d</span><span style="color: #000000;">afür aber noch über 200km. Strammes Programm.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Heute stand an einer Wand der Spruch</span><span style="color: #000000;">: „Du musst dein Ändern leben“. </span><span style="color: #000000;">Darüber habe ich viel nachgedacht und mir</span><span style="color: #000000;"> wurde bewusst, wie wenig ich dazu bereit war, mich auf die Beziehung</span><span style="color: #000000;">en</span><span style="color: #000000;"> einzulassen und wie komisch ich </span><span style="color: #000000;">mich</span><span style="color: #000000;"> manchmal gegenüber </span><span style="color: #000000;">meiner Freundin, </span><span style="color: #000000;">Freunden </span><span style="color: #000000;">und</span><span style="color: #000000;"> Familie </span><span style="color: #000000;">verhalte</span><span style="color: #000000;">. </span><span style="color: #000000;">Es</span><span style="color: #000000;"> ist hart, das selbst festzustellen. Aber das ist der erste </span><span style="color: #000000;">Schritt auf dem Weg</span><span style="color: #000000;"> hin zu dem „Ich 2.0“.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">I</span><span style="color: #000000;">n der Herberge habe ich Paula und Fabio kennengelernt, zwei Abiturienten aus Bremen. Die beiden reisen gerade einfach ein bisschen durch Spanien, weil sie noch nicht wissen, was sie </span><span style="color: #000000;">nach dem Abi </span><span style="color: #000000;">danach machen wollen. </span><span style="color: #000000;">Das f</span><span style="color: #000000;">ind ich wirklich cool. </span><span style="color: #000000;">D</span><span style="color: #000000;">ie beiden sind echt &#8222;bewusst&#8220;. Sie leben bewusst und versuchen </span><span style="color: #000000;">Dinge in ihrem Umfeld zu</span><span style="color: #000000;"> ändern. Das find ich toll. Wie brauchen mehr solcher jungen Menschen! Jetzt!</span></p>
<div id="attachment_1295" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag83_wanderveg.jpg" rel="prettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1295" class="wp-image-1295 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag83_wanderveg-1024x576.jpg" alt="Jakobsweg-Tagebuch Woche 12 WanderVeg Stirnlampe Ausrüstung" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag83_wanderveg-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag83_wanderveg-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag83_wanderveg-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag83_wanderveg-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag83_wanderveg.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a><p id="caption-attachment-1295" class="wp-caption-text">Im Oktober ist es auch morgens um 8 Uhr nicht überall hell. Meine Stirnlampe hat mir dann stets gute Dienste erwiesen</p></div>
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<h2>Tagebucheintrag von Donnerstag, den 08.10.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag </i></span><span style="color: #000000;"><i>84</i></span><span style="color: #000000;"><i>,</i></span><span style="color: #000000;"><i> Baamonde – Sobrado dos Monxes</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>41</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>300</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Heute war ich gemeinsam mit Paula und Fabio von Baamonde nach Sobrado dos Monxes unterwegs. Wenn man in Gesellschaft ist, vergehen die 40 km dann doch um einiges schneller.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">I</span><span style="color: #000000;">ch bin fasziniert davon, wie fortschrittlich die beiden in ihrem relativ jungen Alter schon denken &#8211; ich bin damals noch ganz anderen </span><span style="color: #000000;">Hirngespinsten</span><span style="color: #000000;"> hinterhergerannt. </span><span style="color: #000000;">T</span><span style="color: #000000;">oll zu sehen, dass es auch </span><span style="color: #000000;">anders geht</span><span style="color: #000000;">. </span><span style="color: #000000;">Es macht Spaß, mit den beiden unterwegs zu sein.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Noch vier Tage, </span><span style="color: #000000;">dann ist meine Reise zu Ende</span><span style="color: #000000;">. Eigentlich unglaublich wie wenig </span><span style="color: #000000;">4 Tage sind im Vergleich zu den 84, die ich bereits hinter mir habe</span><span style="color: #000000;">. </span><span style="color: #000000;">Was danach kommt, ist noch gar nicht so 100% klar, i</span><span style="color: #000000;">ch freue mich </span><span style="color: #000000;">aber</span><span style="color: #000000;"> sehr auf die </span><span style="color: #000000;">Sporthochschule </span><span style="color: #000000;">und hoffe, dass sich nicht zu viele für ein Zweitstudium bewerben und ich gleich einen Platz bekomme</span><span style="color: #000000;">. We&#8217;ll see. Gute Nacht.</span></p>
<div id="attachment_1296" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag84_wanderveg.jpg" rel="PrettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1296" class="wp-image-1296 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag84_wanderveg-1024x576.jpg" alt="Jakobsweg-Tagebuch Woche 12 Wanderveg Nebel Sonne Camino del Norte" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag84_wanderveg-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag84_wanderveg-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag84_wanderveg-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag84_wanderveg-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/10/tag84_wanderveg.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a><p id="caption-attachment-1296" class="wp-caption-text">Die Sonne hat es nicht immer leicht im Kampf gegen die Nebeldecke &#8211; aber auch so bieten sich wunderbare Anblicke.</p></div>
<p align="justify">Mit diesem Eintrag endet die zwölfte Woche meines Tagebuchs. Nächste Woche berichte ich dann von der Ankunft in Santiago de Compostela und von meiner Heimreise.</p>
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<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-4/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 4</a><br />
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		<title>Mein Jakobsweg-Tagebuch Woche 11</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominik]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Sep 2017 22:05:27 +0000</pubDate>
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<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-7/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 7</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-8/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 8</a></p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-9/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 9</a></p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-10/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 10</a></p>
<p>Der neuste Tagebucheintrag steht jeweils unten. Du kannst meinem Kopf beim Rattern und Springen von A nach B zusehen &#8211; viel Spaß dabei.</p>
<p><em>Ich habe ab und an ein Produkte verlinkt. Wenn Du über diese Links einkaufst, unterstützt du meine Arbeit an WanderVeg.de &#8211; für dich bleibt der Preis natürlich der gleiche.</em></p>
<h2>Tagebucheintrag von Freitag, den 25.09.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag </i></span><span style="color: #000000;"><i>71</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>Santoña – Güemes</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>24</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>30</i></span><span style="color: #000000;"><i>0</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Heute bin ich mit Nora und Jenny von Santoña bis Güemes gegangen. Der Tag war cool und ziemlich entspannt. </span><span style="color: #000000;">W</span><span style="color: #000000;">ir haben viel geredet und gelacht. Nora wird Tierärztin und hat erzählt, wie </span><span style="color: #000000;">gering das Interesse der</span><span style="color: #000000;"> Tierarzt-Lobby </span><span style="color: #000000;">ist</span><span style="color: #000000;">, den Veganismus zu fördern oder den Trend gutzuheißen. Schade eigentlich, denn gerade den Tierärzten sollte es doch daran gelegen sein, dass es den Tieren gut geht. Aber </span><span style="color: #000000;">auch hier leben viele gut davon, dass es den Tieren nicht gut geht. Kranke Welt. Schön, dass es auch Ausnahmen gibt.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Unterwegs sein ist einfach toll. E</span><span style="color: #000000;">s kommt keine Routine auf, zumindest nicht wie zu Hause, man lernt täglich neue Menschen </span><span style="color: #000000;">kennen </span><span style="color: #000000;">und neue </span><span style="color: #000000;">findet sich in eher ungewohnten </span><span style="color: #000000;">Situationen </span><span style="color: #000000;">wider</span><span style="color: #000000;">. Das </span><span style="color: #000000;">fühlt sich gut an.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Außerdem ist mir in den Gesprächen mit Jenny aufgefallen, dass ich nicht der einzige bin, der sich die „Sinn-Frage“ stellt. </span><span style="color: #000000;">Ich glaube genau das ist das &#8222;Problem&#8220; vieler Menschen. Sie trauen sich nicht, ihrer Leidenschaft zu folgen und bleiben dann bei etwas, was sie zwar nicht 100% glücklich macht, </span><span style="color: #000000;">was </span><span style="color: #000000;">aber auch nicht komplett scheiße ist. </span><span style="color: #000000;">Man arrangiert sich halt irgendwie damit.</span><span style="color: #000000;">.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">In einer Stunde geht </span><span style="color: #000000;">hier in der Unterkunft </span><span style="color: #000000;">der Vortrag von Pater Ernesto los, ich bin wirklich gespannt, </span><span style="color: #000000;">was einer der bekanntesten Herbergsväter auf dem Camino del Norte erzählen wird.</span></p>
<div id="attachment_1275" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_71_wanderveg.jpg" rel="PrettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1275" class="wp-image-1275 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_71_wanderveg-1024x576.jpg" alt="Tag 71 Jakobsweg-Tagebuch WanderVeg" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_71_wanderveg-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_71_wanderveg-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_71_wanderveg-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_71_wanderveg-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_71_wanderveg.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a><p id="caption-attachment-1275" class="wp-caption-text">Ein schöner Sonnenaufgang am Morgen, vertreibt Kummer und Sorgen</p></div>
<h2>Tagebucheintrag von Samstag, den 26.09.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag </i></span><span style="color: #000000;"><i>72</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>Güemes – Boo</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>29</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>75</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Pater Ernesto hat gestern über &#8222;die Universität des Lebens&#8220; gesprochen, die er besucht hat. Ein schöner Gedanke. Auch sonste war der Vortrag ziemlich interessant, wenn ich auch den Hype nicht ganz verstehen kann. Die Herberge ist auf jeden Fall sehenswert.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Heute war wieder ein entspannter Tag. Zumindest von der zurückgelegten Strecke. 30km </span><span style="color: #000000;">mache ich mittlerweile wirklich</span><span style="color: #000000;"> ohne Probleme</span><span style="color: #000000;">. </span><span style="color: #000000;">Lediglich </span><span style="color: #000000;">der Kopf </span><span style="color: #000000;">kann </span><span style="color: #000000;">hin und wieder Probleme </span><span style="color: #000000;">machen – </span><span style="color: #000000;">Probleme, in die ich mich gern reinsteigern kann</span><span style="color: #000000;">, D</span><span style="color: #000000;">as Paket von zu Hause mit meinen neuen Schuhen </span><span style="color: #000000;">ist </span><span style="color: #000000;">nicht angekommen – </span><span style="color: #000000;">das beschäftigt den Kopf.</span> <span style="color: #000000;">D</span><span style="color: #000000;">azu kommt, dass </span><span style="color: #000000;">das Paket an eine</span><span style="color: #000000;"> Poststation in einem Einkaufszentrum außerhalb von Santander ge</span><span style="color: #000000;">liefert </span><span style="color: #000000;">wird</span><span style="color: #000000;">. Ich muss also wenn das Paket ankommt, einen Tag dafür aufbringen, zurückzufahren und das Paket abzuholen. </span><span style="color: #000000;">Da i</span><span style="color: #000000;">ch 6 Tage vor meine</span><span style="color: #000000;">m eigentlich</span><span style="color: #000000;"> Plan </span><span style="color: #000000;">bin, ist das halb so wild – Lust, das Paket noch abzuholen habe ich dennoch nicht.</span> <span style="color: #000000;">Deshalb war ich heute </span><span style="color: #000000;">innerlich unruhig ohne Ende. Die Engelchen sagen: &#8222;Calm down, Dominik&#8220; während die Teufel schreien: &#8222;Das ist doch scheiße. Kann doch alles nicht wahr sein. Fuck Dreck da.&#8220; Gehen hilft dabei, </span><span style="color: #000000;">den Engeln die Überhand zu lassen</span><span style="color: #000000;">. </span><span style="color: #000000;">Die Ausblicken helfen auch&#8230;</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Heute morgen hatten</span><span style="color: #000000;"> wir mal wieder Meerblicke vom Allerfeinsten und Feigen die besser geschmeckt haben als alle Feigen, </span><span style="color: #000000;">die ich jemals in Deutschland gegessen habe</span><span style="color: #000000;">. </span><span style="color: #000000;">In Santander</span><span style="color: #000000;"> waren wir </span><span style="color: #000000;">leckere</span><span style="color: #000000;"> Pinchos</span><span style="color: #000000;"> essen, </span><span style="color: #000000;">alle vegan. Anschließend war ich in dem Einkaufszentrum, in dem leider nicht mein Paket auf mich wartete. </span><span style="color: #000000;"> „Calm down, Dominik.“</span></p>
<div id="attachment_1276" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_72_wanderveg.jpg" rel="PrettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1276" class="wp-image-1276 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_72_wanderveg-1024x576.jpg" alt="Woche 11 Jakobsweg-Tagebuch WanderVeg" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_72_wanderveg-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_72_wanderveg-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_72_wanderveg-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_72_wanderveg-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_72_wanderveg.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a><p id="caption-attachment-1276" class="wp-caption-text">Ein schöner Sonnenaufgang am Morgen, vertreibt Kummer und Sorgen</p></div>
<p align="justify">
<h2>Tagebucheintrag von Sonntag, den 27.09.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag </i></span><span style="color: #000000;"><i>73</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>Boo – Comillas</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>41</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>350</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Tag 73. Ich habe heute die 2.500km-Marke geknackt auf der Strecke von Boo nach Comillas. 41km. Unterwegs geht es mir immer sehr gut nur abends wünsche ich mir manchmal Nähe zu vertrauten Menschen und will deshalb schnell in Santiago ankommen. Bei meinem Tempo sind es noch ca. drei Wochen bis nach Santiago. Es mag negativ klingen, dass ich endlich ankommen will. Es ist nicht negativ gemeint. Es bereitet mir wirklich Freude, weite Strecken zu gehen, was nicht wirklich überrascht: ich laufe auch freiwillig Marathon. Beides gibt mir diese Freiheit im Kopf, die ich liebe. Ein Zustand, den ich nur schwer beschreiben kann – er fühlt sich verdammt gut an!</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Heute sind viele Deutsche in der Herberge, aber </span><span style="color: #000000;">s</span><span style="color: #000000;">ie sind sehr jung </span><span style="color: #000000;">(</span><span style="color: #000000;">und laut</span><span style="color: #000000;">)</span><span style="color: #000000;">. </span><span style="color: #000000;">Christian</span><span style="color: #000000;">, aus </span><span style="color: #000000;">Darmstadt</span><span style="color: #000000;">, Luis und Luisa aus </span><span style="color: #000000;">Potsdam</span><span style="color: #000000;">. Außerdem noch Dominik und der mit dem Rad. Sie wollten nach dem Essen mit einer Flasche Wein wiederkommen. </span><span style="color: #000000;">I</span><span style="color: #000000;">ich glaube sie sind im Restaurant versackt. </span><span style="color: #000000;">Das </span><span style="color: #000000;">ist es mir ganz recht, </span><span style="color: #000000;">ich leg mich gleich ins Bett.</span><span style="color: #000000;">. Morgen </span><span style="color: #000000;">plane ich, wieder 40km zurückzulegen.</span></p>
<p class="western">Ich denke im Moment viel über das Leben nach und darüber, dass es ein großer Segen ist, sich eine Auszeit von drei Monaten gönnen zu können. Viele Menschen probieren ein paar Sachen aus bis ihnen nahelegt wird „sich doch endlich mal zu entscheiden. Es kann doch nicht sein, dass man mit xx Jahren noch nicht weiß, was man tun möchte.“ Viele geben dem Druck nach und verlernen, etwas neues auszuprobieren oder anzufangen, weil vom Anfang, der so magisch sein kann, auf einmal alles abhängt oder weil er, mit zunehmenden Abstand vom Neu-Anfangen immer mehr mit Angst verbunden ist. Das führt zu Resignation. Ich sag gar nicht, dass Veränderung immer etwas Positives bewirkt, aber wenn etwas besser werden soll, muss es sich verändern (hat zumindest ein weiser Mann mal gesagt…).</p>
<p class="western">Bei diesen Gedanken sind einfach so die Tränen geflossen. Weil ich froh bin, dass ich da bin, wo ich heute bin. Das fühlt sich super an und ist eine wirkliche Wohltat für meine Seele. Ich liebe mein Leben so wie es aktuell ist und hoffe, ich kann das auch zu Hause beibehalten. Ich werde auf jeden Fall alles dafür tun.</p>
<p class="western">Jetzt geh ich schlafen. Gute Nacht.</p>
<div id="attachment_1277" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_73_wanderveg.jpg" rel="prettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1277" class="wp-image-1277 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_73_wanderveg-1024x576.jpg" alt="Woche 11 Jakobsweg-Tagebuch WanderVeg" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_73_wanderveg-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_73_wanderveg-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_73_wanderveg-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_73_wanderveg-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_73_wanderveg.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a><p id="caption-attachment-1277" class="wp-caption-text">In Spanien habe ich frische Pflaumen lieben gelernt&#8230;</p></div>
<h2>Tagebucheintrag von Montag, den 28.09.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag </i></span><span style="color: #000000;"><i>74</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>Comillas – Pendueles</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>42</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>520</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Heute bin ich bis nach Pendueles gegangen, knapp über 40km und habe dabei so oft das Meer gesehen, dass ich nicht mehr aufhören konnte zu strahlen. Es war ein toller Tag, der in einer Donativo mit gutem Essen sein Ende gefunden hat.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Ich habe wieder viel mit meinem besten Kumpel geschrieben. Es ging darum, dass ich am liebsten nur noch reisen würde. Das hab ich mit der &#8222;Universität des Lebens&#8220; (danke an Pater Ernesto) begründet. Es geht gar nicht primär ums Reisen geht. Sondern darum, nicht in Routine zu verfallen. Nicht dieses eintönige, für das Gehirn absolut unterfordernde, langweilige Leben zu führen, in dem ein Tag dem anderen gleicht. Unser Gehirn braucht, ähnlich wie unser Körper, Bewegung. Und am besten viel davon. Nur nicht stehen bleiben – körperlich und geistig. </span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">In der Donativo habe ich Patrick kennengelernt, einen US-California-Surfer-Boy, der einen sympathischen Eindruck macht. Ich versuche morgen, eine Runde mit ihm zu gehen und noch ein bisschen mehr mit ihm zu quatschen. Aber jetzt geh ich erstmal schlafen: Good night.</span></p>
<div id="attachment_1278" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_74_wanderveg.jpg" rel="PrettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1278" class="wp-image-1278 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_74_wanderveg-1024x576.jpg" alt="WanderVeg Jakobsweg-Tagebuch Woche 11" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_74_wanderveg-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_74_wanderveg-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_74_wanderveg-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_74_wanderveg-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_74_wanderveg.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a><p id="caption-attachment-1278" class="wp-caption-text">Der Camino del Norte hält unglaublich viel Schönheit für die Pilger bereit</p></div>
<p align="justify">
<h2>Tagebucheintrag von Dienstag, den 29.09.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag </i></span><span style="color: #000000;"><i>75</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>Pendueles &#8211; Ribadesella</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>46</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>400</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Heute </span><span style="color: #000000;">habe ich</span><span style="color: #000000;"> 46km von</span><span style="color: #000000;"> Pendueles </span><span style="color: #000000;">nach </span><span style="color: #000000;">Ribadesella </span><span style="color: #000000;">zurückgelegt </span><span style="color: #000000;">und ich hätte noch weiter gehen können. Ich bin eingelaufen. Patrick ist es auch. Er ist noch weiter bis San Esteban &#8211; es war cool mit ihm unterwegs zu sein. Es war nur für ca. 10km aber wir hatten gute Gespräche und waren auf einer Wellenlänge: das fühlt sich immer gut an. Er will etwas bewegen und die Welt </span><span style="color: #000000;">ein kleines bisschen besser machen</span><span style="color: #000000;"> – </span><span style="color: #000000;"> ich auch</span><span style="color: #000000;">.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Hier in der Jugendherberge habe ich heute Abend Bernd und Doris kennengelernt. </span><span style="color: #000000;">Der Abend</span><span style="color: #000000;"> war witzig. Morgen beim Frühstück sehe ich die beiden </span><span style="color: #000000;">trotzdem </span><span style="color: #000000;">zum letzten Mal, </span><span style="color: #000000;">sie sind viel entspannter unterwegs als ich</span><span style="color: #000000;">. </span><span style="color: #000000;">J</span><span style="color: #000000;">etzt mache ich die Augen zu. Gute Nacht.</span></p>
<div id="attachment_1279" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_75_wanderveg.jpg" rel="PrettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1279" class="￼ wp-image-1279 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_75_wanderveg-1024x576.jpg" alt="WanderVeg Woche 11 Jakobsweg-Tagebuch" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_75_wanderveg-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_75_wanderveg-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_75_wanderveg-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_75_wanderveg-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_75_wanderveg.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a><p id="caption-attachment-1279" class="wp-caption-text">Der Ausblick aus dem Fenster der Herberge in Ribadesella ist jeden Blick wert</p></div>
<p align="justify">
<h2>Tagebucheintrag von Mittwoch, den 30.09.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag </i></span><span style="color: #000000;"><i>76</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>Ribadesella – Villaviciosa</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>38</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>550</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Heute war ein guter Tag, zum Ende hin wurde er jedoch zäh. Ich realisiere immer mehr, wie nah Santiago ist. </span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Da ich nicht in Sebayron angehalten hab, hab ich Patrick leider nicht mehr gesehen. Im Nachhinein würde ich wahrscheinlich sogar weitergehen bis zu der Donativo, weil die Herberge hier unpersönlich ist. Für morgen überlege ich auch ob ich ein Hotel nehmen soll? Ich bin mir auch da noch nicht sicher, aber eine richtige Herberge gibt es in Gijon leider nicht. Dort muss ich noch Schuhe und Kopfhörer kaufen. Gut, dass ich früh dort sein kann. Gute Nacht.</span></p>
<div id="attachment_1280" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_76_wanderveg.jpg" rel="prettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1280" class="wp-image-1280 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_76_wanderveg-1024x576.jpg" alt="WanderVeg Woche 11 Jakobsweg-Tagebuch" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_76_wanderveg-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_76_wanderveg-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_76_wanderveg-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_76_wanderveg-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_76_wanderveg.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a><p id="caption-attachment-1280" class="wp-caption-text">Den ganzen Tag am Meer unterwegs zu sein ist Balsam für die Seele</p></div>
<p align="justify">
<h2>Tagebucheintrag von Donnerstag, den 01.10.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag </i></span><span style="color: #000000;"><i>77</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>Villaviciosa – Gijon</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>30</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>650</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Die Zeit vergeht und nun ist es schon Oktober. Heute bin ich in Gijon angekommen und habe Wiebke und Luca kennengelernt. Abends beim Essen dann noch Ansgar. Es war gut, dass ich mich hier mit Wiebke und Luca zusammengetan habe</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Leider war der Schuhkauf eine Farse und ich habe Schuhe, bei denen ich mir nicht sicher bin, ob ich sie wirklich tragen will. Der Verkäufer hatte keine Ahnung und wollte nur seine Schuhe loswerden. Sie sind stark gedämpft und ich spüre den Untergrund damit gar nicht. Genau das Gegenteil meiner <a href="https://wanderveg.de/barfuss/">Barfussschuhe</a>, mit denen ich wirklich super unterwegs bin.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Heute habe ich außerdem noch etwas wichtiges beschlossen. Ich werde mir die Compostela in Santiago nicht holen. Ich muss niemandem ein Papier zeigen, auf dem steht, dass ich das getan habe, was ich hier tue. Ich habe es selbst mit meinem Schweiß, meiner Freude, meinen Hochgefühlen und meinen Schmerzen erlebt &#8211; deshalb brauche ich kein Papier, auf dem steht, dass ich es getan habe. Ich hab so viele Papiere auf denen „Zertifizierung“ steht und die zeigen, dass ich XYZ kann. Dabei beweisen diese Papiere nur, dass man die Theorie gelernt hat, nicht aber ob man die Praxis wirklich verstanden hat. Das gibt mir nicht viel. Ich bewundere Patrick dafür, dass er den Weg abbricht, weil er Antworten auf seine Fragen hat. Das würde ich niemals tun, dafür macht mir die Freiheit und das Ankommen zu viel Spaß. Aber auf die Compostela verzichte ich. Indianerehrenwort. Gute Nacht!</span></p>
<div id="attachment_1281" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_77_wanderveg.jpg" rel="PrettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1281" class="wp-image-1281 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_77_wanderveg-1024x576.jpg" alt="WanderVeg Woche 11 Jakobsweg-Tagebuch" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_77_wanderveg-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_77_wanderveg-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_77_wanderveg-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_77_wanderveg-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag_77_wanderveg.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a><p id="caption-attachment-1281" class="wp-caption-text">Ein Sonnenaufgang schöner als der andere&#8230;</p></div>
<p align="justify">Mit diesem Eintrag endet die elfte Woche meines Tagebuchs.</p>
<p align="justify">
<h3 align="justify">Hier geht&#8217;s zu den vorherigen Tagebucheinträgen:</h3>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-1/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 1</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-2/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 2</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-3/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 3</a></p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-4/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 4</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-5/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 5</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-6/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 6</a></p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-7/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 7</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-8/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 8</a></p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-9/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 9</a></p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-10/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 10</a></p>
<span class="et_bloom_bottom_trigger"></span><p>Der Beitrag <a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-11/">Mein Jakobsweg-Tagebuch Woche 11</a> erschien zuerst auf <a href="https://wanderveg.de">WanderVeg</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mein Jakobsweg-Tagebuch Woche 10</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominik]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Sep 2017 22:15:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jakobsweg]]></category>
		<category><![CDATA[Mein Jakobsweg-Tagebuch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier erscheint jeden Tag ein neuer Tagebucheintrag aus der zehnten Woche meiner 88-tägigen Reise auf dem Jakobsweg. In dieser Woche habe ich an 6 von 7 Tagen einen Tagebucheintrag geschrieben. In der zehnten Woche habe ich folgende Strecken zurückgelegt: Falls du gerade erst auf mein Tagebuch stößt, findest du hier die Einträge aus den anderen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-10/">Mein Jakobsweg-Tagebuch Woche 10</a> erschien zuerst auf <a href="https://wanderveg.de">WanderVeg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hier erscheint jeden Tag ein neuer Tagebucheintrag aus der zehnten Woche meiner 88-tägigen Reise auf dem Jakobsweg. In dieser Woche habe ich an 6 von 7 Tagen einen Tagebucheintrag geschrieben.</p>
<p>In der zehnten Woche habe ich folgende Strecken zurückgelegt:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-1167 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/08/woche10-1024x576.jpg" alt="" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/08/woche10-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/08/woche10-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/08/woche10-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/08/woche10-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/08/woche10.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></p>
<p>Falls du gerade erst auf mein Tagebuch stößt, findest du hier die Einträge aus den anderen Wochen:</p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-1/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 1</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-2/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 2</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-3/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 3</a></p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-4/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 4</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-5/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 5</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-6/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 6</a></p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-7/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 7</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-8/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 8</a></p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-9/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 9</a></p>
<p>Der neuste Tagebucheintrag steht jeweils unten. Du kannst meinem Kopf beim Rattern und Springen von A nach B zusehen &#8211; viel Spaß dabei.</p>
<p><em>Ich habe ab und an ein Produkte verlinkt. Wenn Du über diese Links einkaufst, unterstützt du meine Arbeit an WanderVeg.de &#8211; für dich bleibt der Preis natürlich der gleiche.</em></p>
<h2>Tagebucheintrag von Freitag, den 18.09.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag </i></span><span style="color: #000000;"><i>6</i></span><span style="color: #000000;"><i>4</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>Espelette – Irun</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>36</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>1.50</i></span><span style="color: #000000;"><i>0</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Heute bin ich in Spanien angekommen. Und es war ein komisches Gefühl. Eine Mischung aus Wehmut und Vorfreude. Frankreich war gut. Die Landschaft war genial. Und ich war fast die Hälfte mein</span><span style="color: #000000;">es</span><span style="color: #000000;"> Weges in Frankreich. Zeitlich. Kilometertechnisch sogar mehr als die Hälfte. Ich hatte in Frankreich DAS Tief meines Weges, ich hatte aber auch so viele Hochs, so viele Erkenntnisse und so viele schöne Erlebnisse.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">J</span><span style="color: #000000;">etzt bin ich in einem Land, dessen Sprache ich noch viel weniger beherrsche als Französisch. </span><span style="color: #000000;">D</span><span style="color: #000000;">ennoch freue ich mich auf den &#8222;richtigen&#8220; Jakobsweg. Spanien. Meer. Küste. Das ist genial. </span><span style="color: #000000;">E</span><span style="color: #000000;">s sind nur noch 900km </span><span style="color: #000000;">bis nach Santiago</span><span style="color: #000000;">. Im Vergleich zu dem, was ich schon hinter mir habe, nicht mehr wirklich viel. Bald wieder </span><span style="color: #000000;">meine Freundin</span><span style="color: #000000;"> sehen. Zu Hause sein. Das wird toll.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Jetzt habe ich </span><span style="color: #000000;">erstmal </span><span style="color: #000000;">noch ein paar Schritte vor mir &#8211; </span><span style="color: #000000;">der </span><span style="color: #000000;">Küstenw</span><span style="color: #000000;">eg </span><span style="color: #000000;">wird </span><span style="color: #000000;">toll. Dabei war es heute hat nicht so einfach für mich, mich hier in Irun zurechtzufinden. Ich habe die Herberge nicht gefunden. </span><span style="color: #000000;">D</span><span style="color: #000000;">ie Sprache ist mir einfach komplett fremd. Den zweiten Teil auf dem Weg von Espelette nach Irun hab ich wieder mit Patrick, dem Schweizer, verbracht. Bis 5km vor Irun. Die </span><span style="color: #000000;">habe</span><span style="color: #000000;"> ich allein gen</span><span style="color: #000000;">oss</span><span style="color: #000000;">en und </span><span style="color: #000000;">jeden Schritt in </span><span style="color: #000000;">mir auf</span><span style="color: #000000;">ge</span><span style="color: #000000;">saug</span><span style="color: #000000;">t</span><span style="color: #000000;">. Das tat gut. So fühlt sich</span><span style="color: #000000;"> pures</span> <span style="color: #000000;">L</span><span style="color: #000000;">eben an.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Dabei war der </span><span style="color: #000000;">M</span><span style="color: #000000;">orgen mit irgendwelchen Tieren gestartet, die ich nicht haben will. Ich glaub, es waren Bettwanzen. Sicher bin ich nicht. Aber </span><span style="color: #000000;">mit Tierchen im Bett aufzuwachen ist nicht so </span><span style="color: #000000;">schön. </span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Danach war der Tag super, das Wetter hat gepasst und es hat echt Spaß gemacht. In der Herberge bin ich mit Lukas aus Stuttgart und Katrin aus Dänemark in einem Zimmer. Die beiden sind echt nett, sind aber beide schon auf dem Heimweg. Mal schauen, wen ich morgen so treffe. </span><span style="color: #000000;">Spanien, hier bin ich</span><span style="color: #000000;">&#8230;</span></p>
<div id="attachment_1262" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag64.jpg" rel="PrettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1262" class="wp-image-1262 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag64-1024x576.jpg" alt="Jakobsweg-Tagebuch Woche 10 WanderVeg Spanien" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag64-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag64-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag64-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag64-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag64.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a><p id="caption-attachment-1262" class="wp-caption-text">Ich kann schon das Meer sehen &#8211; Spanien ist in greifbarer Nähe!</p></div>
<h2>Tagebucheintrag von Samstag, den 19.09.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag </i></span><span style="color: #000000;"><i>6</i></span><span style="color: #000000;"><i>5</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>Irun – Orio</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>39</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>1.00</i></span><span style="color: #000000;"><i>0</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Ich habe selten so viel Schönheit gesehen wie heute. Es fing heute morgen mit dem Sonnenaufgang über Irun an, ging mit dem Blick auf San Sebastian weiter und endete in einer Herberge mit Blick auf die Berge. Unglaublich &#8211; „und du, willst mir erzählen, du hast noch nie, nie, nie ein Wunder gesehen?!“ höre ich Matze Rossi in mein Ohr singen. </span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Heute habe ich mir beim Universum jemanden gewünscht, der mich versteht, in meinem Alter ist und spanisch spricht und siehe da: Hannah betritt die Herberge. Irgendwie ist das hier alles zu unglaublich um wahr zu sein.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag </i></span><span style="color: #000000;"><i>6</i></span><span style="color: #000000;"><i>5</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>Irun – Orio</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>39</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>1.00</i></span><span style="color: #000000;"><i>0</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Ich habe selten so viel Schönheit gesehen wie heute. Es fing heute morgen mit dem Sonnenaufgang über Irun an, ging mit dem Blick auf San Sebastian weiter und endete in einer Herberge mit Blick auf die Berge. Unglaublich &#8211; „und du, willst mir erzählen, du hast noch nie, nie, nie ein Wunder gesehen?!“ höre ich Matze Rossi in mein Ohr singen. </span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Heute habe ich mir beim Universum jemanden gewünscht, der mich versteht, in meinem Alter ist und spanisch spricht und siehe da: Hannah betritt die Herberge. Irgendwie ist das hier alles zu unglaublich um wahr zu sein.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Nach dem anstrengenden aber wunderschönen Tage habe ich dann heute Abend mit Roho, Erik, Julia und Bobby noch ein paar Bier getrunken und „philosophische“ Themen besprochen. So macht der Camino Spaß. Ich bleib morgen bei Roho und Bobby wenn die beiden nichts dagegen haben. Ich bin voll, gute Nacht.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Nach dem anstrengenden aber wunderschönen Tage habe ich dann heute Abend mit Roho, Erik, Julia und Bobby noch ein paar Bier getrunken und „philosophische“ Themen besprochen. So macht der Camino Spaß.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Ich bleib morgen erstmal bei Roho und Bobby, zwei mega interessanten US-Amerikanern. Beide haben sich in der Army kennengelernt und sind ganzkörpertätowiert: zum einem, Roho, passt das mega gut. Er ist Tätowierer. Dem anderen steht es, aber ich musste zweimal hinhören, als er sagte, was er beruflich macht: &#8222;Monk&#8220;. Und ich dachte: &#8222;Mönch?!&#8220;. Er hat mir meine Verdutztheit wahrscheinlich angesehen, deswegen sagte er noch einmal mit einem Lächeln: &#8222;Monk, you know what I mean.&#8220; Und ich nickte einfach nur. Danach haben wir lange über sein Dasein als Mönch gesprochen. Super interessant. Ich bin voll, gute Nacht.</span></p>
<div id="attachment_1263" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag65.jpg" rel="PrettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1263" class="wp-image-1263 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag65-1024x576.jpg" alt="Jakobsweg-Tagebuch Woche 10 Wanderveg" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag65-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag65-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag65-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag65-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag65.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a><p id="caption-attachment-1263" class="wp-caption-text">Der erste Tag in Spanien und die Sonne strahlt für mich &#8211; unbeschreibliche Ausblicke auf dem Weg aus Irun heraus</p></div>
<p align="justify">
<h2>Tagebucheintrag von Sonntag, den 20.09.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag </i></span><span style="color: #000000;"><i>6</i></span><span style="color: #000000;"><i>6</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>Orio – Arnope</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>36</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>90</i></span><span style="color: #000000;"><i>0</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Heute war ein traumhaft schöner Tag. Das Wetter war super und die Strecke war ein absoluter Traum. Das Stück muss ich auf jeden Fall </span><span style="color: #000000;">irgendwann nochmal</span><span style="color: #000000;"> gehen. </span><span style="color: #000000;">Der perfekte Ort für einen klassischen Heriatsantrag</span><span style="color: #000000;">. Im Reiseführer stand, man soll das Stück meiden, was ich auch fast gemacht hätte. </span><span style="color: #000000;">Zum Glück </span><span style="color: #000000;">bin ich dieses mal der &#8222;Unvernunft&#8220; gefolgt und merke, dass das sich immer </span><span style="color: #000000;">wieder </span><span style="color: #000000;">lohnt.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Nach meiner Rückkehr </span><span style="color: #000000;">will </span><span style="color: #000000;">ich </span><span style="color: #000000;">einiges </span><span style="color: #000000;">in meinem Leben </span><span style="color: #000000;">verändern und bin mir sicher, dass </span><span style="color: #000000;">ich v</span><span style="color: #000000;">iele </span><span style="color: #000000;">meiner </span><span style="color: #000000;">Ideen </span><span style="color: #000000;">weiterspinnen werde</span><span style="color: #000000;">.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Leider hat mein rechtes Bein irgendwann angefangen ein paar Probleme zu machen &#8211; ich hoffe, dass das nicht von Dauer ist. </span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Nachdem ich mich von Robb und Roho verabschiedet habe, habe ich ganz zum Schluss noch Thomas und Johanna kennengelernt &#8211; 24 und 22, beide Berufsgeiger. Die beiden sind für einen 10-tägigen Urlaub hier. </span><span style="color: #000000;">Es war super interessant mit ihnen zu reden und sie sind ein wirklich cooles Paar</span><span style="color: #000000;">. Fast so gut wie der Mönch und der Tätowierer. </span><span style="color: #000000;">Nein – genauso gut. E</span><span style="color: #000000;">infach anders.</span></p>
<div id="attachment_1264" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag66.jpg" rel="PrettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1264" class="wp-image-1264 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag66-1024x576.jpg" alt="Jakobsweg-Tagebuch Woche 10 WanderVeg Spanien" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag66-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag66-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag66-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag66-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag66.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a><p id="caption-attachment-1264" class="wp-caption-text">Ich liebe das Meer &#8211; das merke ich in Spanien immer und immer wieder. Die kleinen verschlungenen Wege und die Umwege am Meer vorbei lohnen sich immer!</p></div>
<h2>Tagebucheintrag von Montag, den 21.09.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag </i></span><span style="color: #000000;"><i>6</i></span><span style="color: #000000;"><i>7</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>Arnope – Gernika</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>42</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>1.10</i></span><span style="color: #000000;"><i>0</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">D</span><span style="color: #000000;">ie Strecke </span><span style="color: #000000;">war heute </span><span style="color: #000000;">eher unspektakulär aber trotzdem super anstrengend. Intensiv. Camino eben.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Heute Abend </span><span style="color: #000000;">habe ich</span><span style="color: #000000;"> in der Herberge mit Kevin aus Südafrika und Nadja aus Hamburg </span><span style="color: #000000;">gequatscht, gegessen und später auch ein Bierchen in einer Bar getrunken. Dabei war ein</span><span style="color: #000000;"> Chinese, </span><span style="color: #000000;">dessen Namen ich nicht aufschreiben kann </span><span style="color: #000000;">und </span><span style="color: #000000;">ein Südk</span><span style="color: #000000;">oreaner, Park. </span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Interessanterweise haben hier viele </span><span style="color: #000000;">die gleiche Meinung zu Arbeit – </span><span style="color: #000000;">es ist ihnen zu viel, zu lang und zu wenig sinnvoll</span><span style="color: #000000;">. Es muss doch möglich sein, was zu ändern. Wenn ALLE es so sehen. Es macht Spaß, </span><span style="color: #000000;">diese Gespräche zu führen und nach einer so kurzen Zeit eine so große Vertrautheit zu spüren.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">M</span><span style="color: #000000;">eine Achillessehne macht </span><span style="color: #000000;">gerade ein paar </span><span style="color: #000000;">Probleme. Nicht durchgehend aber immer mal wieder. Aber Schmerzen gehören wohl auch einfach dazu. Morgen </span><span style="color: #000000;">geht‘s nach </span><span style="color: #000000;">Bilbao. Endlich vegan essen. Aber jetzt schlafen. Müde und so. Gute Nacht.</span></p>
<div id="attachment_1265" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag67.jpg" rel="PrettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1265" class="wp-image-1265 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag67-1024x576.jpg" alt="Jakobsweg-Tagebuch Woche 10 WanderVeg Spanien" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag67-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag67-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag67-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag67-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag67.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a><p id="caption-attachment-1265" class="wp-caption-text">Der Jakobsweg ist magisch &#8211; immer und immer wieder</p></div>
<p align="justify">
<h2>Tagebucheintrag von Dienstag, den 22.09.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag </i></span><span style="color: #000000;"><i>6</i></span><span style="color: #000000;"><i>8</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>Gernika – Bilboa</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>33</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>65</i></span><span style="color: #000000;"><i>0</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p>Kein Tagebucheintrag</p>
<div id="attachment_1266" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag68.jpg" rel="PrettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1266" class="￼ wp-image-1266 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag68-1024x576.jpg" alt="Jakobsweg-Tagebuch Woche 10 WanderVeg Spanien" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag68-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag68-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag68-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag68-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag68.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a><p id="caption-attachment-1266" class="wp-caption-text">Bilbao ist die erste große Stadt in Spanien, in der ich auch vegane Restaurants finde</p></div>
<p align="justify">
<h2>Tagebucheintrag von Mittwoch, den 23.09.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag </i></span><span style="color: #000000;"><i>6</i></span><span style="color: #000000;"><i>9</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>Bilboa – Islares</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>44</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>55</i></span><span style="color: #000000;"><i>0</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">I</span><span style="color: #000000;">rgendwie hab ich gestern vergessen, einen Tagebucheintrag zu schreiben. Ohne Grund. Zeit hätte ich genügend gehabt. </span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Ü</span><span style="color: #000000;">ber Bilbao gab es eigentlich auch einiges zu erzählen. Der Weg dorthin war eher unspektakulär, aber unterwegs habe ich ein </span><span style="color: #000000;">P</span><span style="color: #000000;">aar getroffen, d</span><span style="color: #000000;">as</span><span style="color: #000000;"> mi</span><span style="color: #000000;">t </span><span style="color: #000000;">Rädern unterwegs war und mit einem Baby-Anhänger. Sie hatten zwei Hunde dabei, ich weiß nicht, ob sie auch ein Baby hatten, </span><span style="color: #000000;">ich </span><span style="color: #000000;">hab auf jeden Fall keins gesehen. Aber ich hab eines der Räder geschoben und das war übel schwer. Ich hatte echt größten Respekt davor, dass </span><span style="color: #000000;">s</span><span style="color: #000000;">ie mit den Teilen </span><span style="color: #000000;">auf diesem unwegsamen Terrain </span><span style="color: #000000;">unterwegs sind.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Als ich in Bilbao eingelaufen bin, war das schon ein ziemlich </span><span style="color: #000000;">aufregendes</span><span style="color: #000000;"> Gefühl. Bevor ich zur Herberge bin, habe ich erstmal im veganen Café Kuchen gegessen und Kaffee getrunken. Das war genial. Die Herberge war OK und ich hab abends mega gut</span><span style="color: #000000;"> vegan</span><span style="color: #000000;"> gegessen und getrunken. </span><span style="color: #000000;">Mega lecker</span><span style="color: #000000;">.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Umso schwerer war heute. Irgendwie bin ich kopftechnisch schon soweit, dass ich gerne am Ende wäre. Aber das ist nicht gut, um noch 750km zu bewältigen. Darauf muss der Kopf eingestellt sein&#8230;und dafür brauch ich Dich, lieber Kopf. Ich habe es soweit geschafft, dann wird das ja jetzt auch noch drin sein.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Gerade</span><span style="color: #000000;"> will ich es nur noch hinter mich bringen. Das ist ein blödes Gefühl. Vielleicht sollte ich mal wieder einen Tag Pause einlegen. In einem kleinen Ort, mit Strand und kochen und chillen all day long. </span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Liebes Universum. Ich wünsche mir Wegbegleiter. Gleiches Alter, mind. Englisch. Maarten beispielsweise. Also jemanden, der so ist. Das wäre grandios.</span></p>
<div id="attachment_1267" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag69.jpg" rel="PrettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1267" class="wp-image-1267 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag69-1024x576.jpg" alt="Jakobsweg-Tagebuch Woche 10 WanderVeg" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag69-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag69-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag69-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag69-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag69.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a><p id="caption-attachment-1267" class="wp-caption-text">Herbergen sind nicht immer besonders einladend aber als Pilger ist man schließlich genügsam &#8211; 3-Stock-Betten sind meiner Erfahrung nach zum Glück die Ausnahme</p></div>
<p align="justify">
<h2>Tagebucheintrag von Donnerstag, den 24.09.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag </i></span><span style="color: #000000;"><i>70</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>Islares – </i></span><span style="color: #000000;"><i>Santoña</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>31</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>5</i></span><span style="color: #000000;"><i>0</i></span><span style="color: #000000;"><i>0</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Heute war ein guter Tag. Mein 70. Jubiläum habe ich standesgemäß verbracht. Mit kurzer Strecke, einem langen Strandspaziergang und dem </span><span style="color: #000000;">Genießen</span><span style="color: #000000;"> des Sonnenuntergangs </span><span style="color: #000000;">im Hafen von Santona</span><span style="color: #000000;">.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">In der Herberge </span><span style="color: #000000;">heute Abend habe ich dann noch mit Jenny und Nora ein Weinchen getrunken. Die beiden sind echt nett und es tut gut, mal wieder ein bisschen Gespräch zu haben. Die beiden wollen morgen auch </span><span style="color: #000000;">nach </span><span style="color: #000000;">Güemes gehen, wir werden also wohl zumindest noch einen Abend miteinander verbringen. </span><span style="color: #000000;">Danke Universum.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">I</span><span style="color: #000000;">ch hab schon wieder die Angst, Bettwanzen zu haben. Ich hab so dermaßen viele Stiche, dass es eigentlich fast nicht anders sein kann&#8230;Eigentlich. </span><span style="color: #000000;">Seit dem ersten „Bettwanzen-Erlebnis“, welches keines war, bin ich irgendwie vorsichtig und paranoid zugleich. Egal, an andere Sachen denken hilft&#8230;</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Der Weg faszinier</span><span style="color: #000000;">t mich von Tag zu Tag mehr</span><span style="color: #000000;">. Nachdem der gestrige Tag mehr als hart war, wurde ich heute wieder verwöhnt. So richtig. Das war toll. Für Körper und Seele. </span><span style="color: #000000;">D</span><span style="color: #000000;">ie Unterkunft war die richtige Wahl, denn ich hab ein Zimmer für mich. Und </span><span style="color: #000000;">ich </span><span style="color: #000000;">bin müde.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Ich habe heute viel mit meinen besten Freunden von zu Hause geschrieben</span><span style="color: #000000;">. </span><span style="color: #000000;">Das tut gut und erinnert mich immer wieder daran, wie froh ich bin, diesen Schritt gewagt zu haben.</span></p>
<div id="attachment_1269" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag70.jpg" rel="PrettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1269" class="wp-image-1269 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag70-1024x576.jpg" alt="Jakobsweg-Tagebuch Woche 10 Wanderveg" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag70-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag70-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag70-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag70-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag70.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a><p id="caption-attachment-1269" class="wp-caption-text">Nicht nur der Weg nach Santona war ein Highlight &#8211; auch der Sonnenuntergang war unglaublich schön</p></div>
<p align="justify">Mit diesem Eintrag endet die zehnte Woche meines Tagebuchs.</p>
<p align="justify">
<h3 align="justify">Hier geht&#8217;s zu den vorherigen Tagebucheinträgen:</h3>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-1/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 1</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-2/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 2</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-3/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 3</a></p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-4/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 4</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-5/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 5</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-6/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 6</a></p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-7/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 7</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-8/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 8</a></p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-9/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 9</a></p>
<span class="et_bloom_bottom_trigger"></span><p>Der Beitrag <a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-10/">Mein Jakobsweg-Tagebuch Woche 10</a> erschien zuerst auf <a href="https://wanderveg.de">WanderVeg</a>.</p>
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					<wfw:commentRss>https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-10/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Mein Jakobsweg-Tagebuch Woche 9</title>
		<link>https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-9/</link>
					<comments>https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-9/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominik]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Sep 2017 22:15:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jakobsweg]]></category>
		<category><![CDATA[Mein Jakobsweg-Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Routen & Wege]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier erscheint jeden Tag ein neuer Tagebucheintrag aus der neunten Woche meiner 88-tägigen Reise auf dem Jakobsweg. In dieser Woche habe ich jeden Tag einen Tagebucheintrag geschrieben. In der neunten Woche habe ich folgende Strecken zurückgelegt: Falls du gerade erst auf mein Tagebuch stößt, findest du hier die Einträge aus den anderen Wochen: Jakobsweg-Tagebuch Woche [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-9/">Mein Jakobsweg-Tagebuch Woche 9</a> erschien zuerst auf <a href="https://wanderveg.de">WanderVeg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hier erscheint jeden Tag ein neuer Tagebucheintrag aus der neunten Woche meiner 88-tägigen Reise auf dem Jakobsweg. In dieser Woche habe ich jeden Tag einen Tagebucheintrag geschrieben.</p>
<p>In der neunten Woche habe ich folgende Strecken zurückgelegt:</p>
<p><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/08/woche9.jpg" rel="prettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-1166 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/08/woche9-1024x576.jpg" alt="Jakobsweg-Tagebuch Woche 9 Wanderveg" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/08/woche9-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/08/woche9-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/08/woche9-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/08/woche9-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/08/woche9.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a></p>
<p>Falls du gerade erst auf mein Tagebuch stößt, findest du hier die Einträge aus den anderen Wochen:</p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-1/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 1</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-2/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 2</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-3/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 3</a></p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-4/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 4</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-5/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 5</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-6/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 6</a></p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-7/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 7</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-8/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 8</a></p>
<p>Der neuste Tagebucheintrag steht jeweils unten. Du kannst meinem Kopf beim Rattern und Springen von A nach B zusehen &#8211; viel Spaß dabei.</p>
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<h2>Tagebucheintrag von Freitag, den 11.09.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag 5</i></span><span style="color: #000000;"><i>7</i></span><span style="color: #000000;"><i>,</i></span><span style="color: #000000;"><i> Eauze – </i></span><span style="color: #000000;"><i>Aire-sur-l‘Adour</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>47</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>26</i></span><span style="color: #000000;"><i>0</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Heute war ein guter Tag. Auch wenn meine Beine und Füße wehtun – </span><span style="color: #000000;">aber bei dem dritten Ultramarathon in Folge dürfen sie das auch</span><span style="color: #000000;">. </span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Die Strecke von Eauze nach Aire sie l&#8217;Adoure war nicht supertoll aber auch alles andere als hässlich. Nach anfänglichem Nebel kam nachher wieder die Sonne durch – mein Nacken glüht. Und das obwohl ich niemals gedacht hätte, dass ich noch Sonnenrand bekommen kann. So kann man sich täuschen.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Unterwegs ist nicht viel passiert, ich habe nur sehr sehr wenige Pilger getroffen. Das liegt wohl daran, dass 27km vor Aire  sur l&#8217;Adoure nichts mehr ist. Bis hierher. Und viele, die von Eauze aus gegangen sind, sind nicht bis hierher gegangen. </span><span style="color: #000000;">D</span><span style="color: #000000;">iejenigen, die hinter Eauze angefangen haben, waren wohl etwas früher hier als ich. So langsam </span><span style="color: #000000;">verschwinden</span><span style="color: #000000;"> meine Schulter</span><span style="color: #000000;">schmerzen</span><span style="color: #000000;"> auch wieder und </span><span style="color: #000000;">mein </span><span style="color: #000000;">Fuß hat heute nicht mehr wehgetan.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">H</span><span style="color: #000000;">eute </span><span style="color: #000000;">bin ich </span><span style="color: #000000;">in einer Herberge, in der alle zusammen in der großen Runde gegessen haben. Dabei saß ich zwei Belgierinnen gegenüber, von denen eine sehr gut deutsch spricht: Fanny, </span><span style="color: #000000;">eine s</span><span style="color: #000000;">ehr sympathische Frau. Vielleicht geh ich morgen mit den beiden und ihrem Freund Richtung nächstes Ziel, da die drei sogar die gleiche Unterkunft haben wie ich. Oder ich laufe doch schneller, um noch Fußball zu schauen. Ich weiß es noch nicht.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Außerdem ist ein weiterer </span><span style="color: #000000;">D</span><span style="color: #000000;">eutscher hier in der Unterkunft und mir ist mal wieder die deutsche Mentalität aufgefallen. Ich bin leider oft genau so. Ich habe gerade mit Fanny über meinen Trip gesprochen, da kam von der Seite: &#8222;Aber beim Pilgern sollte man den sportlichen Ehrgeiz in den Hintergrund stellen&#8220;. Sagt wer? </span><span style="color: #000000;">Manchmal habe ich das Gefühl, Menschen wollen </span><span style="color: #000000;">immer </span><span style="color: #000000;">wissen</span><span style="color: #000000;">, wie alles zu laufen hat. Dabei gehen sie von ihrem Weltbild aus und wollen es anderen auch aufdrängen bzw. überstülpen. Stop this! Wenns mir beim nächsten mal bei mir auffällt, entschuldige ich mich! Und jetzt geh ich schlafen. Fast 11 Uhr. So s</span><span style="color: #000000;">pät</span><span style="color: #000000;"> war es schon ewig nicht mehr. Gute Nacht.</span></p>
<div id="attachment_1249" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag57.jpg" rel="PrettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1249" class="wp-image-1249 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag57-1024x576.jpg" alt="Jakobsweg-Tagebuch Woche 9 Tag 57" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag57-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag57-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag57-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag57-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag57.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a><p id="caption-attachment-1249" class="wp-caption-text">Der Jakobsweg bietet immer wieder tolle Landschaften mit schönen Ausblicken auf kleine Dörfer und Städt</p></div>
<h2>Tagebucheintrag von Samstag, den 12.09.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag 5</i></span><span style="color: #000000;"><i>8</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>Aire-sur-l‘Adour – Arzaq-Arraziguet</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>33</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>25</i></span><span style="color: #000000;"><i>0</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Heute war irgendwie ein komischer Tag. Ich kann nicht mal richtig beschreiben, warum er komisch war. Aber er wars. Der Weg heute war nicht übermäßig anstrengend, aber das Wetter hat ihn schwer gemacht – </span><span style="color: #000000;">es hat den ganzen Tag geregnet.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Ich hab die 2.000km-Marke geknackt und hab den Handstand, den </span><span style="color: #000000;">ein Kumpel</span><span style="color: #000000;"> vorgeschlagen hat, gemacht. </span><span style="color: #000000;">E</span><span style="color: #000000;">s klappte viel besser als ich dachte. Ich hab es </span><span style="color: #000000;">schon</span><span style="color: #000000;"> beim zweiten Mal mit dem Selbstauslöser hinbekommen und der Handstand hat echt super funktioniert. Ich hab mich gefühlt wie der </span><span style="color: #000000;">G</span><span style="color: #000000;">rößte, </span><span style="color: #000000;">es</span><span style="color: #000000;"> war ein </span><span style="color: #000000;">absolut </span><span style="color: #000000;">geiles Gefühl. Aber dann wurden wieder alle meine Sachen nass. Für das Regenproblem muss ich mir echt was einfallen lassen. Die Kleidung ist super aber den Rucksack muss ich irgendwie schützen. Das nervt mich und das macht es mental anstrengend, </span><span style="color: #000000;">weil die</span><span style="color: #000000;"> Sachen abends nicht trocken. Dabei war ich heute schon s</span><span style="color: #000000;">uper</span><span style="color: #000000;"> früh an der Herberge. Aber wenn die Luft feucht ist, wird das eben nichts. Eigentlich darf ich mir deswegen keinen Stress machen. Ich versuche einen Poncho oder eine Regenhülle für den Rucksack zu bekommen </span><span style="color: #000000;">u</span><span style="color: #000000;">nd dann passt das </span><span style="color: #000000;">schon</span><span style="color: #000000;">. Ändern kann ich es eh nicht, also scheiß drauf. Es ist eben so. Komm damit klar. </span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Danach habe ich dann in der Gite Simon und Simone kennengelernt. Zwei sehr interessante und dennoch irgendwie &#8222;andere&#8220; Menschen. Simon wohnt in einer &#8222;Community&#8220; und Simone hat nicht mal einen Wohnsitz. Sie ist </span><span style="color: #000000;">eine moderne</span><span style="color: #000000;"> Nomadin. Vom Lebensstil her finde ich das eigentlich sehr sehr cool. Die beiden verbinden das stark mit christlichem Glauben, was </span><span style="color: #000000;">n</span><span style="color: #000000;">icht ganz mein Fall ist. Aber wi</span><span style="color: #000000;">r</span><span style="color: #000000;"> haben wirklich schöne Gespräche geführt und es war ziemlich interessant. „Die Liebe ist das einzige was zählt“ &#8211; sagen sie. </span><span style="color: #000000;">I</span><span style="color: #000000;">ch </span><span style="color: #000000;">habe zuge</span><span style="color: #000000;">stimm</span><span style="color: #000000;">t</span><span style="color: #000000;">. Christlicher Glaube oder nicht, man kann dennoch auf einem Nenner sein. Liebe ist alles. Ein schönes Wort zum Samstag.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Nachtrag zum 12.09.:</i></span> <span style="color: #000000;">Die Russin im Zimmer hingegen bringt das </span><span style="color: #000000;">S</span><span style="color: #000000;">chlechte in mir hervor </span><span style="color: #000000;">und es das mit der Liebe fällt mir schwer</span><span style="color: #000000;">. Sie ist irgendwie &#8222;zickig&#8220; und ich kann nicht wirklich was mit ihr anfangen. </span><span style="color: #000000;">Übe dich in Liebe und Güte, Dominik!</span></p>
<div id="attachment_1250" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag58.jpg" rel="PrettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1250" class="wp-image-1250" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag58-576x1024.jpg" alt="Jakosbweg-Tagebuch Woche 9 Tag 58" width="300" height="533" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag58-576x1024.jpg 576w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag58-500x889.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag58-169x300.jpg 169w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag58.jpg 675w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-1250" class="wp-caption-text">Um die 2.000 zurückgelegten Kilometer zu feiern, hab ich (wie von einem Kumpel vorgeschlagen) einen Handstand gemacht.</p></div>
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<h2>Tagebucheintrag von Sonntag, den 13.09.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag 5</i></span><span style="color: #000000;"><i>9</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>Arzaq-Arraziguet – Maslaq</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>40</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>60</i></span><span style="color: #000000;"><i>0</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Der heutige Tag verging wie im Flug. Und das, obwohl es 40km von Arzacq bis nach Maslacq waren. Es hat auch nur sehr wenig geregnet, getropft ist eigentlich der bessere Ausdruck. Dabei hab ich gedanklich gar nicht so viel gearbeitet. Es war ein &#8222;der Kopf ist frei&#8220;-Tag, zumindest annähernd. Manchmal habe ich wirklich das Gefühl, die Beine tun mittlerweile einfach von selbst das, was sie tun müssen. Das fühlt sich wirklich super an. </span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">A</span><span style="color: #000000;">uf der anderen Seite habe ich dann doch immer wieder den Griff zum Handy. Das nervt mich sogar selbst. </span><span style="color: #000000;">I</span><span style="color: #000000;">rgendwie kann ich es </span><span style="color: #000000;">noch</span><span style="color: #000000;"> nicht abstellen. Deutliche Zeichen einer Sucht, wenn ich mal genauer drüber nachdenk‘. Irgendwie schon besorgniserregend. </span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Ich</span><span style="color: #000000;"> schreibe immer wieder mit </span><span style="color: #000000;">meinem besten Kumpel</span><span style="color: #000000;"> – wir wollen was bewegen. Darauf freu ich mich echt, ich glaube, das kann groß werden. </span><span style="color: #000000;">D</span><span style="color: #000000;">as wäre genial.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Nicht mehr lange, dann bin ich in Saint Jean Pied de Port und dann geht das Pilgern gefühlt so richtig los. Ich freu mich darauf, viele Menschen und viele verschiedene Weltanschauungen </span><span style="color: #000000;">kennenzulernen</span><span style="color: #000000;">. Ich will offen sein für neues, so let&#8217;s go. Heute in der Gite in Malaq sind drei ältere Damen mit mir im Zimmer, die leider alle nur französisch sprechen. Das ist echt ein Problem. </span><span style="color: #000000;">Aber auch das Sprachproblem löst sich hoffentlich, sobald ich aus Frankreich raus bin.</span></p>
<div id="attachment_1251" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1251" class="wp-image-1251 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag59-1024x576.jpg" alt="Jakobsweg-Tagebuch Woche 9 Tag 59" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag59-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag59-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag59-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag59-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag59.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /><p id="caption-attachment-1251" class="wp-caption-text">&#8222;Der Weg ist schön, weil du ihn gehst.&#8220;</p></div>
<h2>Tagebucheintrag von Montag, den 14.09.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag </i></span><span style="color: #000000;"><i>60</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>Maslaq &#8211; Aroue</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>41</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>60</i></span><span style="color: #000000;"><i>0</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Heute ist einer dieser Tage, die ich nie vergessen werde. Und es hat klick gemacht. Jedoch erst im Nachhinein. Danke Simone. &#8222;Es geht im Leben nur um Liebe.&#8220;, sagte sie. Ich sagte: &#8220; Und um leben&#8220;. Sie aber entgegnete: &#8222;Lieben ist leben.&#8220; Und ich glaube sie hat recht. Ich glaube es ist so &#8222;einfach&#8220;: der Sinn des Lebens ist die Liebe.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Egal, ob im Umgang mit anderen Menschen, mit dem einen besonderen Menschen, mit unserem Job oder unserem Hobby. Ohne Liebe machen wir das, was wir machen nicht &#8222;aus vollem Herzen&#8220; und damit nicht so gut wie wir könnten. Jeder Krieg wird nur deshalb geführt, weil irgendwer Hass für jemand anderen oder sogar ein ganzes Volk hat. Vielleicht auch aus fehlender Selbstliebe. Denn damit fängt Liebe an. </span><span style="color: #000000;">D</span><span style="color: #000000;">ort muss sie anfangen. Nur wenn wir uns selbst lieben, so wie wir sind, können wir auch andere lieben. Erst wenn wir uns so lieben wie wir sind, ist Neid absolut unnötig. Erst wenn wir uns so lieben wie wir sind, können wir andere auch so sein lassen wie sie sind. Anders als wir. Und das ist OK.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Doch so einfach ist das nicht und ich merke es täglich, obwohl ich mir Mühe gebe. Ich kann nicht jedem mit Liebe und einem offenen Herzen gegenübertreten, obwohl ich das gerne würde. Wie sollen es dann erst Menschen können, die es nicht mal versuchen wollen. Das ist das Paradoxon. Der Sinn des Lebens ist so einfach und doch so schwer. So leicht auszusprechen und doch so schwierig umzusetzen, selbst gegenüber Menschen, die uns sehr nahe stehen. </span><span style="color: #000000;">Ich verwechsle</span><span style="color: #000000;"> oft die Selbstliebe auch m</span><span style="color: #000000;">i</span><span style="color: #000000;">t Selbstverliebtheit, Selbstüberzeug</span><span style="color: #000000;">t</span><span style="color: #000000;">heit und damit auch mit Selbstüberschätzung. Wenn jeder sich jedoch genauso lieben würde wie er ist und zu seinen Macken und Fehlern stehen würde und zusätzlich auch noch das tut, was er wirklich liebt, gäbe es weniger Krieg, weniger Hunger und weniger Leid auf dieser Welt – </span><span style="color: #000000;">davon bin ich überzeugt.</span><span style="color: #000000;"> Niemand müsste sich egal auf welche Art über andere stellen, sei es durch Geld, Herabstufung oder Verachtung anderer, durch </span><span style="color: #000000;">Q</span><span style="color: #000000;">uälen oder sogar </span><span style="color: #000000;">T</span><span style="color: #000000;">öten von anderen Lebewesen. Weil jeder sich genau so genügen würde, wie er ist. Die Meinung anderer (ni</span><span style="color: #000000;">c</span><span style="color: #000000;">ht nahestehender Dritter) zählt nämlich genau ab dem Moment nicht mehr, ab dem man sich selbst zu 100% akzeptiert. Das ist der erste Schritt zu Nietzsche Übermenschen. Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Ich bin mir jedoch sicher, dass damit der Menschheit schon sehr viel geholfen wäre.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Ich liebe den Weg, weil er mir wirklich genau das gibt, was ich brauche. Heute habe ich keinen Platz in der Gite bekommen und musste auf eine andere Unterkunft ausweichen. Hier gibt es jedoch eine Epicerie (und sie haben als einziges Obst Bananen) und ich habe ein Einzelzimmer für 15€ inkl. Frühstück nach gefühlt einer Woche mit Schnarchern.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Ich habe heute im Regen getanzt und war einfach glücklich und zufrieden mit dem, was ich getan habe. Und wenn ich das zu Hause nicht bin, tu ich es nicht. Das ist der einzige Weg wie leben funktioniert. Dazu muss man auch nein sagen und damit andere mal vor den Kopf stoßen können. </span><span style="color: #000000;">A</span><span style="color: #000000;">uch das werde ich lernen. Saint Jean Pied de Port, ich komme! Heute war übrigens Tag 60, da kann man ja auch nur gut gelaunt sein, oder?!</span></p>
<div id="attachment_1252" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag60.jpg" rel="PrettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1252" class="wp-image-1252 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag60-1024x576.jpg" alt="Jakobsweg-Tagebuch Woche 9 Tag 60" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag60-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag60-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag60-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag60-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag60.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a><p id="caption-attachment-1252" class="wp-caption-text">An Tag 60 hatte ich Glück im Unglück: dabei heraus kam ein Einzelzimmer. Es hätte mich schlimmer treffen können.</p></div>
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<h2>Tagebucheintrag von Dienstag, den 15.09.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag </i></span><span style="color: #000000;"><i>61</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>Aroue &#8211; Larceveau</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>27</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>30</i></span><span style="color: #000000;"><i>0</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Heute war ein sehr interessanter Tag. Als ich losgegangen bin, dachte ich noch, ich würde heute in Saint Jean Pied de Port landen. Aber ich </span><span style="color: #000000;">habe </span><span style="color: #000000;">mal wieder</span><span style="color: #000000;"> M</span><span style="color: #000000;">a</span><span style="color: #000000;">artens Rat befolgt: „Go with the flow, bro!“.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Gleich am Morgen habe ich Burkhard und Elias getroffen. Der Weg ist so witzig: Burkhard ist eine Bekanntschaft von Michael. Michael hat immer von ihm </span><span style="color: #000000;">erzählt</span><span style="color: #000000;">. Dabei war ich am Anfang nicht so richtig von </span><span style="color: #000000;">begeistert</span><span style="color: #000000;">, als ich hörte, dass </span><span style="color: #000000;">er „aus meinem alten Leben ist“</span><span style="color: #000000;">. IT. Das kann ja nichts sein, </span><span style="color: #000000;">dachte ich</span><span style="color: #000000;">. </span><span style="color: #000000;">B</span><span style="color: #000000;">eim Abendessen </span><span style="color: #000000;">habe ich aber gemerkt</span><span style="color: #000000;">, was für ein gebildeter Mann er ist und wie gut man mit ihm reden und diskutieren kann. Ein schweizer Paar und eine einzelne schweizer Dame </span><span style="color: #000000;">waren</span><span style="color: #000000;"> mit uns am Tisch. </span><span style="color: #000000;">Wir haben uns gut unterhalten, Gabi, Burkhard und ich bliebe </span><span style="color: #000000;">am längsten sitzen. Wir rede</span><span style="color: #000000;">te</span><span style="color: #000000;">n über Politik, Führungskultur und die wichtigen Sachen des Lebens. &#8222;Die ethische Verantwortung das beste aus uns herauszuholen&#8220; wie Burkhard sagen würde. Bei dieser Aussage habe ich </span><span style="color: #000000;">den Itler nicht mehr erkannt</span><span style="color: #000000;">.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Der Weg lehrt mich immer wieder, dass</span><span style="color: #000000;"> Schubladendenken </span><span style="color: #000000;">zwar einfach ist, sich aber oft nicht </span><span style="color: #000000;">lohnt. Nicht nur schwarz und weiß, </span><span style="color: #000000;">nicht nur IT mit</span><span style="color: #000000;"> 1 und 0. Sondern mehr. In jedem Menschen. Bei dem einen merkt man es, bei dem anderen nicht. Elias ist stumm und redet nur wenig. Er ist leise. Wahrscheinlich hat auch er viel zu sagen, aber er traut sich nicht oder will nicht. Laut sein und palavern konnte ich schon immer. Andere können das nicht. Auch das </span><span style="color: #000000;">ist</span><span style="color: #000000;"> OK.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Morgen geht es nach Saint Jean Pied de Port und ich bin am Überlegen, ob ich nicht schon die ersten 22km Richtung Irun machen soll. Aber </span><span style="color: #000000;">ich </span><span style="color: #000000;">kann den morgigen Tag noch entspannt angehen. Genug Zeit bis Bilbao, </span><span style="color: #000000;">wo mich meine Freundin evtl. besuchen will,</span><span style="color: #000000;"> hab ich locker. Der Weg gibt Dir, was du brauchst Dominik, du musst Dich nur drauf einlassen&#8230;</span></p>
<div id="attachment_1253" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag61.jpg" rel="PrettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1253" class="wp-image-1253 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag61-1024x576.jpg" alt="Jakobsweg-Tagebuche Woche 9 Tag 61" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag61-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag61-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag61-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag61-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag61.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a><p id="caption-attachment-1253" class="wp-caption-text">Der erste Blick auf die Pyrenäen war faszinierend und überwältigend zugleich&#8230;</p></div>
<p align="justify">
<h2>Tagebucheintrag von Mittwoch, den 16.09.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag </i></span><span style="color: #000000;"><i>62</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>Larceveau – </i></span><span style="color: #000000;"><i>Saint-Jean-Pied-de-Port</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>19</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>15</i></span><span style="color: #000000;"><i>0</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Jetzt ist es offiziell. Meine Freundin wird nicht kommen. Schade. Sehr schade. Ich hätte sie echt zu gern in meine Arme geschlossen und sie geküsst. Aber vielleicht ist es besser so, denn der Abschied wäre wahrscheinlich noch viel härter als zu Beginn.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Heute sind wir nur von Larceveau nach Saint Jean Pied de Port gegangen und am Anfang wollte ich echt nur hier raus. So viele Touristen, so viele neue Pilger, so viel Trubel und Lärm. In großen Städten rechne ich damit. SJPdP habe ich mir idyllischer vorgestellt. Aber egal. Wir hatten ein gutes Mittagessen und eine schöne Verabschiedung von Gabi.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Morgen geht es dann wieder alleine weiter. Irgendwie werde ich ziemlich schnell ungeduldig und mache lieber mein eigenes Ding. Ich möchte weder dauerhaft langsam machen noch den großen Konkurrenzkampf und Kilometer vergleichen – ich will einfach nur mein Ding machen. Von daher passt das schon und morgen wird auch schön anstrengend &#8211; da wird der Kopf frei. Spanien, ich komme.</span></p>
<div id="attachment_1254" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag62.jpg" rel="PrettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1254" class="wp-image-1254 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag62-1024x576.jpg" alt="Jakobsweg-Tagebuch Woche 9 Tag 62 Wanderveg" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag62-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag62-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag62-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag62-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag62.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a><p id="caption-attachment-1254" class="wp-caption-text">Der &#8222;Eingang&#8220; nach Saint Jean Pied de Port &#8211; endlich. Oder doch nicht? Eigentlich fand ich es hier eher &#8222;abstoßend&#8220; und wollte direkt weiter. Vielleicht lag es auch daran, dass ich so lange alleine unterwegs war und die Menschenmassen in SJPdP zu viel für mich waren&#8230;</p></div>
<p align="justify">[/timed]</p>
<h2>Tagebucheintrag von Donnerstag, den 17.09.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag </i></span><span style="color: #000000;"><i>6</i></span><span style="color: #000000;"><i>3</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>Saint-Jean-Pied-de-Port – Espelette</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>39</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>1.50</i></span><span style="color: #000000;"><i>0</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Es ist schon wieder eine Woche rum. Das merke ich immer wenn ich mit meinem Bruder telefoniere.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Morgen sind bereits 9 Woche vorbei. Mit der Ankunft in Spanien bin ich dann auch auf der Zielgeraden. Komisches Gefühl irgendwie. Ein lachendes und ein weinendes Auge, wie immer. Ying und Yang. So soll es sein, so muss es sein. Das eine Teil wäre ohne das andere nichts. Ich glaube, das ist eines der Geheimnisse des Lebens.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Heute war ein cooler Tag, der &#8222;Reiseführer&#8220; im Internet hat für die Strecke 11,5 Stunden vorgesehen. Deswegen hatte ich schon etwas Respekt davor. Aber ich war nach acht Stunden durch.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Ich bin wirklich mal gespannt, wie das morgen in Spanien wird mit Unterkunft und so. Ich kann kein spanisch. Und das ist nicht gut. Aber auch das wird funktionieren. Sind ja „nur“ noch vier Wochen. Hier in Espelette habe ich noch den Schweizer Patrick kennengelernt. Er ist seit 14. April unterwegs, war schon in Rom und in Gibraltar und geht jetzt auch auf den Camino del Norte.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Er ist cool und doch irgendwie strange. Er schläft heute in der Küche, weil sich das Paar, das noch in die Herberge gekommen ist, nicht hier zu mir ins große Zimmer, sondern zu ihm ins kleine gelegt hat. Ich hab mich hier auch sehr breit gemacht und war am Telefonieren als sie kamen, von daher hab ich ein schlechtes Gewissen. Aber ich wusste nicht mal, dass das Zimmer hier größer ist als das andere.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Naja, er meint, es sei kein Problem für ihn. Ich glaub ihm einfach mal. Ändern kann ich es eh nicht. Ich bin auf Spanien gespannt. Aufregung pur. Raus aus der Komfortzone. Jeeeha.</span></p>
<div id="attachment_1255" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag63.jpg" rel="PrettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1255" class="wp-image-1255 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag63-1024x576.jpg" alt="Jakobsweg-Tagebuch Woche 9 Tag 63" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag63-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag63-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag63-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag63-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag63.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a><p id="caption-attachment-1255" class="wp-caption-text">Das Zwischenstück von Saint Jean Pied de Port nach Irun führte mich über einen Ausläufer der Pyrenäen und gewährte mir immer wieder tolle Ausblicke</p></div>
<p align="justify">Mit diesem Eintrag endet die neunte Woche meines Tagebuchs.</p>
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<h3 align="justify">Hier geht&#8217;s zu den vorherigen Tagebucheinträgen:</h3>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-1/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 1</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-2/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 2</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-3/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 3</a></p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-4/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 4</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-5/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 5</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-6/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 6</a></p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-7/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 7</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-8/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 8</a></p>
<span class="et_bloom_bottom_trigger"></span><p>Der Beitrag <a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-9/">Mein Jakobsweg-Tagebuch Woche 9</a> erschien zuerst auf <a href="https://wanderveg.de">WanderVeg</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mein Jakobsweg-Tagebuch Woche 8</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominik]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Sep 2017 22:15:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jakobsweg]]></category>
		<category><![CDATA[Mein Jakobsweg-Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Routen & Wege]]></category>
		<category><![CDATA[camino]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier erscheint jeden Tag ein neuer Tagebucheintrag aus der achten Woche meiner 88-tägigen Reise auf dem Jakobsweg. In dieser Woche habe ich jeden Tag einen Tagebucheintrag geschrieben. In der achten Woche habe ich folgende Strecken zurückgelegt: Falls du gerade erst auf mein Tagebuch stößt, findest du hier die Einträge aus den anderen Wochen: Jakobsweg-Tagebuch Woche [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-8/">Mein Jakobsweg-Tagebuch Woche 8</a> erschien zuerst auf <a href="https://wanderveg.de">WanderVeg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hier erscheint jeden Tag ein neuer Tagebucheintrag aus der achten Woche meiner 88-tägigen Reise auf dem Jakobsweg. In dieser Woche habe ich jeden Tag einen Tagebucheintrag geschrieben.</p>
<p>In der achten Woche habe ich folgende Strecken zurückgelegt:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-1165 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/08/woche8-1024x576.jpg" alt="Jakobsweg Tagebuch Woche 8" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/08/woche8-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/08/woche8-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/08/woche8-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/08/woche8-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/08/woche8.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></p>
<p>Falls du gerade erst auf mein Tagebuch stößt, findest du hier die Einträge aus den anderen Wochen:</p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-1/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 1</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-2/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 2</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-3/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 3</a></p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-4/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 4</a><br />
<a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-5/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 5</a></p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-6/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 6</a></p>
<p><a href="https://wanderveg.de/mein-jakobsweg-tagebuch-woche-7/">Jakobsweg-Tagebuch Woche 7</a></p>
<p>Der neuste Tagebucheintrag steht jeweils unten. Du kannst meinem Kopf beim Rattern und Springen von A nach B zusehen &#8211; viel Spaß dabei.</p>
<p><em>Ich habe ab und an ein Produkte verlinkt. Wenn Du über diese Links einkaufst, unterstützt du meine Arbeit an WanderVeg.de &#8211; für dich bleibt der Preis natürlich der gleiche.</em></p>
<h2>Tagebucheintrag von Freitag, den 04.09.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag </i></span><span style="color: #000000;"><i>50</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>Livinhac-le-Haut – Figeac</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>24</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>20</i></span><span style="color: #000000;"><i>0</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Heute haben wir zur Feier des Tages (Tag 50) schön gemeinsam gefrühstückt und sind (mal wieder) relativ spät nach Figeac aufgebrochen. Eine lange Pause haben wir uns dennoch gegönnt, den ein oder anderen Kaffee ebenfalls. Schließlich ist Figeac auch nur 25km entfernt. Ganz entspannt also.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">In Figeac haben wir in der Unterkunft erstmal geduscht, haben anschließend ein Bier getrunken und waren etwas essen. Der Salat, der extra für mich zubereitet wurde, war der Hammer und wir ließen danach den Abend mit einer letzten gemeinsamen Flasche Wein ausklingen. Morgen trennen wir uns dann wirklich, aber ich weiß noch nicht so richtig, welchen Weg ich gehen soll. Ich habe die Wahl zwischen dem „normalen“ Weg auf dem GR65 und einem kleinen Umweg über den GR651, der etwas weiter ist. Ich entscheide morgen spontan, wo ich langgehe. Vielleicht lasse ich auch die Münze entscheiden?</span></p>
<div id="attachment_1235" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag50.jpg" rel="PrettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1235" class="wp-image-1235 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag50-1024x576.jpg" alt="Jakobsweg Tagebuche Woche 8 Tag 50" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag50-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag50-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag50-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag50-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag50.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a><p id="caption-attachment-1235" class="wp-caption-text">Das Frühstück in der <a href="http://etapelavitaebella.blogspot.com" target="_blank" rel="noopener">Herberge &#8222;La vita è bella&#8220;</a> war grandios. Deshalb sind wir gern ein bisschen länger sitzen geblieben und haben es in vollen Zügen genossen.</p></div>
<h2>Tagebucheintrag von Samstag, den 05.09.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag </i></span><span style="color: #000000;"><i>51</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>Figeac – Limogne-en-Quercy</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>46</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>45</i></span><span style="color: #000000;"><i>0</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Heute morgen nach dem Frühstück habe ich mich von Charlotte, Lauren und Maarten getrennt und war wieder allein unterwegs. Mit Vollgas ging es so an Tag 51 Richtung Limongne-sur-Quency. 46km. Die haben sich aber relativ easy angefühlt. Ich bin mit einem weinenden und einem lachenden Auge wieder allein unterwegs gewesen.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Gestern Abend fand ich Charlotte und Maarten anstrengend – das lag wahrscheinlich am Alkohol. Aber insgesamt hatten wir eine geniale Zeit, die ich sicher nicht so schnell vergessen werde. Vielleicht sehen wir uns ja wieder. Obwohl das eher unwahrscheinlich ist, </span><span style="color: #000000;">i</span><span style="color: #000000;">ch habe nämlich heute das Cent-Stück, welches ich in Le Puy-en-Velay gefunden hatte, entscheiden lassen, ob ich den GR65 oder dem GR651 nehme. Und da der GR65 dabei rauskam, werde ich auch die ursprünglich geplante Abkürzung um Cahors herum nehmen und deshalb mit Vollgas Richtung Saint Jean Pied de Port </span><span style="color: #000000;">starten</span><span style="color: #000000;">.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Morgen stehen über 50km an. Hoffentlich nehme ich mir da nicht zu viel vor. </span><span style="color: #000000;">I</span><span style="color: #000000;">ch hab etwas Verpflegung dabei, aber dennoch einen sehr leichten Rucksack. </span><span style="color: #000000;">Jetzt m</span><span style="color: #000000;">uss nur noch ein Zimmer in der Gite frei sein. </span><span style="color: #000000;">H</span><span style="color: #000000;">eute aus Figeac heraus </span><span style="color: #000000;">waren nämlich wirklich </span><span style="color: #000000;">viele </span><span style="color: #000000;">Menschen unterwegs</span><span style="color: #000000;">, aber später so gut wie gar nicht mehr. Ein Münchner hat mir ein Ohr abgekaut und obwohl ich offensichtlich nicht an seinen Stories interessiert war, hat er immer weiter geredet. Ich mag Menschen nicht, die einfach immer und überall deutsch sprechen. Ein bisschen Mühe kann man sich zumindest </span><span style="color: #000000;">geben. Vielleicht mag ich es auch nicht, dass man mich als Deutschen identifiziert? Mit dieser Frage im Kopf </span><span style="color: #000000;">gehe </span><span style="color: #000000;">ich </span><span style="color: #000000;">jetzt schlafen.</span></p>
<div id="attachment_1236" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag51.jpg" rel="PrettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1236" class="wp-image-1236 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag51-1024x576.jpg" alt="Jakobsweg Tagebuche Woche 8 Tag 51" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag51-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag51-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag51-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag51-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag51.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a><p id="caption-attachment-1236" class="wp-caption-text">Auf der Strecke war eine Schutzhütte mit vielen bunten Jakobsmuscheln</p></div>
<p align="justify">
<h2>Tagebucheintrag von Sonntag, den 06.09.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag </i></span><span style="color: #000000;"><i>52</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>Limogne-en-Quercy – Lascabancs</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>48</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>20</i></span><span style="color: #000000;"><i>0</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Heute war ein guter Tag. </span><span style="color: #000000;">O</span><span style="color: #000000;">bwohl es heute morgen eiskalt und dunkel war, als ich los bin. Und obwohl ich immer noch Schulterschmerzen habe. Aber die Freiheit in meinem Kopf ist stärker als all diese Lapalien. Die unglaubliche Natur, die es hier jeden Tag aufs Neue zu genießen und zu bewundern gibt ist einfach nur unfassbar schön. </span><span style="color: #000000;">D</span><span style="color: #000000;">as Leben und die dazugehörige Freiheit, </span><span style="color: #000000;">die ich hier verspüre,</span><span style="color: #000000;"> sind es auch.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Dabei habe ich heute wieder mit meinen Leben gespielt, ohne dass es wirklich Not getan hat. Aber wer geht schon Umwege, wenn er auch über die Autobahn gehen kann?! Oha. Wenn das </span><span style="color: #000000;">meine Mutter </span><span style="color: #000000;">wüsste…</span><span style="color: #000000;">aber es war weit und breit kein Auto zu sehen und langsam bin ich ja auch incht. So what?!</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr fällt mir auf, wie</span><span style="color: #000000;"> viele Menschen in der </span><span style="color: #000000;">ersten </span><span style="color: #000000;">Welt mehr als fahrlässig mit dem größten Luxus, ihrer Freiheit, umgehen. Menschen in anderen Ländern werden unterdrückt und gefoltert, wenn sie nur an die Freiheit denken und wir unterwerfen uns freiwillig Zwängen und treten die Freiheit dabei mit Füßen, indem wir sie nicht ausleben. Doch was heißt Freiheit ausleben? </span><span style="color: #000000;">Ich denke natürlich erstmal daran, was ich als Freiheit verstehe – auch Freiheit definiert jeder anders</span><span style="color: #000000;">. Ich kann mir </span><span style="color: #000000;">dennoch</span><span style="color: #000000;"> nicht vorstellen, dass viele Menschen glücklich sind. Dafür wird zu viel gemeckert, gejammert und geneidet. Frieden und Freiheit gehen Hand in Hand und fangen im Kopf an.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Es ist unglaublich, wie gut sich dieser Weg für mich anfühlt. Wie zufrieden ich mich fühle, obwohl ich </span><span style="color: #000000;">zu Hause doch sehr vermisse</span><span style="color: #000000;">. </span><span style="color: #000000;">Mir geht es hier</span><span style="color: #000000;"> blendend. Ich würde fast soweit gehen zu sagen, dass es mir besser geht als jemals zuvor. Hier habe ich wirklich die Zeit, mich mit dem auseinanderzusetzen, was mir wirklich Freude bereitet. </span><span style="color: #000000;">D</span><span style="color: #000000;">as fühlt sich gut an. Ich bin mir sicher, ich werde noch weitere Themen &#8222;bearbeiten&#8220;, viele tolle Ideen finden und weiterhin meinen Spaß haben. Ich muss es irgendwie hinkriegen, </span><span style="color: #000000;">ein ähnliches Leben auch nach meiner Rückkehr beizubehalten.</span><span style="color: #000000;"> Das bedeutet Fixkosten auf ein Minimum senken. Nächster Halt: das Land, in dem Sojamilch und Agavendicksaft fließen.</span></p>
<div id="attachment_1237" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag52.jpg" rel="PrettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1237" class="wp-image-1237 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag52-1024x576.jpg" alt="Jakobsweg Tagebuch Woche 8 Tag 52" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag52-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag52-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag52-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag52-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag52.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a><p id="caption-attachment-1237" class="wp-caption-text">Auf einfachem Terrain war immer wieder in meinen Sandalen von <a href="http://www.vivobarefoot.de/?campaign=VIV/AF/DOAL/BT3p7vSCwE" target="_blank" rel="noopener">Vivobarefoot</a> unterwegs und habe die Zehenfreiheit sehr zu schätzen gelernt&#8230;</p></div>
<h2>Tagebucheintrag von Montag, den 07.09.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag </i></span><span style="color: #000000;"><i>53</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>Lascabancs – Saint Martin</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>37</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>40</i></span><span style="color: #000000;"><i>0</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Tag 53 und ich war heute „</span><span style="color: #000000;">nur“</span><span style="color: #000000;"> 37km unterwegs. Morgen werden es wohl noch ein paar weniger, da es ansonsten </span><span style="color: #000000;">schwer wird, eine Unterkunft zu finden</span><span style="color: #000000;">. Heute ist </span><span style="color: #000000;">die Unterkunft </span><span style="color: #000000;">auch eher mau. </span><span style="color: #000000;">D</span><span style="color: #000000;">ie Unterkunft </span><span style="color: #000000;">an sich ist </span><span style="color: #000000;">sehr cool, aber die hygienischen Zustände lassen etwas zu wünschen übrig. Gerade, wenn man x Hunde hat, sollte man doch regelmäßig sauber machen. Im Nachhinein wünsche ich mir, ich hätte eines der Mobilhomes hier um die Ecke gebucht, aber im Nachhinein ist man immer schlauer. </span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Heute morgen hab ich mir erstmal das Brot vo</span><span style="color: #000000;">m</span><span style="color: #000000;"> Frühstück mitgenommen – ich weiß immer noch nicht so richtig ob das ok war oder ob das schon als &#8222;Diebstahl&#8220; gilt. Aber jetzt kann ich es sowieso nicht mehr rückgängig machen. Ansonsten war heute ein echt cooler Tag mit viel Sonne, einem guten Kaffee in der Altstadt von Lauzerte, einem emotionalen Ende von &#8222;Peter Pan&#8220;, viel Spaß beim Hören von &#8222;Er ist wieder da&#8220;, einem 30 sekündigen Gespräch mit einer gut aussehenden Spanierin, die mich </span><span style="color: #000000;">nach dem Weg gefragt hat</span><span style="color: #000000;"> und dem Franzosen Josef, der heute gestartet ist und ein Gespräch gesucht hat. </span><span style="color: #000000;">Leider ist mein Französisch immer noch nicht so bombastisch gut und sein Englisch war auf meinem Französisch-Niveau.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Je mehr ich über die Zukunft nachdenke, desto mehr Lust habe ich, zwei bis drei Jahre komplett auszusteigen.</span><span style="color: #000000;"> Aber </span><span style="color: #000000;">das </span><span style="color: #000000;">pass</span><span style="color: #000000;">t</span><span style="color: #000000;"> dann zeitlich nicht mit dem Studium zusammen. </span><span style="color: #000000;">First-World-Problems oder so</span><span style="color: #000000;">. Aber ich bin mir sicher, dass ich eine gute Lösung für das „Problem“ finden werde. </span><span style="color: #000000;">Jeweils d</span><span style="color: #000000;">rei Monate während der Semesterferien reisen wäre ja </span><span style="color: #000000;">schonmal ein Anfang</span><span style="color: #000000;">. Dazu brauche ich Geld. Und wo das herkommen soll, </span><span style="color: #000000;">weiß ich gerade noch nicht</span><span style="color: #000000;">. </span><span style="color: #000000;">Ich bin bereit zu arbeiten, von daher ist das nicht das große Problem</span><span style="color: #000000;">. </span><span style="color: #000000;">Vielleicht sollte ich wirklich beim Umzugsunternehmen anfangen</span><span style="color: #000000;"> Da bewegt man sich, tut </span><span style="color: #000000;">damit </span><span style="color: #000000;">was für seinen Körper </span><span style="color: #000000;">und ich habe währenddessen Zeit zum N</span><span style="color: #000000;">achdenken.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Egal </span><span style="color: #000000;">morgen ist morgen und heute ist heute. I</span><span style="color: #000000;">ch geh jetzt schlafen und schaue einfach, dass ich morgen relativ früh hier wegkomme.</span></p>
<div id="attachment_1238" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag53.jpg" rel="PrettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1238" class="wp-image-1238 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag53-1024x576.jpg" alt="Jakobsweg Tagebuch Woche 8 Tag 53" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag53-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag53-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag53-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag53-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag53.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a><p id="caption-attachment-1238" class="wp-caption-text">Der Sonnenuntergang aus meinem Fenster konnte sich an Tag 53 durchaus sehen lassen</p></div>
<p align="justify">
<h2>Tagebucheintrag von Dienstag, den 08.09.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>ag 5</i></span><span style="color: #000000;"><i>4</i></span><span style="color: #000000;"><i>, Saint Martin – </i></span><span style="color: #000000;"><i>Auvillar</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>3</i></span><span style="color: #000000;"><i>2</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>35</i></span><span style="color: #000000;"><i>0</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Heute habe ich es ganz relaxed angehen lassen. Die 32km von Saint Martin nach Auvillar waren relativ locker und ich habe das Hörbuch von &#8222;Er ist wieder da&#8220; zu Ende gehört, weil es einfach nur super witzig war. Morgen will ich wieder </span><span style="color: #000000;">Vollg</span><span style="color: #000000;">as geben und wieder die 50er Marke knacken. Spanien ist nicht mehr weit und </span><span style="color: #000000;">ich</span><span style="color: #000000;"> will so langsam </span><span style="color: #000000;">aus Frankreich raus</span><span style="color: #000000;">. Ich bin mal wieder zu ungeduldig. Same procedure as everytime.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Die Gite in Auvillac ist sehr angenehm, aber es sind nur ältere Menschen hier. Bin mit zwei Franzosen und einem Belgier auf dem Zimmer. </span><span style="color: #000000;">Sie reden die ganze Zeit nur </span><span style="color: #000000;">Französisch. Das nervt mich so langsam. Also mich nervt, dass ich kein Französisch spreche. Das nervt mich immens. Wenn ich zurück bin muss ich das wirklich reaktivieren.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Meine Xing Aktion, </span><span style="color: #000000;">alle Kontakte anzuschreiben und auf meine Spendenaktion hinzuweisen,</span><span style="color: #000000;"> hat bis </span><span style="color: #000000;">auf 10€ nichts Z</span><span style="color: #000000;">ählbares eingebracht. </span><span style="color: #000000;">Aber</span><span style="color: #000000;"> jeder Euro zählt und notfalls stock ich halt nachher auf 3.200€ auf.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Heute war wieder eines dieser witzigen Ereignisse fällt mir gerade auf. Es sind oft solche Kleinigkeiten, die man dann schnell abtut oder als nicht besonderes ansieht. Dabei sind es wirklich sehr große Zufälle. Ich habe irgendwas pickelartiges an der Lippe. </span><span style="color: #000000;">I</span><span style="color: #000000;">mmer wenn ich saure Früchte esse, wie Kiwi oder Apfel,</span><span style="color: #000000;"> brennt das</span><span style="color: #000000;"> wie </span><span style="color: #000000;">die </span><span style="color: #000000;">Hölle. </span><span style="color: #000000;">A</span><span style="color: #000000;">ls ich heute dieses Dorf hier reinlief hatte jemand aufs Fensterbrett verschiedene Cremes und Tinkturen gestellt und den Preis drangeschrieben &#8211; natürlich war auch was für die Lippen dabei. Nur natürliche Inhaltsstoffe und nicht mal Honig sondern in dem Fall Kakaobutter. </span><span style="color: #000000;">Durch den Balsam</span><span style="color: #000000;"> ist </span><span style="color: #000000;">es</span><span style="color: #000000;"> schon ein bisschen besser geworden.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">„Der Weg gibt </span><span style="color: #000000;">dir was du brauchst“, habe</span><span style="color: #000000;"> ich </span><span style="color: #000000;">vorher oft gelesen. Bisher gibt er mir wirklich genau das, was ich</span><span style="color: #000000;"> brauche. </span><span style="color: #000000;">D</span><span style="color: #000000;">as ist faszinierend. Jetzt bereite ich noch das essen für morgen zu Ende zu und dann pack ich schon mal alles zusammen. Morgen geht‘s früh zum eigenen Frühstück und dann auch früh los.</span></p>
<div id="attachment_1239" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag54.jpg" rel="PrettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1239" class="wp-image-1239 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag54-1024x576.jpg" alt="Jakobsweg Tagebuch Woche 8 Tag 54" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag54-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag54-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag54-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag54-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag54.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a><p id="caption-attachment-1239" class="wp-caption-text">Immer wenn ich die Möglichkeit hatte, etwas zu kochen, habe ich sie dankbar angenommen und mich (mit schnellen und einfachen Gerichten) ausgetobt</p></div>
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<h2>Tagebucheintrag von Mittwoch, den 09.09.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag 5</i></span><span style="color: #000000;"><i>5</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>Auvillar – La Romieu</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>51</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>55</i></span><span style="color: #000000;"><i>0</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Heute war ein harter Tag. Besonders die letzten 5km waren </span><span style="color: #000000;">eine echte Tortur</span><span style="color: #000000;">. Ich muss schauen, ob ich morgen 46km aushalte oder doch </span><span style="color: #000000;">n</span><span style="color: #000000;">ach 38</span><span style="color: #000000;">km</span><span style="color: #000000;"> aussteige. </span><span style="color: #000000;">Ich treffe immer mehr Pilger unterwegs und bin heute an einer Gruppe deutscher Pilger vorbei. Ich bin aber gerade ganz froh, allein unterwegs zu sein und bin deshalb einfach vorbeigegangen. Ich ziehe jetzt bis Spanien mein eigenes Ding durch. Mal wieder eine Woche allein sein ist eine schöne Vorstellung. Wenn sich in einer Gite was ergibt ist das super, aber proaktiv werde ich das Thema erstmal nicht angehen. </span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Morgen soll es zur Abwechslung mal wieder regnen. Nachdem ich mir heute wieder einen leichten Sonnenbrand um Nacken, an den Ohren und wahrscheinlich auch den Waden geholt hab, ist das sogar ganz gut. Auch für meine Schuh</span><span style="color: #000000;">wahl</span><span style="color: #000000;"> ist es gut. </span><span style="color: #000000;">Die</span><span style="color: #000000;"> normalen Trailfreaks </span><span style="color: #000000;">sind leider</span><span style="color: #000000;"> schon wieder so gut wie durch – </span><span style="color: #000000;">die Belastung und der Druck auf die Schuhe sind aber auch enorm hoch</span><span style="color: #000000;">.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Außerdem</span> <span style="color: #000000;">habe ich eben die </span><span style="color: #000000;">zweite </span><span style="color: #000000;">Hälfte meiner Kontakte</span><span style="color: #000000;"> bei Xing angeschrieben und wieder viel mit </span><span style="color: #000000;">meinem besten Kumpel</span><span style="color: #000000;"> geschrieben. Mal schauen, ob d</span><span style="color: #000000;">ie Aktion </span><span style="color: #000000;">bei Xing was bringt.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Ich merke hier immer mehr, mit wir wenig ich eigentlich zurechtkomme und das ist gut so. Selbst wenn ich mal Geld haben sollte, brauche ich nicht wirklich viel, um über die Runden zu kommen.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Heute fiel mir bei einem Lied von den Toten Hosen auf, dass ich meinem Dad </span><span style="color: #000000;">ähnlicher</span><span style="color: #000000;"> bin, </span><span style="color: #000000;">als ich es manchmal wahrhaben will. Wer will schon gern so sein, wie sein Vater?</span><span style="color: #000000;"> Ich wollte nie so sein. </span><span style="color: #000000;">I</span><span style="color: #000000;">ch merke aber immer mehr, dass seine Grundeinstellung (für mich) richtig ist – </span><span style="color: #000000;">aus meiner Sicht ziehe ich aber die richtigen Konsequenzen daraus, während er es nicht tut. </span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Gerade ist hier eine eigentlich ziemlich unverschämte aber auch sehr witzige Situation in der Gite. Es gibt nur ein großes Licht und niemand macht es aus. Außerdem ist </span><span style="color: #000000;">auf der </span><span style="color: #000000;">Bettseite gegenüber eine Familie, </span><span style="color: #000000;">die</span><span style="color: #000000;"> ziemlich laut </span><span style="color: #000000;">ist</span><span style="color: #000000;">, was einer Dame links von mir, die </span><span style="color: #000000;">die Nase sehr hoch trägt</span><span style="color: #000000;">, ziemlich auf den Sack geht. Sie hat mir eben (vor 21 Uhr) schon zu verstehen gegeben, dass sie das Tütenrascheln meinerseits nicht so toll findet. Aber ich war sehr leise im Gegensatz zu der Familie, die zwar witzig ist aber laut.</span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Naja, jetzt ist das Licht aus und ich schlafe auch mal. Achso, noch eine kurze Story von heute: da war so ein Typ, der ein wenig aussah wie ein Samurai. Er hatte auch zwei Pilgerstäbe und hat mit denen beim Gehen immer wieder &#8222;gerudert&#8220;. Das sah witzig aus. Irgendwann hat er mich überholt und ein Tempo an den Tag gelegt wie kein anderer. Ich hab mich drangehängt – </span><span style="color: #000000;">so ein Pace-Maker ist, wenn man über 50km zurücklegen will, gar nicht schlecht. </span><span style="color: #000000;">Irgendwann hat er jedoch &#8222;aufgegeben&#8220; und an einem See eine Pause eingelegt und danach habe ich ihn nicht mehr gesehen. Schade eigentlich, er war ein guter Pacemaker. Gute Nacht.</span></p>
<div id="attachment_1240" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag55.jpg" rel="PrettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1240" class="wp-image-1240 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag55-1024x576.jpg" alt="Jakobsweg Tagebuch Woche 8 Tag 55" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag55-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag55-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag55-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag55-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag55.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a><p id="caption-attachment-1240" class="wp-caption-text">Landschaftlich hat der Jakobsweg für alle etwas zu bieten &#8211; er bietet nämlich vor allem eins: Abwechslung</p></div>
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<h2>Tagebucheintrag von Donnerstag, den 10.09.2015:</h2>
<p class="western"><span style="color: #000000;"><i>Tag 5</i></span><span style="color: #000000;"><i>6</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>La Romieu – Eauze</i></span><span style="color: #000000;"><i>, </i></span><span style="color: #000000;"><i>47</i></span><span style="color: #000000;"><i>km – ca. </i></span><span style="color: #000000;"><i>30</i></span><span style="color: #000000;"><i>0</i></span><span style="color: #000000;"><i>hm</i></span></p>
<p class="western"><span style="color: #000000;">Heute war wieder ein Tag, an dem ich eines dieser Tiefs hatte, die ich nicht beschreiben kann. Die Beine wollten nicht, die Schulter hat wehgetan, der Fuß hat geschmerzt. Immer, wenn ich Schmerzen habe, fängt auch der Kopf an, Probleme zu machen. Dennoch habe ich es durchgezogen. Das Wetter hat mir dabei geholfen – es wurde im Laufe des Tages immer besser. Die letzten zwei Stunden habe ich mit Steffen telefoniert und alles war wieder gut. Keine Zeit mehr zu schreiben, hier schlafen alle schon und es ist dunkel. Gute Nacht.</span></p>
<div id="attachment_1241" style="width: 679px" class="wp-caption aligncenter"><a class="id=" href="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag56.jpg" rel="PrettyPhoto()"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1241" class="wp-image-1241 size-large" src="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag56-1024x576.jpg" alt="Jakobsweg Tagebuch Woche 8 Tag 56" width="669" height="376" srcset="https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag56-1024x576.jpg 1024w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag56-500x281.jpg 500w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag56-300x169.jpg 300w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag56-768x432.jpg 768w, https://wanderveg.de/wp-content/uploads/2017/09/tag56.jpg 1200w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a><p id="caption-attachment-1241" class="wp-caption-text">Diese Wegmarkierung steht weit entfernt von Santiago und dennoch merkt man bereits hier, dass man sich DER Stadt nähert</p></div>
<p align="justify">Mit diesem Eintrag endet die achte Woche meines Tagebuchs.</p>
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